Homemade Powerriegel – der gesunde Snack

Ob für unterwegs, beim Sport oder den kleinen Hänger am Nachmittag: mit diesen superleckeren und blitzschnell zubereiteten Powerriegel seid ihr ab sofort immer bestens gewappnet 😉 .

Drin sind lauter leckere und gesunde Zutaten: Datteln, Walnüsse, Sesam und Haferflocken – verfeinert mit etwas Erdnussmus und Kakaopulver. Datteln und Nüsse in der Küchenmaschine mixen, restliche Zutaten unterkneten, in Form bringen und in die gewünschte Portionsgröße schneiden – fertig. Man braucht nicht einmal 10 Minuten dafür. Und dass diese Riegel deutlich günstiger als die Gekauften sind und komplett ohne irgendwelche Zusatzstoffe auskommen, muss ich wohl nicht extra betonen.

Aber das Beste ist: die Riegel lassen sich nach Herzenslust variieren. Nehmt doch einfach mal getrocknete Aprikosen statt der Datteln oder Kokosraspeln statt Sesam oder wie wäre es mit Pistazien in Kombination mit getrockneten Feigen?

Viele Gute Gründe also zum Nachmachen!

Powerriegel selbstgemacht

Zutaten für 6 Powerriegel:

8 Datteln (am besten die fleischigen Medjool-Datteln)
1 handvoll Walnusskerne
1 handvoll Haferflocken
1 TL Kakaopulver (ungesüsst)
1 TL Erdnussmus (ungesüsst)
1 EL Sesam

Die Datteln entsteinen und zusammen mit den Walnüssen in einem Mixer feinhexeln, bis eine klebrige Masse entsteht. Kakaopulver, Sesam, Erdnussmuss und Haferflocken unterkneten. Das geht am besten mit angefeuchteten Händen.

powerriegel Zutaten

Nun die Masse gleichmäßig auf einem Stück Backpapier ausrollen und in die gewünschte Portionsgröße schneiden oder direkt naschen 😉 . Zum Ausbewahren wickle ich die Riegel gerne jeweils einzeln in ein Stück Backpapier ein.

Powerriegel

 

 

Jagodzianki – Süße polnische Hefebrötchen mit Blaubeerfüllung

Heute habe ich mal wieder ein polnisches Rezept für Euch: Jagodzianki. Das sind süße Hefeteilchen mit einer Blaubeerfüllung. Diese süßen Brötchen gehören in Polen zum Standardrepertoire jeder Bäckerei. Kennt Ihr diesen polnischen Klassiker?

Für mich gehören Sie zu einem Polenbesuch unbedingt dazu. Im Sommer werden Sie sogar von fliegenden Händlern direkt am Strand verkauft 😉 . Sonne, Meer und süße Hefeteilchen – was will an mehr?

Im Winter kann man für die Teilchen auch sehr gut auf eingeweckte Blaubeeren zurückgreifen.  Lediglich gut abgetropft müssen sie sein! Solche eingelegten Blaubeeren habe ich auch heute für mein Rezept verwendet.

In der Regel wird das süße Gebäck mit einem Überzug aus Zuckerguss verfeinert. In meiner heutigen Variante habe ich diesen aber durch ein paar Butterstreusel ersetzt. Sehr lecker!

jagodzianki - polnische blaubeerhefeteilchen

Zutaten für ca. 12 Teilchen:

500 g Mehl
250 ml Milch
50 g Zucker
1/2 Würfel frische Hefe
80 g zerlassene Butter
1 Ei
1 gute Prise Salz
Zitronenabrieb von 1/2 Bio-Zitrone
300 g Blaubeeren (hier eingelegte)

Für die Streusel:
3 EL Mehl
3 EL Zucker
80 g kalte Butter

Für den Hefeteig zunächst Mehl mit Zucker, Zitronenabrieb und einer Prise Salz vermengen. Die Milch lauwarm erwärmen und die Hefe darin auflösen. Dann das Ei zur Milchmischung zugeben und gut verrühren. Zuletzt die zerlassene Butter unterrühren und die flüssigen Zutaten nun gut mit den trockenen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in einer bemehlten Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges etwa verdoppelt hat. Das dauert so ca. 1 Stunde.

zubereitung jagodzianki
Den Teig nun auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in ca. 12 gleich große Portionen schneiden.

Die Blaubeeren gut abtropfen. (Da ich die eingelegten Beeren verwendet habe, habe ich sie nicht extra gezuckert. Wenn man frische Blauberren verwendet, kann man diese noch mit ca. 3 EL Puderzucker mischen)

Nun je einen gehäuften EL Blaubeeren sorgfältig mit dem Hefeteig umhüllen, zu ovalen Laibchen formen und die Teilchen dann mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Für die Streusel alle Zutaten gut verkneten und dann die Streusel über den Teilchen zerbröseln.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C  ca. 25 min. backen. Schmecken übrigens lauwarm ebenfalls wunderbar!

jagodzianki frisch aus dem Ofen

 

Sonntagskuchen: Schokolade, Bananen und Walnüsse

Zum perfekten Wochenende gehört für mich auch immer ein Stück Kuchen. Am besten natürlich frisch gebacken, auch wenn ich zugeben muss, dass ich uns manchmal auch einfach ein Stück beim Bäcker hole 😉 . Aber heute gibt es natürlich etwas Selbstgebackenes für Euch: Einen Schoko-Bananenkuchen mit Walnüssen.

Die drei Zutaten sind eine sehr klassische Kombination, die in jeder erdenklichen Zusammensetzung immer (aber auch wirklich immer!) lecker ist: Brot mit Schokoaufstrich und Banane – check; Walnusseis mit Schokosauce – check; Müsli mit Walnüssen und Bananenchips -check. So könnte man ewig weitermachen 😉 .

Walnuss – Banane – Schokolade – Wer kann da schon wiederstehen?

Übrigens: So ein Kuchen eignet sich wurdenbar, um überreife Bananen zu verarbeiten, die man vielleicht pur nicht mehr essen mag.

zutaten bananenkuchen

Zutaten für eine Kastenform:

4 reife Bananen
50 g dunkle Schokolade (70% Kakao)
1 handvoll Bananenchips
1 handvoll Walnüsse
150 g Mehl
120 g weiche Butter
150 g braunen Zucker
2 Eier
1 EL Creme fraiche
3 EL Backkakaopulver
1 EL Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zunächst die weiche Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen. Dann nacheineinder die beiden Eier unterrühren. Die Bananen schälen und drei davon mit einer Gabel zerdrücken. Die zermatschten Bananen, eine Prise Salz und die Creme fraiche mit in die Butter-Ei-Masse geben und gut unterrühren.

Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Vanillezucker  & Backpulver) vermischen und mit der Bananenmasse zu einem Teig vermengen.

bananenkuchen
Die Schokolade und die Walnüsse grob hacken und zusammen mit den Bananenchips unter den Teig heben. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Bananen-Schokoteig einfüllen. Die letzte Banane längst halbieren und dekorativ auf dem Teig platzieren.

Den Kuchen nun bei 180°C ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

bananenkuchen

Orangenduft liegt in der Luft: Orangenrote Marmelade

Ich gebe zu, ans Marmelade einkochen denke ich normalerweise eher im Sommer oder Frühherbst, wenn die süßesten Beerenfrüchte in satten Mengen an den Sträuchern hängen und nicht gerade jetzt im Januar. Doch für diese wunderbar fruchtige Orangenmarmelade, für die insbesondere die Briten weltberühmt sind, ist genau jetzt, im Januar bzw. Februar, die richtige Saison.

Für meine Marmeladenversion habe ich nicht die klassischen Bitterorangen (oder Pomeranzen wie sie auch genannt werden) verwendet, sondern die rotfleischigen Blutorangen, denn die mag ich besonders gerne.

Mit ihrer süß-fruchtigen und zugleich leicht herben Note eignet sich diese Marmelade nicht nur hervorragend zum Frühstück aufs Brot, sondern auch zur Verfeinerung von Desserts und Kuchen oder zum Glasieren von Fleisch (wie z. B. Ente oder Lamm).

Beim Kochen wird das ganze Haus zudem herrlich in einen fruchtigen Orangenduft eingehüllt und eine Vorfreude auf den Frühling macht sich überall breit.

blutorangenmarmeladeZutaten für 4 Gläser á 200 ml:

7 Blutorangen (nach Möglichkeit Bio, zumindest eine sollte aber auf jeden Fall Bio sein)
1 Zitrone
500 g Gelierzucker (1:2)

Eine der Blutorangen (Bio!) mit Hilfe eines Sparschälers abschälen und die Schale in dünne Streifen schneiden. Die Orangen dann filetieren, also das Fruchtfleisch herauslösen und die Orangen anschließend gut auspressen. Auch die Zitrone auspressen.

blutorangenmarmeladeDen aufgefangenen Orangensaft mit den Filets, der Orangenschale und dem Zitronensaft in einen großen Topf geben, den Gelierzucker hinzufügen, umrühren und das Ganze ca. 2 Stunden stehen lassen.

Nach etwa 2 Stunden wird der Topfinhalt erhitzt und unter Rühren einige Minuten lang, leicht sprudelnd eingekocht.

blutorangenmarmeladeDen entstehenden Schaum abschöpfen und nach einer gelungenen Gelierprobe (einen Klecks Marmelade auf einen kleinen Teller geben. Wird diese bereits nach kurzer Zeit fest, ist die Gelierprobe bestanden, andernfalls wird noch weiter eingekocht.) die Marmelade in sterilisierte Gläser abfüllen. Diese direkt fest verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

blutorangenmarmelade

Homemade: Nutella

Nutella – wer kann dieser berühmten Nuss-Nougat-Creme schon wirklich wiederstehen? So wirklich auf Dauer?

Ich hab zwar schon lange keins dieser Gläser gekauft, aber so ab und zu beim Gang durch den Supermarkt, besonders wenn man hungrig ist (ja, ich weiß man soll nicht hungrig einkaufen gehen, aber das klappt halt nicht immer 😉 ) fällt da mein Blick drauf und ich denke mir, DAS jetzt auf einer Scheibe frischem Brot…

Und da der Mensch schwach ist, musste ein Ersatz her. Im Netz gibt es so einige homemade Nutella-Rezepte. Davon habe ich mir eine Menge angeschaut und daraus ein eigenes gemacht. Für uns perfekt: süß, aber nicht zu süß und richtig lecker haselnussig.

Probiert es aus! Ich gehe jetzt in die Küche und schmiere mir noch eine Stulle 😉 .

Nutella selbstgemachtZutaten für 2 Gläser á 200 ml:

400 g Haselnusskerne
100 Vollmilchschokolade
1 EL Vanillezucker
1 EL dunkles Kakoapulver
4 EL gezuckerte Kondensmilch
100 ml Milch

Die Haselnnüsse auf ein Backblech geben und im Ofen bei 180°C ca. 15 Minuten rösten. Dann herausholen und etwas auskühlen lassen.

Nutella selbstgemachtDie leicht ausgekühlten Nüsse nun zwischen den Händen reiben, so dass die dunkelbraune, dünne Schale abgerieben wird. Die so von der äußeren Schale befreiten Nüsse in einer Küchenmaschine fein hexeln.

Nutella selbstgemachtZuerst entsteht dabei eine Art Haselnussmehl, dann einfach noch ein paar Minuten weiter mixen bis sich der Inhalt in eine cremige Masse verwandelt, ähnlich der Konsitenz von Erdnussmus.

Nutella selbstgemachtNun die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und die Milch sowie das Kakaopulver gut unterrühren. Die Schokomilch nun mit dem Haselnussmus sowie der gezuckerten Kondensmilch und dem Vanillezucker verrühren und die Masse nun noch einmal im Hexler gut durchmixen. Wenn die Konsistenz noch nicht ganz passt, kann mit etwas Milch nachgeholfen werden.

Die fertige Haselnnusscreme ist sofort verzehrbereit 😉 .

Nutella selbstgemacht

Süße Hauptmahlzeit: Pflaumenknödel mit Mohnbutter

Süße Hauptmahlzeiten gibt es bei uns eher selten. Süßes wie Milchreis, Gries oder Pfannkuchen mögen wir zwar gerne, aber eher als Nachtisch oder als kleine „Zwischenmahlzeit“. Zu den Hauptmahlzeiten wird im Hause Amika überwiegend herzhaft gegessen. Außnahmen bilden aber im Spätsommer und Frühherbst Pflaumenknödel.

Ob pur, mit Zimt und Zucker oder Butterbröseln – Pflaumen- und Zwetschgenknödel mögen wir gerne.

Das Besondere an der heutigen Variante ist, dass die Pflaumen zusätzlich mit einem Löffelchen selbstgemachter Pflaumen-Brombeermarmelade gefüllt wurden, bevor der Kartoffelteig sie umhüllt. Das sorgt für einen besonders fruchtigen und aromatischen Geschmack.

Um das Ganze dann noch perfekt zu machen, gesellt sich noch eine cremige  Vanillesauce sowie feine Mohnbutter kurz vor dem Servieren zu den Pflaumenknödeln. Lecker sag ich Euch 😉 .

Und wie haltet Ihr es mit süßen Hauptmahlzeiten?

Pflaumenknödel mit MohnbutterZutaten für 4 Portionen:

1 kg mehlig kochende Kartoffeln
4 Pflaumen
200 g Mehl
7 Eigelb (2 für den Teig, 5 für die Sauce)
4 TL Pflaumen-Brombeer-Marmelade
1 EL Mohn
2 EL Butter
500 ml Milch
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
Salz

Für den Kloßteig zunächst die Kartoffeln schälen und waschen. Die Kartoffeln in einem Topf mit gesalzenem Wasser gar kochen lassen, ausdämpfen und abkühlen lassen.

Die ausgekühlten Kartoffeln mit Hilfe einer Kartoffelpresse durchpressen und mit Mehl und zwei Eigelben gut vermengen.

Pflaumenknödel mit MohnbutterDie Pflaumen waschen und entsteinen. An Stelle des Steins je einen halben Löffel Marmelade geben und wieder verschließen.

Die so vorbereitetet Pflaumen jeweils mit einen Kartoffelteigmantel umhüllen. Dabei darauf achten, dass die Knödel gut verschlossen sind.

Im siedenden Salzwasser die Knödel ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Pflaumenknödel mit MohnbutterIn der Zwischenzeit für die Sauce die Milch mit dem Mark einer Vanilleschote aufkochen. Die restlichen 5 Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren. Nun die kochende Vanillemilch langsam unter die Eigelb-Zucker-Masse rühren und unter ständigem Rühren erhitzen und weiter rühren, bis die Vanillesauce angedickt ist.

Die Butter mit dem Mohn in einer Pfanne erhitzen. Die fertigen Knödel mit der Mohnbutter begießen und zusammen mit der warmen Vanillesauce servieren.


Pflaumenknödel

Zartschmelzender Genuss: Weisse Mousse au Chocolat

Zartschmelzende Mousse au Chocolat – ein Dessertklassiker der französischen Küche. Dafür wird geschmolzene Schokolade mit frischen Eiern und Sahne cremig aufgeschlagen.

In der heutigen Variante kommt statt der sonst üblichen Zartbitterschokolade die Weiße in die Mousse. Bei der Zubereitung muss man lediglich darauf achten, dass die Schokolade nicht zu heiß erhitzt wird, denn die weiße Schokolade ist deutlich hitzeempfindlicher als die Dunkle. Das Wasserbad zum Schmelzen sollte also nicht zu heiß sein, damit die Schokolade nicht ausflockt. Idealerweise wird die Schoki langsam in einem Wasserbad von 45°-50°C geschmolzen.

So steht dem Schokomousse-Genuss nichts mehr im Wege 😉 .

Übrigens: so eine weiße Schokomousse kann man wunderbar mit Früchten kombinieren. Frische Himbeeren, Feigen oder eine pürierte Mango sind eine wunderbare Ergänzung zur weißen Mousse au Chocolat.

weiße mousse au chocolateZutaten für 6 Portionen:

300 g weiße Schokolade
250 ml Sahne
1 EL Puderzucker
3 Eier

Die Sahne steif schlagen und kaltstellen. Die Eier trennen und die Eiweiße zu einem festen Eischnee schlagen und ebenfalls kaltstellen. 250 g Schokolade grob zerteilen und über dem Wasserbad schmelzen. Darauf achten, dass die Schokolade nicht zu heiß wird.

zubereitung weiße mousse au chocolateDie Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren und die flüssige Schokolade unterrühren. Nun zunächst die Sahne und anschließend den Eischnee vorsichtig unter die Masse heben.

Die Mouse in Portionsgläser füllen und kaltstellen. Vor dem Servieren die restliche Schokolade mit einem Messer abschaben und die Mousse damit garnieren.

weiße mousse au chocolate

Schneller Kaffeesnack: Zwetschgenblätterteigtaschen mit Marzipan

Es hat sich spontan Besuch zum Kaffee angekündigt? Kein Problem! Für solche Fälle habe ich immer eine Rolle frischen Blätterteig im Kühlschrank. Damit lässt sich immer schnell was Leckeres zaubern 😉 .

Heute zeige ich Euch diese wirklich turboschnellen Pflaumentaschen aus Blätterteig. Sie sind wirklich in handumdrehen gemacht und Ihr braucht tatsächlich nur 3 Zutaten dafür: Zwetschgen, Marzipan und Blätterteig. Sie schmecken sowohl kalt als auch warm, frisch aus dem Ofen.

Übrigens: die Zwetschgen kann man auch ganz bequem durch Äpfel oder Birnen austauschen. Je nach dem was grad da ist 😉 .

pflaumentaschen4Zutaten für 4 Taschen:

4-5 Zwetschen
1 Rolle frischen Blätterteig
50 g Marzipanrohmasse

Den Blätterteig ausrollen und vierteln. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Die entsteinten Zwetschgen in Streifen schneiden.

pflaumentaschen2Auf jedem Stück Blätterteig nun zunächst auf einer Hälfte etwas Marzipan verteilen und zwar so, dass am Rand jeweils ca. 1 cm frei bleibt. Nun auf dem Marzipan die Zwetschgenstreifen gleichmäßig verteilen. Den Rand des Blätterteiges mit etwas Wasser befeuchten und den Teig einklappen und festdrücken. Mit einem Teigrädchen die Ränder abschneiden. Die Teigtaschen nun noch von oben vorsichtig einschneiden, so dass der Dampf beim Backen entweichen kann.

pflaumentaschen3Im Ofen werden die Teigtaschen bei 180°C ca. 25 Minuten gebacken, bis der Blätterteig schön aufgegangen und goldgeld geworden ist. Vor dem Servieren evtl. mit Puderzucker bestreuen.

 

Sonntagskuchen: Schoko-Bananenkuchen

Richtig schokoladig und schön bananig kommt der heutige Sonntagskuchen daher. Innen ist er eher kompakt, fast schon klitschig wie man so schön sagt – aber lasst Euch davon bloß nicht abschrecken:  so schmeckt er richtig intensiv und ist schön saftig.

Am besten verwendet man für diesen Kuchen richtig reife und süße Bananen, dann kann man die Zuckermenge auch etwas reduzieren. Und man hat außerdem eine tolle Verwendung für all die „krummen Dinger“, die optisch ihre besten Zeiten bereits hinter sich haben 😉 .

Übrigens: Der Kuchen hält sich einige Tage mehr frisch, als ein gewöhnlicher Rührkuchen und schmeckt am zweiten Tag, wenn er etwas durchgezogen ist, sogar noch besser als frisch aus dem Ofen – nur hält er bei uns leider meistens nicht so lange und ist schon vorher verdrückt 😉 .

bananenkuchen1Zutaten für eine Kastenform:

4 reife Bananen
50 g dunkle Schokolade (70% Kakao)
150 g Mehl
120 g weiche Butter
150 g braunen Zucker
2 Eier
1 EL Creme fraiche
3 EL Backkakaopulver
1 EL Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zunächst die weiche Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen. Dann nacheineinder die beiden Eier unterrühren.

bananenkuchen2Die Bananen schälen und drei davon mit einer Gabel zerdrücken. Die zermatschten Banenen, eine Prise Salz und die Creme fraiche mit in die Butter-Ei-Masse geben und gut unterrühren.

Nun die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Vanillezucker  & Backpulver) vermischen und mit der Bananenmasse zu einem Teig vermengen.

bananenkuchen3Die Schokolade grob hacken und unter den Teig heben. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Bananen-Schokoteig einfüllen. Die letzte Banane halbieren und dekorativ auf dem Teig platzieren.

Den Kuchen nun bei 180°C ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Inspiration: Honeyydrizzle

bananenkuchen4

Von Foodpairing und Briocheauflauf

Vor zwei Wochen war ich unterwegs auf dem FoodBlogDay in Düsseldorf und hatte dabei die Gelegenheit in vielen interessanten Workshops Neues zu lernen. So habe ich unter anderem gelernt wie man Fische grätenfrei filetiert, wie man Messer richtig schleift und wie das mit dem Licht beim Fotografieren richtig funktioniert.

Besonders interessant fand ich den Foodpairing Workshop. Anni von 1akitchen hat uns dabei in Zusammenarbeit mit Alpro einiges zum Thema Geschmack und Geschmackskombinationen erzählt. Foodpairing beschreibt dabei die Wissenschaft von Aromen, wobei sich neue Geschmackskombinationen aus den Schlüssel-Aromen der einzelnen Produkte ergeben – wie bei Schokolade und Chili zum Beispiel oder Erdbeeren und Käse.

Anhand von Smoothies konnten wir dann erste Erfahrungen im Bereich Foodpairing sammeln. Das fand ich wirklich spannend und habe mich mit dem Thema in den letzten Tagen bereits ein wenig beschäftigt, wie ihr beim heutigen Rezept gleich sehen werdet ;-).

foodpairing pfirsichNatürlich wurden wir beim FoodBlogDay den ganzen Tag auch kulinarisch verwöhnt. Mein persönliches Highlight war allerdings der Erdbeer-Brioche-Auflauf nach einem Rezept von ichmachsmireinfach, den wir beim Zwilling-Workshop „Backen in Mini-Cocottes“ zubereitet haben. Der war soo gut, dass ich sogar zwei Portionen verdrückt habe ;-).

Den musste ich nachmachen! Und so kam es wie es kommen musste: kaum zu Hause angekommen, kombinierte ich das leckere Briocherezept mit meinen ersten Foodpairing-Erfahrungen und kreierte einen Briocheauflauf mit Pfirisch, Rosmarin und Amaretto, denn laut der Foodpairing-Theorie passen diese Aromen richtig gut zusammen. Und was soll ich sagen: zum Reinlegen!

Und das war sicherlich nur der Anfang. Das Thema Foodpairing ist für mich sooo spannend, dass ich mich auch weiterhin damit beschäftigen werde und es demnächst hier sicherlich noch weitere Rezeptideen zum Thema geben wird. Ihr könnt also gespannt sein. Aber jetzt kommt ersteinmal der leckere Auflauf 😉 .

briocheauflaufZutaten für 4 Portionen:

4 reife Pfirsiche
2 cl Amaretto
4 Briochebrötchen
3 Eier
200 ml Sahne
200 ml Milch

4 EL Vanillezucker
1 Zweig frischen Rosmarin

Die Pfirsiche waschen, abtrocknen und würfeln. Die Pfirsichwürfel nun in einer Schüssel mit dem Amaretto und 1 EL Vanillezucker ca. 10 Minuten ziehen lassen.

briocheauflauf2In der Zwischenzeit die Briochebrötchen in Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel  Eier, Sahne, Milch und den restlichen Zucker gut vermengen und die Briochescheiben darin ein paar Minuten „baden“.

briocheauflauf3Die Nadeln vom Rosmarinzweig abzupfen und fein hacken. Den Rosmarin nun mit den bereits durchgezogenen Pfirichwürfeln vermischen.

Nun immer abwechselnd Briochescheiben und Pfirsiche in einer feuerfesten Auflaufform einschichten. Das Ganze dann ca. 25 Minuten im Ofen bei 180° C backen. Schmeckt noch lauwarm richtig köstlich. Eine Kugel Vanilleeis passt außerdem herrvorragend dazu.

briocheauflauf4