Frisch aus dem Ofen: Ein Brot mit Feta, Dill und Zwiebeln

Gibt es was Schöneres als den Duft von frischgebackenem Brot? Und gibt es was Leckereres als eine Scheibe noch warmen, frischgebackenen Brotes, nur mit etwas guter Butter? Nein? – Gut, dann sind wir uns ja einig 😉 .

Das Brot, welches ich Euch heute mitgebracht habe, ist wirklich sehr einfach und schnell gebacken und kommt ganz ohne Hefe aus. Trotzdem ist es schön locker und weich. Durch den frischen Dill, die geschmorten Zweibeln und natürlich den Fetakäse ist es zudem würzig und aromatisch. Also unbedingt ausprobieren!

Fetabrot
Zutaten für eine Kastenform:

400 g Mehl (Typ 550)
150 g Quark
200 g guten Feta
1 Bund Dill
1 rote Zwiebel
2 Eier
1 TL Salz
1 Päckchen Backpulver
etwas Öl

Fetabrot Zubereitung
Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in etwas Öl glasig anschwitzen. Abkülen lassen. Den Dill fein hacken.

Mehl, Salz und Backpulver vermischen. Eier, Quark, fein zerbröselten Fetakäse, gehackten Dill sowie die geschmorte Zwiebeln hinzufügen und mit Hilfe der Knethaken zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, ggf. etwas Milch hinzufügen.

Den Teig nun zu einer dicken Rolle formen und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Bei 160°C ca. 40 Minuten backen.

Fetabrot

Ein gemütlicher Abend mit Freunden: Käse-Zupfbrot zum Wein

Ob ganz kuschelig zu Zweit oder in geselliger Runde mit Freunden – was gibt es schöneres, als einen gemütlichen und entspannten Abend mit viel Lachen und Quatschen? Der Wein ist besorgt, die Freunde sind auf dem Weg. Jetzt fehlt zum perfekten Abend nur noch eine Kleinigkeit zum snacken – am liebsten eine, die (fast) keine Arbeit macht.

So ein Käsezupfbrot ist der ideale Begleiter zu einem (oder zwei ;-)) Gläschen Wein. Und dabei ist die Zubereitung so einfach und schnell, dass man diesen Snack jederzeit ganz schnell vorbereiten kann, wenn sich liebe Freude zum spontanen Plausch ankündigen. Alles was man benötigt ist ein schönes Brot. Ich verwende gerne ein helles Krustenbrot. Dazu etwas Meersalzbutter, ein paar frische Kräuter und Knoblauch sowie ein paar Scheiben Käse. Und schon kann es losgehen.

Das hier ist nur die ganz einfache Variante mit Kräuterbutter und Käse. Selbstverständlich kann man das Ganze aber auch noch zusätzlich mit Schinken und getrockneten Tomaten aufpeppen. Oder man verwendet einfach drei verschiedene Käsesorten für das Brot, z.B. Cheddar, Gouda und Mozzarella. Wie so oft, sind der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt!

In diesem Sinne: Zum Wohl, machts Euch gemütlich!

Käse-Zupfbrot

Zutaten:

1 Laib helles Krustenbrot
70 g weiche Meersalzbutter
1 Knoblauchzehe
je ein paar Steile Petersilie, Dill und Schnittlauch
ca. 250 g Käse in Scheiben (hier Gouda)

Zupfbrot mit Käse

Für die Kräuterbutter zunächst die Knoblauchzehe schälen und fein reiben. Die Kräuter waschen und fein schneiden. Butter, Knoblauch und Kräuter gut vermischen.

Das Brot nun zunächst quer, dann längst mit einem Sägemesser einschneiden (Achtung: nicht durchschneiden!), sodass kleine Vierecke entstehen. Dann  die vorbereitete Kräuterbutter gleichmäßig in den einzelnen Brot-Rillen verteilen.

Jetzt noch die Käsestückchen in die einzelnen Brot-Ritzen stecken und das Ganze bei 180°C ca. 20 Minuten lang backen, bis der Käse schön verlaufen ist. (Damit das Brot von oben nicht zu knusprig wird, kann man es auch mit etwas Alufolie abdecken.)

Zupfbrot mit Käse

Hallo 2016! Neujahrsbrot mit Speck und Zwiebeln

Kann man ein Jahr besser beginnen als mit einem nach Speck und Zwiebeln duftenden, frischgebackenen Brot?

Seit jeher gilt Brot als Symbol für Lebenskraft, für die uns erdende Basis, für das zum Leben Notwendige. Es bildet in vielen Kulturen den Grundpfeiler der Ernährung, auch wenn die Brotformen doch recht unterschiedlich sind – vom englisch-amerikanischen Toastbrot, über westfälischen Pumpernickel bis hin zum in heißer Asche gebackenem Fladenbrot. Und die riesengroße Vielfalt macht das „Grundnahrungsmittel“ (bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn es ist, wie ich finde, so viel mehr!) erst wirklich interessant. Eine reizvolle Vielfalt an Geschmack, Zusammensetzung, Textur und Herkunft. Eine gute Basis für ein neues Jahr, wie ich finde.

Und daher heute für Euch auch ein frischer Brotlaib, direkt aus dem Ofen als gute Basis für 2016. Und für die nötige Würze und damit es uns in den nächsten Monaten an nichts fehlt, noch etwas Speck und Zwiebeln ;-). Mögen wir uns alle in 2016 fühlen und sorglos leben wie „die Maden im Speck“ 😉 .

Also in diesem Sinne: Auf ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2016!

Brot mit Speck und ZwiebelnZutaten für 1 Laib:

300 g Weizenmehl
200 g Roggenmehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
100 g Pancetta
2 kleine Zwiebeln
375 ml lauwarmes Wasser

Die beiden Mehlsorten mit Salz und der Trockenhefe vermischen. Das Wasser einrühren und das Ganze zu einem Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.

SpeckbrotDie Zwiebeln schälen und fein würfeln. Den Pancetta ebenfalls würfeln. In einer heißen Pfanne zunächst den Speck anbraten bis er schön kross ist, dann die Zwiebelwürfel hinzufügen und ebenfalls ein paar Minuten mitbraten. Die Speck-Zwiebel-Mischung abkühlen lassen.

Ist der Teig aufgegangen, diesen nun mit der Speckmischung gut verkneten (ggf. noch etwas Mehl hinzufügen) und mit feuchten Händen einen runden Laib draus formen.

Speckbrot knetenDas Brot in eine runde Backform (ich hab eine kleine Tortenform verwendet) geben und nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen. Anschließend bei 200°C ca. 40-50  Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Brot mit Speck und Zwiebeln

Geschenke für Foodies und ein würziges Monkeybread

Na, habt Ihr schon alle Geschenke zusammen? Oder stellt Ihr Euch noch die Frage „Wie mache ich meinen Liebsten eine Freude?“  Denn dann habe ich heute den passenden Tipp für Euch: den Onlineshop Casa Deli.

Dort findet Ihr passene Geschenke für Foodies und Feinschmecker – nicht nur zu Weihnachten. Keine Massenware sondern vor allem Spezialitäten von kleinen Manufakturen, wie z.B. diese wunderschöne Backmischung von Mozzer’s Finest, die ich gleich für die heutige Rezeptidee hergenommen habe.

casa deli 1Das Shopdesign ist ansprechend, die Produktauswahl gefällt mir wirklich gut und die Lieferung war schnell und zuverlässig. Alle bestellten Produkte waren wunderschön in schwarzem Seidenpapier und braunem Packpapier verpackt, ideal zum Verschenken (auch gerne an sich selbst 😉 ). Ich kann Euch den Shop also wärmstens empfehlen.

Aus der Backmischung für arabisches Karotten-Weck habe ich ein Monkey-Bread gebacken, ein Zupfbrot von dem man – wie ein Affe – mit den Fingern Stückchen abzupfen kann. Insbesondere in den USA ist diese Zupfbrotvariante (auch gerne Süß mit Zimt und Zucker) sehr bekannt. In Kombination mit dem Feta als Füllung war das Brot, welches mit Karotten, Cashews und Ras el-Hanout gewürzt ist, wirklich genial.

casa deli monkeybreadNeugierig? Na dann hüpft schnell mal rüber zu Casa Deli und stöbert mal im Sortiment und dem dazugehörigem Blog, wo Ihr auch sehr viele Inspirationen bekommt. Diese gibt es übrigens auch auf Instagram (@casa_deli) 😉 .

Übrigens: Auch das Silvestergericht steht dank Casa Deli schon. Es gibt ein feines Champagner-Senf-Süppchen, mit dem feinen Champagner-Senf aus dem Shop. Ich habe den Senf vorab natürlich schon probiert und kann somit jetzt schon sagen, dass dies ein sehr feines Süppchen wird 😉 .

*Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Casa Deli (http://www.casa-deli.com/). Die Idee sowie Umsetzung stammen 100% von mir und wurden nicht beeinflusst.

Zutaten:

1 Backmischung Arabisches Karotten-Weck
200 g Feta
40 g Butter

Die Backmischung nach Anweisung vorbereiten, d.h warmes Wasser hinzufügen, durchkneten, ruhen lassen, fertig 😉

casa deli monkeybread2Den Feta in kleine Würfel schneiden und die Butter schmelzen. Aus dem Teig kleine Kugeln formen, in die Mitte jeweils ein kleines Stück Feta geben und die Kugeln mit flüssiger Butter eingepinselt in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Nicht andrücken. Im Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

casa deli monkeybread3

Frisch gebacken: saftiges Kürbisbrot

Es läßt sich nicht mehr leugnen: der Herbst ist da und mit ihm ist auch die Kürbissaison im vollen Gange. Nun habe ich Euch bereits vor ein paar Tagen die ersten Kürbisrezepte der diesjährigen Saison gezeigt und heute geht es mit einem weiteren Rezept, diesmal für ein Brot, weiter.

Kürbis ist so vielseitig verwendbar – sowohl süß als auch herzhaft. Und bei mehr als 800 Kürbissorten gibt es ebenfalls fast unzählige Möglichkeiten.

Das heutige Brot wird durch die Zugabe vom geraspelten Kürbisfleisch unglaublich saftig. Da braucht es anschließend wirklich nicht mehr viel: etwas gute Butter und lauwarm frisch aus dem Ofen genießen. Da bleibt kein Stückchen übrig, versprochen!

KürbisbrotZutaten (für eine Kastenform):

250 g Vollkorn-Roggenmehl
250 g Weizenmehl
1/2 kleiner Hokaidokürbis
1 handvoll Kürbiskerne
1 Päckchen Trockenhefe
375 ml warmes Wasser
eine gute Prise Salz

Den Kürbis schälen (ja, ich weiß den Hokaido braucht man nicht schälen, aber hierfür habe ich es gemacht 😉 ), die Kerne herausnehmen und das Fruchtfleisch mit einer Reibe grob raspeln.

Kürbisbrot ZubereitungMehle mit Trockenhefe und einer Prise Salz vermischen. Das warme Wasser langsam zugeben und dabei mit den Knethaken das Ganze zu einem Teig verkneten und so lange weiterkneten bis der Teig geschmeidig ist.

Nun das geraspelte Kürbisfleisch hinzufügen und kurz unterkneten. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und ca. 40 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Anschließend mit Kürbiskernen bestreuen und im Ofen bei ca. 180° C 45-55 Minuten backen.

Kürbisbrot

Zum Grillen: geflochtenes Tomatenbrot

Die diesjährige Grillsaison ist in vollem Gange und zum Grillen gehört auch immer ein gutes Brot. Das Tomatenbrot das ich Euch heute vorstellen möchte, passt da hervorragend. Der Hefeteig duftet zart nach Oregano und das Pesto aus sonnengetrockneten Tomaten schmeckt einfach nur nach Sommer. Probiert es doch mal bei der nächsten Grillparty aus 😉 .

Und da das Tomatenbrot so herrlich tomatig ist, darf es auch mitmachen beim Tomaten-Blog-Event von Tomateninsel ;-).

Blogevent - Tomaten

Übrigens: besonders gut schmeckt das Brot mit dieser Gewürzbutter 😉 .

tomatenbrotZutaten:

500 g Vollkorn Weizenmehl
250 g getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
1 EL Tomatenmark
1 TL Salz
1 TL getrockneter Oregano
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Olivenöl
etwas frisches Basilikum
ca. 250 ml lauwarmes Wasser

Für den Hefeteig das Mehl mit der Trockenhefe und dem Salz vermischen. Das Tomatenmark im Wasser auflösen. Nun das Tomatenwasser, Oregano, Olivenöl und die Mehlmischung zu einem Teig verkneten, falls nötig etwas mehr Wasser oder Mehl hinzufügen. Für ca. 1 Stunde abgedeckt gehen lassen.

tomatenbrot2Die getrockneten Tomaten abtropfen und kleinhexeln. Nachdem der Teig sein Volumen in etwa verdoppelt hat, diesen noch einmal durchkneten und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.

tomatenbrot3Das Tomatenpesto darauf streichen und ein paar frische Basilikumblätter drauf verteilen. Nun das Ganze zu einer Rolle aufrollen und längst halbieren. Die so entstandenen Teigstränge nun ineinander flechten. Im Ofen bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen.

tomatenbrot4

 

Zwiebelbrötchen mal anders

Mögt Ihr auch so gerne Hefeteig? Ich finde Hefeteig geht sowohl süß als auch herzhaft prima. Daher gibt es heute hier wieder ein Rezept aus Hefeteig: diesmal Zwiebelbrötchen.

Bei dieser Brötchenvariante (oder besser gesagt Fladen) werden die geschmorten Zwiebeln nicht wie üblich unter den Teig gemischt sondern kommen als eine Art Belag oben drauf. In dieser Form sind sie dann super saftig und eignen sich auch hervorragend als Picknick oder Reiseproviant. Uns schmecken sie als Beilage zu einer kräftige Suppe ebenfalls hervorragend.

Übrigens: in Polen heißt dieses Gebäck „Cebularze“ und wird zusäztlich auch noch oben mit Mohn bestreut.

ZwiebelbrötchenZutaten für 4-6 Stück:

300 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
2 EL Olivenöl
ca. 150 ml lauwarmes Wasser

2 rote Zwiebeln
1 Lauchstange
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Kümmelsamen
1 EL Schmand
Salz und Pfeffer

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, je eine Prise Salz und Zucker sowie Olivenöl mit dem Hefewasser zu einem Teig verkneten. Falls nötig noch etwas Mehl bzw. Wasser hinzufügen, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat. Abgedeckt für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Zwiebelbrötchen3Die Zwiebeln schälen, den Lauch putzen und beides in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln- und Lauchstreifen mit den Knoblauchwürfeln darin glasig anschwitzen. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen und leicht abkühlen lassen.

Ist der Teig genug gegangen, wird er in gleichgroße Teile portioniert und zu flachen Fladen geformt, in die jeweils in der Mitte eine Mulde hineingedrückt wird. Nun muss der Teig nochmals 30 Minuten zugedeckt gehen.

Zwiebelbrötchen2Den Schmand unter die abgekühlte Zwiebelmischung geben und verrühren. Je einen guten Löffel Füllung in jede Hefeteigmulde geben und etwas glattstreichen. Die Brötchen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Zwiebelbrötchen4

Herbst-Schnittchen mit Kürbis

Kürbis als Suppe, in Spalten geröstet, als Gratin oder sogar als Kuchen – JA.
Aber Kürbis aufs Brot? UNBEDINGT!

Heute zeige ich Euch eine simple Idee für ein paar herbstliche Schnittchen zum Abendbrot. Und zwar mit Kürbis, der Herbst ist schließlich voll da. In der Kombination mit saftigen Äpfeln schmeckt der Kürbis übrigens besonders gut.

Die Kürbis- und Apfelwürfel werden angebraten, mit Rosmarin und Chili gewürzt und auf frischem Baguettbröttchen mit Ziegenfrischkäse serviert. Schon ist ein leckeres Herbst-Schnittchen fertig.

Das war übrigens mein erster Kürbis der Saison. Und sicherlich nicht der letzte 😉 . Ihr dürft Euch also in den nächsten Wochen auf weitere Kürbisrezepte freuen. Die Ideen mit Kürbis aus den Vorjahren findet Ihr übrigens hier.

Kürbis aufs Brot

Zutaten für 2 Personen:
 
1/2 kleiner Hokaido
1 Apfel
2 Baguettbrötchen
4 EL Ziegenfrischkäse
1 Zweig frischen Rosmarin
1/2 Chilischote
etwas Olivenöl
1 Prise Salz
 
Den Kürbis waschen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Den Apfel schälen und ebenfalls klein würfeln. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Kürbiswürfel kurz anbraten. Dann die Apfelwürfel hinzufügen und weitere ca 3-4 Minuten braten. Das Ganze mit einer Prise Salz, feingehacktem Chili und ein paar Rosmarinnadeln würzen.
 
zubereitung kürbis
Die Baguettbrötchen aufschneiden und evtl. kurz im Ofen anrösten. Die Hälften jeweils mit einem EL Ziegenfrischkäse bestreichen und die warmen Kürbisürfel darauf verteilen.

 Kürbis schnittchen

 

Schwedische Brottörtchen: Smörgastarta

Smörgastarta, das ist eine herzhaft belegte Brottorte, die auf großen Familienfesten in Schweden nicht fehlen darf. Sie fällt der Gästezahl entsprechend groß aus und wird gerne aufwendig dekoriert. Die Basis bilden Brotscheiben, die änlich einem Tortenboden mit verschiedenen Aufstrichen (oft auf Basis von Mayonnaise unter Zugabe von Fisch oder Krabben) bestrichen und aufeinander gestappelt werden. Schneidet man sich dann ein Stück der Torte ab, hat man ein lecker und üppig belegtes Sandwich 😉 .

Statt einer großen Smörgastarta habe ich kleine Törtchen gemacht. Diese machen sich auf dem Buffet auch toll und haben den Vorteil, nach dem ersten Buffet-Ansturm nicht so zerfleddert auszusehen, was bei so einem großen Kuchen schnell vorkommen kann.

Die Füllung meiner Brottörtchen besteht aus einer Thunfischcreme und Putenbrust. Umhüllt sind die Törtchen mit einem Meerrettichfrischkäse und mit frischen Gurken, Radieschen und Kresse garniert. Vielleicht nicht die ganz typische Ausführung, dafür aber sehr lecker ;-).

Übrigens auch die Finnen lieben ihre Brottorte: dort ist sie unter dem Namen „voileipäkakku“ bekannt.

schwedische BrottorteZutaten für 8 Törtchen:
 
8 Scheiben Roggenbrot
16 Scheiben Sndwichbrot (Vollkorn)
300 g Frischkäse
2 Dosen Thunfisch
16 dünne Scheiben Putenbrust
1 EL geriebener Meerrettich
3 EL Schmand
1 Gurke
1 Bund Radieschen
Kresse
etwas Butter
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer
1 TL Schwarzkümmelsamen (optional)
 
smörgastartaDie Brotscheiben kreisrund ausstechen (wer keinen Ausstecher zur Hand hat, kann auch ein Wasserglas benutzen). Den Thunfisch gut abtropfen lassen und mit dem Schmand verrühren. Mit Salz, Pfeffer und dem Saft einer halben Zitrone abschmecken.
 
Die Gurke und die Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Putenbrustscheiben wie das Brot ebenfalls kreisrund ausstechen. Den Frischkäse mit dem Meerrettich gut verrühren und ggf. mit Salz abschmecken.
 
Nun zunächst eine Sandwichbrotscheibe großzügig mit der Thunfischmasse bestreichen und eine gebutterte Roggenbrotscheibe (mit der Butter nach oben) drauflegen. Darauf kommen ein paar Gurkenscheiben und zwei kreisrunde Putenbrustscheiben und werden mit der zweiten Sandwichbrotscheibe abgedeckt.
 
Nun die Törtchen mit dem Meerrettichfrischkäse rundherum bestreichen und mit den Gurken- und Radieschenscheiben sowie Kresse garnieren. Darüber habe ich noch jeweils ein paar Schwarzkümmelsammen gestreut.
 
smörgastarta3

Frisch gebacken: Haselnussbrot mit Preiselbeerbutter

Brot backe ich nicht wirklich oft selbst. Das liegt hauptsächlich daran, dass mir Kochen mehr liegt als Backen. Das mit dem Abmessen und Abwiegen ist nicht so meins ;-).

Heute habe ich mich trotzdem mal wieder an einem Brot versucht. Schon vor ein paar Wochen habe ich irgendwo ein Menü gelesen, bei dem ein Walnussbrot mit Melonenbutter zum Aperitif gereicht wurde. Nun habe ich es endlich geschafft diese Idee umzusetzen und das ganze mit leichten Anpassungen an die Saison nachzumachen.

Herausgekommen ist ein Roggen-Haselnuss-Brot zu dem ich eine pfeffrige Preiselbeerbutter reiche. Das Ganze mit ein paar Scheiben Wildschinken serviert  begeistert beim Aperitif zum Herbstmenü die Gäste ganz bestimmt!

Haselnussbrot

Zutaten für 1 Laib:
 
400 g Roggenmehl
225 g Weizenmehl
10 g Hefe
1 Prise Salz
100 g Haselnusse (ganze Kerne)
100 g weiche Butter
2 EL eingelegte Preiselbeeren
1/2 TL frisch gemahlenen Pfeffer
 
Die beiden Mehlsorten mit einer Prise Salz gut vermischen. Die Hefe in 350 ml lauwarmes Wasser auflösen und unter Rühren zum Mehl hineingeben. Den Teig mit den Knethaken gut verkneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
 
Den Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsplatte kurz verkneten und die Haselnüsse unterarbeiten. Aus dem Teig nun einem länglichen Laib formen. längst leicht einschneiden und auf einem mit Backpapier belegtem Blech für ca. 45 Minuten bei 190°C in den vorgeheizten Ofen schieben.
 
Für die Preisebeerbutter die weiche Butter mit dem Pfeffer und den eingelegten Preiselbeeren gut vermischen, umfüllen und kaltstellen. Die Butter zusammen mit dem Brot servieren und evtl. mit ein paar Scheiben Wildschinken ergänzen.

 Haselnussbrot3