Für die nächste Grillparty: Griechischer Salat am Spieß

Das Wetter lädt so langsam wieder zu Grill-Garten-Partys ein und bei Vielen ist die Grillsaison bereits eröffnet ;-). Doch gerade wenn man viele Freunde zum Grillen eingeladen hat, stellt sich oft die Frage, welche Beilagen lassen sich gut vorbereiten und auch für viele Gäste ansprechend auf dem Buffet arrangieren. Denn seien wir ehrlich: halb leere und geplünderte Salatschüsseln sehen nicht wirklich schön aus.

Für alle die noch nach einer pfiffigen Grill-Beilage suchen, habe ich hier einen Vorschlag: griechischer Salat am Spieß. Dabei werden die typischen Zutaten des griechischen Salates (Choriatiki), also Tomate, Gurke, Feta und Oliven abwechselnd aufgespießt. Beim Dressing halte ich es eher puristisch, so wie ich es in Griechenland lieben gelernt habe: nur etwas Salz, Pfeffer und griechisches Olivenöl, kaltgepresst natürlich ;-).

Das Idee ist übrigens in Anlehnung an die bekannten Tomate-Mozzarella-Spießchen entstanden.

Salatspieße

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Zutaten für ca. 10 Spieße:
 
250 g grichischer Feta
500 g Cocktailtomaten
1 Salatgurke
1 handvoll Oliven
grichisches Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
 
Die Gurke schälen und in grobe Stücke schneiden, die Tomaten waschen und halbieren. Den feta in grobe Würfel schneiden oder brechen. Auf Holzspieße abwechselnd Tomaten, Gurke, Feta und Oliven aufspießen. Die Spießchen mit Salz, Pfeffer und Olivenöl würzen. Fertig ;-).

 

Makrelenpaste aufs Brot

Heute zeige ich Euch eine sehr leckere und schnell gemachte Fischpaste. Zubereitet wird diese aus geräucherter Makrele. Die Makrele eignet sich wie ich finde sehr gut zum Räuchern (vom Grill schmeckt sie aber auch köstlich).

Die hier gezeigte Fischpaste passt perfekt mit frischem Brot zur Vesper, macht aber auf salzigen Crackern serviert, auch beim Aperitif eine gute Figur ;-).

Und noch ein Tip für den Osterbrunch: halbiert man die hartgekochten Eier und ersetzt das ganze Ei in der Paste durchs Eigelb, kann man die Paste in die Eiweiß-Hälften füllen und so auf einem Kressebett zum Osterbrunch servieren.

Makrelenpaste

Zubereitung Makrelenpaste
 
Zutaten:
 
1 geräucherte Makrele (ca. 500g)
1 rote Zwiebel
2 hartgekochte Eier
1 EL Majo
1 TL Senf
1 Spritzer Zitonensaft
Salz und Pfeffer
 
 
Die Makrele häuten und das Fischfleisch von den Gräten lösen. Dieser Schritt sollte mit äusserster Sorgfalt erfolgen – schliesslich will man keine Gräten in der Paste finden. Eine rote Zwiebel und die hartgekochten Eier fein würfeln. Beides mit dem Makrelenfleisch gut vermischen. Nun das Ganze mit Majo, Senf und einen Spritzer Zitrone vermengen und mit frisch gemahlenen Pfeffer und einer Prise Salz abschmecken. Fehlt nur noch ein Stück frisches Brot und los gehts!
 
 
 
 

Ei,Ei,Ei: Frühstücksei mal anders…

Ein richtiges Sonntagsfrühstück ohne Ei, sei es gekocht, gerührt, pochiert oder gebraten – undenkbar. Heute zeige ich Euch eine andere Möglichkeit das Frühstücksei zuzubereiten, so eine Art Frühstücks-Eier-Muffin ;-).

Mehr als 200 Eier verspeist jeder Deutsche statistisch gesehen pro Jahr – so einiges davon sicherlich in Form des Frühstückseis. Dass es sich dabei stets um ein Ei von glücklichen Hühnern handeln sollte, ist wohl selbstverständlich.

Frühstückseiermuffins

Zutaten für 4 Eier:
 
4 Weißbrotscheiben
4 kleine Eier
4 Scheiben Schinkenspeck
etwas Butter
Salz und Pfeffer
 
Zunächst die Rinde von den Weißbrotscheiben abschneiden und die Brotscheiden dann mit einem Nudelholz plattwalzen, so dass sie nur noch halb so dick sind. Die Muffinform mit Butter auspinseln. Jede Brotscheibe vorsichtig in eine Vertiefung der Form geben. Die schinkenspeckscheiben halbieren und über kreuz auf das Bro in die Muffinform legen. Nun die Eier vorsichtig in die Formen gleiten lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen bei 180°C ca. 15 Minuten backen, bis das Eiweiß gestockt ist. Wer das Eigelb lieber etwas fester mag, lässt die Muffins noch ein paar Minuten länger im Backofen. Evtl. mit frischen Schnittlauchröllchen bestreut servieren.
 

Vegetarisch: Tarte mit Roter Bete und Feta

Dass Rote Bete ein äußerst gesunden Gemüse ist, muss man an dieser Stelle wohl kaum erwähnen. Im letzten Frühjahr hatte ich soviel davon im Garten, dass ich einiges von dieser jungen Bete (mit Blattgrün) eingefroren habe. Und nun kann ich mitten im Winter eine herrliche Tarte daraus machen, die nach dem ersehnten Frühling schmeckt.

RoteBeteTarte

Zutaten:
RoreBeteTarte2
 
200 g Mehl
60 g Butter
7 g Trockenhefe
800 g junge rote Bete mit Blattgrün
200 g Feta
3 Eier
200 ml Sahne
1 Bund Dill
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 EL Meeretich gerieben
200 ml Joghurt
etwas OlivenölSalz, Pfeffer, Muskatnuss
 
Aus Mehl, einem Ei, Butter, einer Prise Salz und Hefe einen Teig kneten, ggf. ein paar EL lauwarmes Wasser hinzufügen. Den Teig gut durchkneten.
 
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Rote Bete waschen und samt Stielen grob zerschneiden. Den Dill hacken. Olivenöl erhitzen und darin zunächst den Knoblauch und die Zwiebeln andünsten, dann die vorgeschnittene Rote Bete hinzufügen und einige Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und zum Schluß den Dill unterrühren.
 
3/4 des Teiges ausrollen und in eine Backform legen. Den übrigen Teil des Teiges in dünne Streifen schneiden. Die leicht abgekühlte Rote Bete hineingeben und den Fetakäse darüber bröseln. 2 Eier mit Sahne verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und über die Tarte giessen. Die Teigstreifen gitterförmig auf die Tarte legen. Das Ganze nun im Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.
 
In der Zwischenzeit aus Joghurt und Meeretich einen Dip anrühren und abschmecken. Die Tarte lauwarm mit dem Meeretich-Dip servieren.
 
 

Karnevalsgebäck: Oponki – polnische Donuts

Oponki, wörtlich übersetzt ‚kleine Reifen‘, heißt diese polnische Donutvariante, die neben den letztes Jahr vorgestellten Faworki besonders oft und gern in der Karnevalszeit gebacken wird. Der Teig für diese Kringel wird mit Quark zubereitet, dadurch sind sie schön locker und saftig, ähnlich den hier besser bekannten Quarkballen. Wie diese werden sie im Fett goldgelb ausgebacken und mit Puderzucker bestreut. Sie schmecken übrigens noch warm am besten ;-).

Oponki

oponki2Zutaten für ca. 18 Stück:
 
500 g Quark
500 g Weizenmehl
100 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
Abrieb einer Zitrone
3 EL saure Sahne
3 Eier
1 EL Natron
Fett zum Ausbacken
Puderzucker
 
Den Quark zunächst in einem Tuch gut abtropfen lassen. Dann alle Zutaten (bis auf das Fett und den Puderzucker natürlich) zu einem Teig verkneten. Der Teig sollte nicht kleben, ggf. noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig etwa 2 cm dick ausrollen umd mit Hilfe eines Trinkglases daraus Kreise ausstechen. Mit einem kleineren Glas (z.B. einem Schnapsglas) nun in der Mitte der großen Kreise kleinere ausstechen, so dass die typische Kringelform entsteht. In schwimmendem Fett goldgelb ausbacken und mit Puderzucker bestreut servieren.
 

Frühstücksidee: gefüllte Brotschnecken

Zum Wochenende probiere ich gern mal neue Frühstücksideen aus. Diesesmal habe ich Brotschnecken gebacken, gefüllt mit Parmaschinken und Mozzarella und Tomatenpesto. Solche Schnecken sind auch eine tolle Idee fürs Picknick, und soweit ich gehört habe ist ein noch richtig schöner Altweiber-Sommer im Anmarsch.

Also nichts wie Körbchen packen und ab ins Grüne!

 
 
 
Zutaten:
 
250 g Roggenmehl
255 g Weizenmehl
1 Päckchen Trockenhefe
1 Prise Salz
375 ml lauwarmes Wasser
150 g Parmaschinken
1 grosse Mozzarellakugel
3 EL Tomatenpesto
 
 
 
Für den Teig das Mehl mit der Hefe und dem Salz vermischen. Das lauwarme Wasser hinzufügen und gut durchkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Nach dieser Zeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1cm dick ausrollen und mit dem Tomatenpesto bestreichen. Den Schinken und die Mozzarellastückchen darauf verteilen. Das Ganze vorsichtig aufrollen und mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Die Scheiben jeweils flach in eine Muffinform legen und bei 160°C ca. 25-30 Minuten backen.
Die Brotschnecken schmecken uns am besten lauwarm 😉
 
 
 

Mediterraner Flammkuchen

Heute schlage ich Euch eine Variante des Flammkuchens vor – statt Speck und Zwiebeln belegt, wird kommt dieser mit gegrillter Paprika und Fetakäse daher.

Zutaten:
 
230 g Mehl
2 EL Olivenöl
1 Eigelb
1 Prise Salz
ca. 100 ml lauwarmes Wasser
500 g rote Spitzpaprika
200 g Feta
1 TL Kräuter der Provence
2 EL Schmand
 
Mehl, eine Prise Salz, Olivenöl und Eigelb vermischen. Soviel lauwarmes Wasser hinzufügen und kneten bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig für mind. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Spitzpaprika waschen und auf einem Backblech im Ofen bei 270°C und Grillfunktion ca. 15 Minuten grillen, solange bis die Haut schwarz wird. Danach mit einem feuchten Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen. Von den ausgekühlten Paprikas die Haut abziehen. Den Teig dünn ausrollen, mit je einem EL Schmand bestreichen, mit den Paprikastücken belegen und den Fetakäse drüberbröseln. Mit Kräutern der Provence würzen. Im Ofen bei 200°C ca. 10 Minuten backen.

 

Zwiebelsuppe als Sandwich

Bei Joy the Baker bin ich auf dieses French Onion Soup Sandwich gestossen. Das sah soooo lecker aus, dass ich es kurzerhand direkt nachkochte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Daher teile ich das Rezept, mit ein paar kleinen Änderungen, auch gerne mit Euch.

Zutaten für 2 Personen:
 
4 Scheiben Brot (ich habe leckeres Bauern-Roggenbrot verwendet)
4 mittelgroße Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Thymian (da ich grad keinen Frischen zur Hand hatte, habe ich getrockneten verwendet)
50 ml Weißwein
1 EL Olivenöl
etwas Butter
1 gute handvoll geriebener Gruyére
Salz und Pfeffer
 
Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken. In einer Pfanne etwas Butter und Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Die Zweibeln mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Das Ganze dann etwa 20-25 Minuten auf mittlerer Flamme schmoren lassen und dabei gelegentlich umrühren damit sie nicht anbrennen. Zum Schluss den Knoblauch hinzufügen, eine weitere Minute mitdünsten und das Ganze mit dem Weiswein ablöschen, damit der Bodensatz gelöst wird.
 
Die Brotscheiben buttern und den Käse reiben. Die ungebutterte Brotseite mit einer gute Ladung Schmorzwiebeln belegen und großzügig mit dem geriebenen Gruyére bestreuen. Eine weitere Brotscheibe (wieder mit der Butterseite nach oben) drauflegen. In einer heißen Pfanne die Sandwisches nun von beiden Seiten goldgelb anbraten und sofort servieren. Dazu passt ein kühles Bierchen perfekt 😉
 

 

Zum Frühstück oder fürs Picknick: Roastbeef-Gurken-Sandwich

Heute mal wieder eine kleine Frühstücks-Idee. Nach den Frühstücksmuffins, dem Schwarzbrot mit Rührei und Nordseekraben und dem Antipasti-Brot  stelle ich Euch heute ein Roastbeef-Gurkensandwich vor. Besonders in Großbritanien erfreut sich das Gurkensandwich großer Beliebtheit und ist fester Bestandteil der englischen Tee-Kultur.

In meiner Version wird zur frischen Gurke und Roastbeef eine leicht scharfe Wasabi-Creme kombiniert. Jetzt fehlt nur noch eine Tasse Eral Grey Tee mit einem Schuss Milch und fertig ist das perfekte Frühstück – zumindest für mich ;-).

Die Sandwiches kann man auch wunderbar einpacken und zum Mai-Picknick mitnehmen.

Zutaten:
 
1/2 Salatgurke
100 g Frischkäse
2 Zweige Minze
etwas Wasabipaste
Spritzer Zitronensaft
Meersalz und Pfeffer
einige Scheiben Roastbeef
Toastbrot
 
Die Minze fein hacken und mit dem Frischkäse und etwas Wasabipaste verrühren. Mit Meersalz, frisch gemahlenen Pfeffer und einem Spritzer Zitrone würzen. Die Gurke waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Meersalz bestreuen und ein paar Minuten stehen lassen, damit die Gurkenscheiben Wasser ziehen können. Dann mit Küchenkrepp abtupfen. Die Toastscheiben entrinden und mit der Frsichkäsecreme bestreichen.
 
Einen Teil der Toastscheiben mit Roastbeef, die andere mit den Gurkenscheiben belegen. Nun je einen Gurkentoast auf einen Roastbeeftaost legen und mit einer weiteren Scheibe Brot abdecken. Schräg durchschneiden und ggf. mit einem Zahnstocher fixieren. Enjoy your meal!
 
 

Smørrebrød: Schwarzbrot mit Rührei und Nordseekrabben

Als Snack Zwischendurch, für ein herzhaftes Frühstück oder als Brotzeit – diese Variante des dännischen Smørrebrød (Butterbrot) ist für alle Fälle die richtige Wahl.

Und für alle die mal ein „echtes“ Smørrebrød geniessen wollen, geht die Reise nach Kopenhagen. Denn dort ist die Geburtsstätte des mittlerweile so bekannten Butterbrotes.

Mir schmeckt die Variante mit Rührei und Nordseekrabben auch am heimischen Küchentisch sehr gut ;-).


Zutaten für 2 Personen:
 
4 Scheiben Schwarzbrot
etwas Butter
100 g Nordseekrabben (gepult)
1 Frühlingszwiebel
4 Eier
Salz und Pfeffer
 
Die Brotscheiben mit etwas Butter bestreichen. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen, die Eier hinein schlagen und unter Rühren stocken lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Rührei direkt aus der Pfanne auf den Brotscheiben verteilen und die Nordseekrabben darauf verteilen. Mit Röllchen von der Frühlingszwiebel bestreuet servieren.