Erbeermania: fruchtiger Erdbeer-Holunderblütenkuchen ohne Backen

Sie sind wieder da! Die leuchtend roten Häuschen in Form von Erdbeeren, die die süßen Früchte oft direkt vom Feld an der Verbraucher bringen und schon von Weitem ankündigen: die heimischen Erdbeeren haben Hauptsaison 😉 .

Noch besser als so ein Schälchen an einem solchen Verkaufsstand zu kaufen, ist es die Früchte selber zu pflücken. Da wandern nur die besten und süßesten Früchte ins Körbchen -und ab und zu direkt in den Mund. Denn „Naschen“ ist auf meinem Selbsterntefeld ausdrücklich erwünscht!

Was liege da näher als zum Wochende einen schönen Erdbeerkuchen für die Kaffeetafel zu backen. Doch backen, moment mal, bei diesen Temperaturen? Wohl eher nicht. Daher kommt dieser leckere Erdbeerkuchen ganz ohne backen aus. Er schmeckt fruchtig und erfrischend. Genau das richtige für dieses Wochenende!

erdbeer-holunder-kuchenZutaten für eine 26-er Tortenform:

300 g Haferkekse
700 g frische Erdbeeren
70 g Butter
250 g Frischkäse
300 g Joghurt
6 EL braunen Zucker

5 Blatt Gelatine
2 EL Holunderblütensirup
1 Prise Salz
ein paar Holunderblüten zum Garnieren

Die Haferkekse zerbröseln und die Butter schmelzen. Keksbrösel mit einer Prise Salz und der flüssigen Butter vermengen und die Tortenform damit gleichmäßig auslegen und fest andrücken.

erdbeer-holunder-kuchen2Die Erdbeeren waschen. Die Hälfte der Erdbeeren mit dem Holunderblütensirup und dem Zucker pürieren. Joghurt und Frischkäse miteinander cremig rühren.

erdbeer-holunder-kuchen3Die Gelatine einweichen, gut ausdrücken. Dann die Gelatineblätter langsam unter Rühren erwärmen, bis die Gelatine sich vollständig verflüssigt hat (nicht aufkochen!). Nun 3-4 EL Erdbeerpüree zu der flüssigen Gelatine geben, gut zügig vermischen und nun das Ganze mit dem Rest des Erdbeerpürees und der Joghurtmasse vermischen.

erdbeer-holunder-kuchen4Die restlichen Erdbeeren auf dem vorbereiteten Keksboden verteilen. Die Joghurt-Erdbeermasse nun gleichmäßig darauf verteilen, glattstreichen und zum festwerden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren den Kuchen mit frischen Erdbeeren und Holunderblüten garnieren.

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Sonntagskuchen: Erdbeer-Rhabarber-Pudding Tarte mit Marzipanstreuseln

Habt Ihr schon genug vom Rabarber? Dann bitte heute nicht weiterlesen 😉 . Es gibt heute nämlich ein weiteres  Rhabarberkuchenrezept. Dafür habe ich auch den Ofenrhabarber verwendet. Doch diesmal sind zusätzlich auch noch Erdbeeren mit dabei. Und Pudding. Und Marzipanstreusel.

Also wenn Ihr genauso wie ich noch nicht genug von den sauren Stangen habt, dann unbedingt nachmachen!

rhabarberkuchenZutaten für eine Tarteform (26 cm):

150g Butter
150 g Mehl + 3 weitere EL
1 Ei
4 EL braunen Zucker
300 g Erdbeeren
Ofen-Rhabarber (aus 500 g Rhabarber)
400 ml Milch
1 Tüte Puddingpulver
100g Rohmarzipanmasse

Für den Mürbeteig 100 g Butter, 150 g Mehl, 1 Ei und 2 TL Zucker gut verkneten, in Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 30 Minuten kalt stellen. 

Die Erdbeeren putzen und halbieren. In einem Topf die Erbeerstücke mit 2 EL Zucker kurz aufkochen, den Ofenrhabarber samt Sud hinzufügen und alles zusammen ca. 3 Minuten köcheln lassen. Dann auskühlen lassen.

rhabarberkuchen2Pudding nach Packungsanleitung aber mit nur 400 ml statt 500 ml Milch zubereiten.

rhabarberkuchen3Den Teig ausrollen und den Boden und Rand einer gefetteten Tarteform (26 cm) damit auslegen. Mit einer Gabel den Teig ein paar mal einstechen und für ca 10 Minuten bei 180°C vorbacken. Dann auf dem Teig zunächst den Pudding und darauf das ausgekühlte Erdbeer-Rhabarberkompott verteilen.

rhabarberkuchen4Für die Streusel nun die Rohmarzipanmasse zerpflücken und mit 50 g Butter und 3 EL Mehl zum Streuselteig verkneten. Die Streusel über die Tarte streuen und das Ganze nun im Ofen bei 180°C weitere ca. 40 Minuten backen.

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Rhabarber-Joghurt-Kuchen im Glas

Rhabarber gehört zum Frühling unbedingt dazu. Neben Marmelade und Kompott ist der Rhabarberkuchen mein Favorit – und zwar in allen Varianten, und davon gibt es so einige ;-).

Mein aktuelles „Rhabarberglück“ ist dieser kleine Kuchen, direkt im Portionsglas gebacken. Unter der süßen Baiserhaube versteckt sich ein saftiger, leicht säuerlicher Rhabarber-Joghurt-Kuchen. Leicht, erfrischend und lecker: ein perfekter Frühlingskuchen. Und daher perfekt für das aktuelle Rhabarberglück-Event.

Übrigens: Frischer Rhabarber lässt sich wunderbar einfrieren. So kann man diesen Kuchen auch noch geniessen, wenn die Saison am Johannistag, dem 24. Juni endet.

Noch mehr leckere Rhabarberrezepte findet Ihr bei Mia beim aktuellen Blogevent „Rhabarberglück“.

Rhabarberglück-Das-Blogevent-im-Kochkarussell-500

rhabarberkuchen im glasZutaten für 6 Gläser á 120 ml:

3 Stangen Rhabarber
200 g Mehl
80 g Butter
200 g Joghurt
2 Eier
125 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 flachen TL Backpulver

Die Eier trennen und die Eigelbe zusammen mit der Butter, Vanillezucker und 50 g Puderzucker schaumig rühren. Den Joghurt untermischen. Nun das Mehl und das Backpulver hineinsieben und gut unterrühren.

rhabarberkuchen im glas2Die Rhabarberstangen waschen und schälen. Dafür an einem Ende der Stange mit dem Messer ansetzen und die Fäden dann der Länge nach abziehen. Den Rabarber dann in Scheiben schneiden und unter den Kuchenteig rühren.

Die Gläser einfetten und mit etwas Mehl ausstreuen. Den Kuchenteig gleichmässig auf die Gläser verteilen. Die Gläser sollten dabei etwas mehr als zur Hälfte gefüllt werden.

rhabarberkuchen im glas3Den Kuchen nun auf dem Rost in den Backofen schieben und ca. 20-25 Minuten bei 180°C backen.

Die übriggebliebenen Eiweiße mit dem restlichen Puderzucker zu Eischnee schlagen. Nach ca. 20 Minuten Backzeit den Eischnee auf den Kuchen verteilen und weitere 5-10 Minuten backen.

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Mini-Möhrenkuchen für die Osterkaffeetafel

Möhrenkuchen kommt bei uns seit einigen Jahren schon auf den Osterkaffeetisch. Passt doch auch so gut zum Thema wie ich finde: auch Osterhasen lieben Möhren 😉 .

Heute gibt es diesen als kleine Miniküchlein oder Muffins. Die geraspelten Möhren im Teig mache den Kuchen besonders saftig. Zum Würzen darf bei mir eine Prise Zimt nicht fehlen. Und statt des klassischen Zuckergusses kommt als Topping eine Mascarpone-Frischkäse-Creme oben drauf. Nicht unbedingt kalorienarm aber dafür mega lecker 😉 .

MoehrenkuchenZutaten für ca 12 Muffins:

300 g Möhren
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g braunen Zucker
2 EL Puderzucker
2 Eier
120 g Butter
1/2 TL Zimt
200 g Frischkäse
Ein paar „Karottenköpfe“ zur Deko

Die Möhren schälen und raspeln. Eier trennen und die Eigelbe mit Butter und braunem Zucker schaumig schlagen. Die Einweiße zu Schnee schlagen.

Zubereitung MoehrenkuchenNun die geraspelten Möhren und die Haselmüsse unter die Eimasse mischen und mit Zimt würzen. Zum Schluß noch den Eischnee unterheben und die Masse in die Muffinförmchen füllen. Im Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

Moehrenkuchen dekorierenFür die Creme den Frischkäse mit dem Puderzucker schaumig schlagen und auf die abgekühlten Muffins draufspritzen. Mit je einer Prise Zimt und einem „Karottenkopf“ garnieren.

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Was Süßes zum Kaffee: Orangen-Mohn-Muffins

Pünktlich zum Wochenende gibt es hier heute frischgebackene Orangen-Mohn-Muffins mit einem Frischkäsetopping. Dieser Kuchenteig, den ich übrigens von Dorota (www.mojewypieki.com) entdeckt und nur leicht verändert habe, ist aktuell mein Lieblingsteig, deshalb will ich ihn Euch auch nicht vorenthalten 😉 . Er schmeckt so fruchtig frisch und leicht durch die Zugabe von Buttermilch und duftet herrlich nach Orange. Unbedingt probieren!

Ich habe in den vergangenen Wochen aus diesem Teig bereits einen Gugl und einen Kastenkuchen gebacken, jeweils mit einem Guss aus weißer Kuvertüre. Wirklich lecker!

In der heutigen Version sind es Muffins mit einem Frischkäsetopping geworden.

MuffinsZutaten für 10 Stück:

125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
180 g Mehl
2 EL Speisestärke
75 ml Buttermilch
1 Bio-Orange (Schale und Saft)
2 EL Mohn
1 TL Backpulver

Topping:

200 g Frischkäse
Schale einer Bio-Orange
1 TL Mohn
2 EL Puderzucker

Die weiche Butter mit dem Zucker schön schaumig schlagen. Nacheinander die Eier hineinschlagen und gut unterrühren. Die Schale der Orange abreiben und den Saft auspressen. Orangensaft und Schale sowie den Mohn unter die Butter-Ei-Mischung heben.

Muffins2Backpulver, Mehl und Speisestärke vermischen und jeweils löffelweise abwechselnd mit der Buttermilch unter den Teig mischen.

Den Teig in die Muffinformen füllen und bei 160°C ca. für 25 Minuten backen.

Muffins3Für das Topping den Frischkäse mit Zucker und Mohn cremig schlagen und auf die ausgekühlten Muffins spritzen. Mit Orangenzesten bestreuen. Wer mag kann auch noch ein paar Schokospliter oben drüber geben.

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Für die sommerliche Kaffeetafel: Mandel-Kirsch-Kuchen

Die Sommerpause hier auf dem Blog ist beendet! Ab sofort gibt es hier wieder regelmäßig neue Rezeptideen 😉 .

Und da es offiziel immer noch Sommer ist, auch wenn das Wetter der vergangenen Wochen eher an Frühherbst erinnert, gibt es heute einen einfachen und schnellen Kuchen mit meiner liebsten Sommerfrucht: der Kirsche.

Die süße rote Frucht passt meiner Meinung nach hervorragend zum Madelteig. Ein idealer Kuchen um mir der Familie den Sommerausklang auf der Terasse zu geniessen. Tipp: Ein Löffel Vanilleschmand (Mark einer Vanille mit Zucker und Schmand verrühren) ergänzt den Kuchen perfekt!

Und außerhalb der Kirschsaison? Auch mit eingeweckten Kirschen aus dem Glas schmeckt der Kuchen lecker.

Mandel-Kirsch-Kuchen

Zutaten für eine Form  Ø 26cm:
 
125 g zimmerwarme Butter
125 g Zucker
3 Eier
150 g gemahlene Mandeln
50 g Mehl
1/2 TL Backpulver
200 g Kirschen
Mandelblättchen zum Garnieren
 
Mandel_Kirsch_Kuchen2
 
Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren und zum Schluss gemahlene Mandeln, Mehl und Backpulver unterrühren. Sollte der Teig zu fest sein, einfach einen Schluck Milch hinzufügen. Der Teig sollte die Konsistenz eines Rührteigs haben. Den Teig in eine gebutterte Form geben und glatt streichen.
 
Die Kirschen waschen und entsteinen. Die Kirschen nun gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilen und leicht in den Teig drücken. Den Kuchen nun bei 160°C im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Mandelblättchen garnieren.
 
Mandel-Kirsch-Kuchen
 

Sommer-Käsekuchen mit Aprikosen und Heidelbeeren

Kuchen mit Früchten sind besonders im Sommer sehr beliebt. Kein Wunder, denn gerade jetzt kann man obsttechnisch aus dem Vollen schöpfen: Erdbeeren, Kirschen, Aprikosen und die vielen verschiedenen Beerensorten – nie ist die Auswahl an frischem Obst größer als jetzt im Sommer.

Heute teile ich daher einen sommerlichen Käsekuchen mit Euch, mit frischen Aprikosen und Heidelbeeren. Perfekt für den kleinen Nachmittagskaffee zwischendurch 😉 .

Übrigens: dieser Kuchen läßt sich auch ganz wunderbar als Blechkuchen zubereiten, wenn mal mehr Gäste vor der Tür stehen.

Käsekuchen
Zutaten für 1 Tarteform 
250 g Aprikosen
150 g Heidelbeeren
250 g Mehl
225 g Zucker
3 Eier
125 g Butter
500 g Sahnequark
1 Vanilleschote
1EL Speisestärke
 
Für den Mürbeteig Mehl, 75 g Zucker, ein Ei und Butter mit den Händen glatt verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Danach den Teig ca 0,5 cm dick ausrollen und die Tarteform damit auslegen. Den so vorbereiteten Mürbeteig mehrfach mit einer Gabel einstechen und ca. 15 Minuten bei 180°C  vorbacken.
 
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In der Zwischenzeit Quark mit dem restlichen Zucker und  zwei Eiern verrühren. Das Mark einer Vanilleschote sowie die Speisestärke unterrühren. Die Aprikosen waschen, den Kern entfernen und in Spalten schneiden. Die Heidelbeeren waschen.
 
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Die vorbereitete Quarkmasse gleichmäßig auf den vorgebackenen Boden verteilen und darauf das Obst verteilen. Für weitere 30-40 Minuten im Ofen bei 160°C backen.

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Oreo Cheesecake

Heute gibt es etwas Süßes für alle Oreo-Fans 😉 . Ich weiß, diese pechschwarzen Kekse mit der süßen Cremefüllung haben viele Fans und bestimmt mindestens genauso viele mögen sie nicht. Ich bin da gänzlich unparteiisch.

Die Idee des Oreo Cheesecake ist nicht neu, dafür aber wirklich lecker. Der Boden des Käsekuchen besteht aus zerkrümmelten Oreo-Keksen. Daruf kommt eine cremige Käsemasse mit viel Vanille. Der Kuchen wir bei max. 150°C langsam gebacken und wir so herrlich samtig. Einfach lecker. Wenns also um einen Oreo-Käsekuchen geht, bin ich ab sofort  „dafür“ 😉 .

Oreo-Cheescake
Zutaten für eine 24-er Springform:
 
32 Oreo-Kekse (+ ein paar Mini-Oreos zum Garnieren)
80 g flüssige Butter
750 g Sahnequark
1 Vanilleschote
2 EL Vanillezucker
150 g Zucker
3 EL Mehl
2 EL Speisestärke
3 Eier
Abrieb einer Bio-Orange
 
Für den Boden die Kekse samt Füllung in der Küchenmaschine hexeln. Die Keksbrösel mit der flüssigen Butter mischen und in die gefettete Sprinform geben. Mit einem Löffen gut festdrücken.
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Für die Käsemasse die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Den Quark, Vanillezucker, das ausgekratzte Vanillemark sowie den Abrieb einer Bio-Orange hinzufügen. Zuletzt noch das Mehl und die Speisestärke gut unterrühren.
 
oreokuchen3Die Käsemasse gleichmässig auf dem vorbereiteten Boden verteilen und mit ein paar Mini-Oreos dekorieren. Den Kuchen nun bei 150°C ca. 50 Minuten backen. Nach dem Auskühlen die Ränder mit den restlichen Mini-Oreos dekorieren.
 
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„Erst eins, dann zwei …“ Pistazien-Gugl für die Kaffeetafel am zweiten Advent

Wie die Zeit vergeht! Heute ist schon der 2. Advent. Ich habe das Gefühl, dass die Zeit zum Ende des Jahres immer viel schneller vergeht als normal. Kennt Ihr das auch? Bis zum Sommer zieht sich das Jahr immer hin und dann zum Schluß sind die letzten 6 Wochen des Jahres wie im Flug vergangen.

Trotz allem will auch der zweite Adventssonntag gebührend gefeiert werden und zu einem Adventskaffee gehört natürlich ein leckerer Kuchen. Und daher serviere ich Euch heute einen Pistazien-Gugl (nach einem Rezept aus dem  aktuellen Magazin „So isst Italien“, leicht verändert) und wünsche Euch einen schönen und gemütlichen 2. Advent!

Gugl
Zutaten für eine 26cm Gugl-Form:
 
4 Eier
200 g Zucker
180 ml Sonnenblumenöl
150 g gemahlene Mandeln
150 g gehackte Pistazienkerne
Saft und Schale einer Bio-Orange
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
4 EL Puderzucker
Butter und Mehl für die Form
 
Eier und Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Dann das Öl in einem dünnen Strahl zugeben und dabei weiter rühren, bis die Masse schön glatt ist.
 
Die Pistazien (bis auf 1 EL zur Deko) im Mörser zerstoßen und zusammen mit den gemahlenen Mandeln zur Eiermasse geben und gut durchrühren. Den Saft und die Schale einer Bio-Orange hinzufügen.  Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz verrühren und zur Mandelmasse sieben. Das Ganze gut verrühren.
 
Eine Gugl-Form ausbuttern und mit Mehl ausstäuben. Den Teig hineinfüllen (sollte bis zu 3/4 der Form reichen) und in einem auf 175°C vorgeheizten Backofen für ca. 40-50 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
 
Den Gugl vorsichtig stürzen und gut auskühlen lassen. Für die Verziehrung den Puderzucker mit ca. 2 TL Wasser verrühren und über den Kuchen laufen lassen. In den noch feuchten Zuckerguss die restlichen Pistazienkerne streuen.
 
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Mit Gelingsicherheit: Leckerer Weihnachtstollen ganz einfach gemacht

Heute habe ich einen wahrlich weihnachtlichen Klassiker für Euch: den Stollen. Ein großer Backheld bin ich ja nun wirklich nicht und an einem Stollen habe ich mich bisher auch noch nicht gewagt. Essen mag ich diesen aber gerne, erinnert er mich doch strak an die vorweihnachtlichen Nachmittage aus meiner Jugend, an denen ich gerne mir mit meinem Papa ein Stück Stollen und ein Tässchen Kaffee genehmigt habe ;-).

Und obwohl ich zu den Menschen gehöre, die Zitronat und Orangeat nicht so gerne mögen, ein Stollen bildet Jahr für Jahr die Ausnahme. Da gehören diese genauso rein wie eine dicke Schicht Puderzucker oben drauf.

Das Rezept das ich Euch hier zeige ist wirklich einfach. Ich habe es aus verschiedenen Rezepten nach meinen Geschmacksvorlieben „zusammengebastelt“. Ein Rezept mit Gelingsicherheit sozusagen. Es ist zwar kein Original-Rezept, dafür aber mindestens genauso lecker. Und auf ein großes Stück davon kannst Du Dich freuen, Papa ;-).

Stollen
Zutaten für einen Stollen
 
250g Mehl
80 g Zucker
170 g Butter
2 Eier
120 g gehackte Mandeln
1EL Zitronat
1 EL Orangeat
150 g Rosinen
80 g Quark
100 g Marzipan
1 EL brauner Rum
Schale einer halben Zitrone
1/2 TL Backpulver
4 EL Puderzucker
 
150 g Butter schmelzen und mit allen weiteren Zutaten bis auf  Marzipan und Puderzucker in eine große Schüssel geben. Nun das Ganze mit den Händen kräftig zu einem Teig verkneten.
 
Stollen2 Auf einer bemehlten Arbeitsfläche wird der Teig nun ausgerollt, so dass er auf ca. 1/3 der Fläche etwas dicker ist, als beim Rest. Nun wird das Marzipan zu einer ca. 2 cm dicken Rolle geformt und längst auf dem Teig platziert. Den Teig nun umschlagen und noch etwas in die typische Stollenform bringen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech für ca. 50 Minuten bei 170°C in den Ofen schieben. Die letzten 10-15 Minuten den Stollen mit einem Stück Backpapier abdecken, sonst könnte er zu dunkel werden.
 
Stollen3Den Stollen auskühlen lassen. Die restliche Butter schmelzen und den ausgekühlten Stollen mit der flüssigen Butter bestreichen und mit einer dicken Schicht Puderzucker bestäuben. Man sagt, der Stollen sollte ca 4-6 Wochen vor dem Verzehr gelagert werden, uns schmeckt er aber auch frisch sehr gut ;-).
 
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