Birnenzeit! Saftiger Birnenmuskuchen mit Vanille & Rosmarin

Der Herbst ist auch immer Birnenzeit. Insbesondere der September ist bei uns der Haupterntemonat für die verschiedensten Birnensorten. Und aus den köstlichen Birnen lassen sich natürlich unzählige Birnenkuchenvariationen zaubern.

Heute habe ich ein Blechkuchenrezept für Euch, zu welchem ich von Sarah (und ihrem Blog Alles und Anderes) inspiriert wurde. Sie hatte nämlich vor ein paar Wochen ein Dessert mit Birnenmus mit Rosmarin gemacht, was köstlich aussah. Und da ich selbst aus Erfahrung weiß wie gut Rosmarin mit Süßem harmoniert (hier zum Beispiel) habe ich die Idee auggegriffen und einen Birnenmuskuchen mit Rosmarin und Vanille gebacken.

Der Kuchen ist durch das fruchtige Birnenmus unendglich saftig und die leichte Rosmarinnote macht ihn besonders.

Birnenmuskuchen vom BlechZutaten für 1 Blech:

5 Birnen (ca. 1 kg)
150 ml Apfelsaft
2 Zweige Rosmarin
300 g braunen Zucker
200 g Butter (weich)
5 Eier
400 g Mehl
1 TL Backpulver
100 ml Milch
2 EL Vanillezucker
1 handvoll gehobelte Mandeln
1 Prise Salz

Die Birnen schälen und grob zerschneiden. Die Birnenstücke mit dem Apfelsaft, 100 g braunen Zucker und einem Rosmarinzweig aufkochen und zugedeckt ca. 30 Minuten leise köcheln lassen, bis die Birnen zu einem Mus zerfallen, ggf. mit dem Pürierstab nachhelfen. Den Rosmarinzweig herausnehmen und das Birnenmus abkühlen lassen.

Birnenmuskuchen vom Blech200 g Zucker mit der weichen Butter schaumig aufschlagen und dann nacheinander die Eier unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz vermischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 7 EL Teig abnehmen und den Rest gleichmäßig auf dem Backblech glatt streichen. Auf dem Teig nun das inzwischen abgekühlte Birnenmus streichen.

Birnenmuskuchen vom BlechDen Teigrest nun mit der Milch vermischen, so dass ein dünnerer Teig entsteht. Diesen nun auf das Birnenmus geben und gleichmässig dünn verstreichen.

Birnenmuskuchen vom BlechVom zweiten Rosmarinzweig die Nadeln abzupfen und mit Vanillezucker und den Mandelblättchen vermischen und über den Kuchen streuen.

Den Kuchen nun bei 180°C ca. 50 -55 Minuten backen.

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Vor Saisonende: einfacher Rhabarberblechkuchen

Noch bis zum 24. Juni dauert die diesjährige Rhabarbersaison. Und bevor wir dann wieder fast ein ganzes Jahr auf die frsichen, saueren Stangen warten müssen, gibt es zum heutigen Sonntagskaffee nochmal einen einfachen Blechkuchen mit Rhabarber. Das Tolle an diesem Rezept ist, dass es tatsächlich nur aus Grundzutaten besteht, die man im Nomalfall immer vorrätig hat, außer dem Rhabarber natürlich. Zudem ist er in nur ein paar Minuten zusammengerührt.

Simpel und sehr lecker ;-).

Rhabarberkuchen

Zutaten für ein Standardblech:
 
200 g Zucker
200 g Butter
200 g Mehl
4 Eier
1 TL Backpulver
ca. 500 g Rhabarber
1 Prise Zimt (optional)
 
Den Rhabarber waschen, putzen und in gleich große stücke (etwa 5 cm) schneiden. In einer Rührschüssel die Butter und den Zucker schaumig schlagen und nach und nach die vier Eier unterschlagen. Das Mehl und das Backpulver vermischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren.
 
Je nach Geschmack kann man den Teig mit einer Prise Zimt würzen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und darauf die Rhabarberstücke schachbrettähnlich auflegen. Das Ganze bei 180°C ca. 25 Minuten lang backen. Kann lauwarm oder kalt serviert werden.