Englische Osterspezialität: Hot Cross Buns

Heute ist schon Palmsonntag, das bedeutet dass wir schon in einer Woche wieder Ostern feiern werden!

Heute möchte ich Euch daher nach England mitnehmen und Euch eine typisch englische Osterspezialität vorstellen.

Es erwarten uns dort herrlich nach Zimt, Nelken und Muskatnuss duftende Hot Cross Buns, die sowohl warm (mit etwas Butter bestrichen) als auch kalt einfach göttlich schmecken und in England insbesondere an Karfreitag gegessen werden.

Ihren Namen verdanken diese Hefeteigbrötchen der aufgespritzten Kreuz-Verziehrung, die den christlichen Glauben symbolisieren soll und in Erinnerung an die Kreuzigung Jesu die Brötchen schmückt.

Doch wie kommt das Kreuz auf die Brötchen? Da gibt es viele Varianten: das Kreuz kann  aus Zuckerglasur auf die fertigen Brötchen aufgespritzt werden oder durch eine kreuzförmige Abdeckung, so dass der Teig unter der Abdeckung hell bleibt entsehen. In der von mir vorgestellten Variante entsteht das Kreuz durch das Aufspritzen einer hellen Mehlpaste (Mehl mit Wasser vermischt) vor dem Backen auf die Brötchen.

hot_cross_buns

Zutaten für 10 Stück:

500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
100 g Puderzucker
1 Ei
2 TL Zimt
1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
300 ml Milch
50 g Butter
1 handvoll Sultaninen

zusätzlich: 35 g Mehl und 40 ml Wasser

hot_cross_buns1Mehl, Zucker und Trockenhefe vermengen. Mit Zimt und Muskatnuss (und nach belieben Nelke) würzen und eine Prise Salz hinzufügen. Butter und Milch erwärmen und zusammen mit dem Ei unter die trockenen Zutaten mischen. Das geht mit den Knethaken am besten. Zum Schluß noch die Sultaninen unterkneten.

hot_cross_buns2Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Nachdem der Teig sein Volumen verdoppelt hat, wird er nochmal kurz mit den Händen durchgeknetet und dann in 12 gleichgrosse Portionen aufgeteilt. Jede Teigportion wird zu einer Kugel geformt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (mit genügend Abstand zueinander) platziert. Nun weitere 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die 35g Mehl mit dem Wasser zu einem glatten Teig verrühren. Diesen in einen Spritzbeutel füllen und auf die gegangenen Brötchen je ein Kreuz draufspritzen.

hot_cross_buns3Die Brötchen nun im Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen. Wer mag kann Sie noch mit Zuckerglasur anpinseln (ich hab nur etwas aufgelösten Honig drüber gestrichen, damit sie schön glänzen).

Schmecken am besten noch warm mit etwas guter Butter.

Veröffentlicht unter alle Rezepte | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Basilikum-Quark-Klößchen mit cremiger Tomatensauce

Ich liebe solche Rezepte wie das, was ich Euch heute zeigen möchte. Gerade an Tagen wenn man gestresst und hungrig nach Hause kommt, will man nicht noch stundenlang was kochen. Aber was Leckeres soll trotzdem auf den Tisch.

Dieses Rezept ist also eindeutig aus der Kategorie Alltagsküche. Die Zubereitung ist sehr einfach, geht wirklich schnell und man braucht wenig Zutaten. Perfekt also für ein Essen nach Feierabend. Dass die Klößchen dazu noch oberaffenhammergeil (wie lange habe ich dieses Wort nicht mehr benutzt – sagt man das überhaupt noch ;-) ) schmecken, muss ich wohl nicht weiter erwähnen.

basilikum_quark-nockenZutaten für 2 Personen:

500 g Magerquark
1 Bund Basilikum
1 Eigelb
4 EL Mehl
1 TL Tomatenmark
100 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
150 ml Sahne
Salz und Pfeffer

Für die Klößchen zunächst den Quark ein paar Minuten in einem mit Küchenkrepp ausgelegtem Sieb abtropfen lassen. In der Zwischenzeit das Basilikum waschen und kleinhexeln.

basilikum_quark-nocken1Den abgetropften Quark mit dem Eigelb und dem Mehl zu einem Teig (klebrig) vermengen. Das kleingehexelte Basilikum unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Wasser mit Salz zum Sieden bringen. Mit Hilfe von zwei Löffeln kleine Klößchen aus dem Quarkteig abstechen und in das siedene Wasser geben. Die Klößchen ca. 5 Minuten ziehen lassen, dann herausheben.

basilikum_quark-nocken2Für die Sauce die getrockneten Tomaten kleinschneiden. Das Tomatenmark in einem Topf anrösten, mit ca. 100 ml Wasser ablöschen und mit der Sahne aufgießen. Die getrockneten Tomaten und ein paar Basilikumblätter hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein paar Minuten köcheln lassen.

Klößchen zusammen mit der Sauce servieren.

basilikum_quark-nocken3

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Alltagsküche, Vegetarisch | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kichererbsensalat mit Feta

Dieser Kichererbsensalat ist wirklich sehr einfach und schnell zubereitet, kommt mit wenigen Zutaten aus und schmeckt wirklich super zu gebratenem Fleisch. Damit ist er hervorragend als Grillsalat geeignet. Und die Grillhauptsaison ist ja zum Glück nicht mehr weit weg ;-) .

Wie alle anderen Hülsenfrüchte sind auch Kichererbsen reich an Eiweiß und Ballaststoffen und damit sehr gesund. Besonders aromatisch schmecken die getrockneten Kichererbsen, die dann über Nacht eingeweicht und gekocht werden. Wenn es mal spontan oder einfach nur schnell gehen soll, kann man aber auch (wie ich in diesem Fall) auf die Dosenvariante zurückgreifen.

kichererbsensalatZutaten:

1 Dose Kichererbsen
1 Bund Petersilie
1 Bio-Zitrone
150 g Feta
2 EL Rapsöl
1/2 TL Senf
Salz und Pfeffer

kichererbsensalat2Die Kichererbsen gut abtropfen. Die Petersilie waschen und fein hacken. Den Fetakäse zerbröseln.

Für das Dressing die Schale einer halben Zitrone abreiben und mit dem Senf, Saft einer halben Zitrone sowie Salz und Pfeffer verühren. Anschließend das Öl untermischen.

Nun nur noch alle Zutaten vermengen und nochmals abschmecken. Fertig!

kichererbsensalat3

Veröffentlicht unter Alltagsküche, Beilagen, Salate, Vegetarisch | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zwiebelbrötchen mal anders

Mögt Ihr auch so gerne Hefeteig? Ich finde Hefeteig geht sowohl süß als auch herzhaft prima. Daher gibt es heute hier wieder ein Rezept aus Hefeteig: diesmal Zwiebelbrötchen.

Bei dieser Brötchenvariante (oder besser gesagt Fladen) werden die geschmorten Zwiebeln nicht wie üblich unter den Teig gemischt sondern kommen als eine Art Belag oben drauf. In dieser Form sind sie dann super saftig und eignen sich auch hervorragend als Picknick oder Reiseproviant. Uns schmecken sie als Beilage zu einer kräftige Suppe ebenfalls hervorragend.

Übrigens: in Polen heißt dieses Gebäck “Cebularze” und wird zusäztlich auch noch oben mit Mohn bestreut.

ZwiebelbrötchenZutaten für 4-6 Stück:

300 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
2 EL Olivenöl
ca. 150 ml lauwarmes Wasser

2 rote Zwiebeln
1 Lauchstange
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Kümmelsamen
1 EL Schmand
Salz und Pfeffer

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, je eine Prise Salz und Zucker sowie Olivenöl mit dem Hefewasser zu einem Teig verkneten. Falls nötig noch etwas Mehl bzw. Wasser hinzufügen, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat. Abgedeckt für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Zwiebelbrötchen3Die Zwiebeln schälen, den Lauch putzen und beides in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln- und Lauchstreifen mit den Knoblauchwürfeln darin glasig anschwitzen. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen und leicht abkühlen lassen.

Ist der Teig genug gegangen, wird er in gleichgroße Teile portioniert und zu flachen Fladen geformt, in die jeweils in der Mitte eine Mulde hineingedrückt wird. Nun muss der Teig nochmals 30 Minuten zugedeckt gehen.

Zwiebelbrötchen2Den Schmand unter die abgekühlte Zwiebelmischung geben und verrühren. Je einen guten Löffel Füllung in jede Hefeteigmulde geben und etwas glattstreichen. Die Brötchen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

Zwiebelbrötchen4

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Brot, Picknick-Ideen, Vegetarisch | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Yummy! Hausgemachtes Knusper-Schoko-Müsli

Ich gestehe: im Hause Amika wird ab und zu gerne ein Schoko-Knuspermüsli gegessen. Nicht etwa zum Frühstück – nein, eher als schnelles Dessert, zum Beispiel in Kombination mit Joghurt oder Quark. Daher muss so ein Knuspermüsli auch schön schokoladig schmecken und natürlich schön knuspern ;-) .

Und noch ein Geständnis: bisher habe ich das immer fertig gekauft. Doch das ist vorbei. Nachdem ich diese hausgemachte Variante ausprobiert habe, kommt uns jetzt nichts anderes mehr ins Haus – oder um es mit den Worten von Herrn Amika zu sagen “Ich hoffe Dir ist klar, dass Du DAS ab sofort immer selbst machen musst?”. Das sagt wohl alles ;-) . Ausprobieren lohnt sich also auf jeden Fall!

knuspermüsli2Zutaten für ca. 400 g Knuspermüsli:

200 g kernige Haferflocken
100 g weiche Haferflocken
75 g gepufften Amaranth
100 g Mandelblättchen
50 g Walnüsse
50 g Zartbitter Schokoraspel
3 EL Rapsöl
3 EL schwach entöltes Kakaopulver
125 ml Wasser
2 EL Honig
2 EL braunen Zucker

Zunächst 1/8 Liter Wasser erhitzen und den braunen Zucker sowie den Honig darin auflösen. Das Kakaopulver gut unterrühren und die Mischung zum Abkühlen zur Seite stellen.

knuspermüsli

In einer großen Schüssel die beiden Sorten Haferflocken, den gepufften Amaranth sowie die Mandelblättchen und Walnussstückchen gut vermischen.

Zur abgekühlten Kakaomischung nun das Öl hinzufügen, unterrühren und das Ganze mit den trockenen Zutaten vermengen, so dass sich um alles ein dünner Schokofilm legt. Die so vorbereitete Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, gleichmäßig glattstreichen und im Ofen bei 160°C ca. 40 Minuten backen. Dabei alle 15 Minuten einmal mit einem Holzlöffel alles durchmischen, damit es gleichmässig bräunt.

Nach den Auskühlen nur noch die Schokoraspel untermischen und schon ist das Knuspermüsli fertig zum Verzehr ;-) .

knuspermüsli3

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Frühstücksideen, Süsses | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nachgekocht: Wirsing-Kartoffel-Strudel

Als ich den Wirsing-Bratkartoffel-Strudel bei KrautKopf gesehen habe, lief mir schon das Wasser im Mund zusammen. Klar, dass ich das unbedingt nachkochen musste ;-) .

Statt des Strudelteiges habe ich mich für einen Blätterteig entschieden und habe zum Strudel noch eine Meerrettichsauce serviert. Das passte hervorragend und war wirklich sehr lecker. Das wird es sicherlich nochmal geben. Ein schönes Winteressen. Doch nun Frühling: Du kannst kommen ;-) .

Kartoffel-Wirsing-Strudel

Zutaten für 4 Personen:

1 Rolle Blätterteig
1/2 Wirsing
5 mittelgroße Kartoffeln
1 rote Zwiebel
2 EL Rapsöl
2 EL Schmand
200 ml Sahne
100 g geriebener Meerrettich
1 TL Mehl
1 TL Butter
1 Eigelb
200 ml Gemüsebrühe
1/2 TL gemahlenen Kümmel
1/2 TL Thymianblättchen
Salz und Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden. 1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelwürfel darin von allen Seiten goldgelb anbraten. Mit Salz und Thymianblättchen würzen.

Wirsing StrudelDen Wirsing putzen und in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Zwiebelwürfel im restlichen Rapsöl andünsten und den vorgeschnittenen Wirsing hinzufügen. Kurz mitdünsten und dann mit ca. 100 ml Gemüsebrühe aufgießen und ein paar Minuten vor sich hin dünsten. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Kümmel abschmecken.

Die angebratenen Kartoffelwürfel unter den Wirsing mischen und das Ganze abkühlen lassen.

Wirsing Kartoffel StrudelDen Blätterteig ausrollen. Unter das abgekühlte Gemüse nun 2 EL Schmand unterrühren und das Wirsinggemüse nun mittig auf dem Blätterteig verteilen. Den Blätterteig rundum mit einem verquirltem Eigelb bestreichen und zu einer Rolle zusammendrehen. Die Enden mit Hilfe einer Gabel festdrücken, so dass nichts rausfallen kann. Die Rolle nun auch von oben mit Eigelb bestreichen und im Ofen bei 180°C ca. 40 Minuten backen.

Wirsing Bratkartoffel strudelFür die Sauce ca. 1 TL Butter erhitzen und 1 TL Mehl darin einrühren. Mit 100 ml Brühe und der Sahne aufgießen und ein paar Minuten unter rühren köcheln. Den geriebenen Meerrettich unterrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den fertigen Strudel aufschneiden und mit der Sauce servieren.

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Gemüse, Vegetarisch | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der etwas andere Sonntagskuchen…

Apfelkuchen ist einer, wenn nicht DER Klassiker unter den Obstkuchen. Und dank der heimischen Ernte sowie den guten Lagereigenschaften von Äpfeln hat er quasi das ganze Jahr über Saison.

Apfelkuchenvarianten gibt es gefühlt wie Sand am Meer: Als Blechkuchen mit Hefe oder Rührteig, als Strudel, gedeckt oder mit Streuseln, in Kombination mit Rosinen, Nüssen oder Marzipan, oder, oder, oder.

Mein persönlicher Favorit unter den Apfelkuchen ist seit Jahren der Bratapfelkuchen meiner Mama. Darin werden ganze Äpfel in einer Puddingcreme versenkt und auf einem Mürbeteigboden gebacken. Yummi ;-)

Heute möchte ich Euch eine etwas andere Art des Apfelkuchens vorstellen, den frische Äpfel sind gar nicht drin, sondern nur eine sehr leckere Apfelmarmelade. Diese habe ich von HolyArt, einem Onlineshop für christliche Kunst. Dort kann man unter anderem die verschiedensten handgemachten Marmeladen und Konfitüren aus einem italienischen Kloster erwerben. Eine schöne Alternative.

Ich habe davon die Apfel-Orangen-Konfitüre probiert und nachdem sie bereits auf dem Brötchen so lecker geschmeckt hat, habe ich daraus auch noch einen herrlichen Sonntagskuchen auf Hefeteigbasis gebacken. War seeeehr lecker und weil der Frühling vor der Haustür steht, hab ich ihm die Form einer Blume gegeben ;-) .

Und was ist Euer liebstes Apfelkuchenrezept?

Apfelkuchen mit HefeteigZutaten für eine Springform (24 cm):

1/2 Glas Apfel-Orangen-Konfütüre
50 g Marzipanrohmasse
600 g Mehl
1 Würfel Hefe
250 ml Milch
200 g Zucker
200 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Zuerst wird der Hefeteig vorbereitet. Dafür die Milch erwärmen und die Hefe darin auflösen. 500g Mehl mit 100g Zucker in einer großen Schüssel mischen, in die Mitte eine Mulde drücken und die Milch-Hefe-Mischung hineingießen. Abdecken und ca. 15 Minuten stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu arbeiten (wirft Blasen).

Apfelkuchen3150g Butter schmelzen. Nun die flüssige Butter, eine Prise Salz und ein Ei mit in die Schüssel geben und das Ganze gut  zu einem Teig verkneten. Abdecken und für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Hefeteig ca. 1cm dick ausrollen und mit Hilfe eines Glases Kreise ausstechen. Auf jeden Kreis ein Stück Marzipan und einen TL Konfitüre geben und den Teig zunächst zu einem Halbmond verschliessen und dann noch einmal in der Mitte falten und in die vorbereitetet Springform rundherum auslegen, bis zwei Reihen erreicht sind. Den restlichen Teig in der Mitte platzieren.

Making of Apfelkuchen

Aus der restlichen Butter, dem Mehl und Zucker einen Streuselteig kneten und das Mittelstück damit bestreuen. Im Ofen bei 180°C ca. 35-40 Minuten goldgelb ausbacken.

Apfelkuchen

Veröffentlicht unter alle Rezepte | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

Gemüsebeilage: geröstete Zucchinischeiben

Eine simple und schnelle Gemüsebeilage zum Beispiel zu einem Roastbeef, sind diese im Ofen gerösteten Zucchinischeiben, die mit Knoblauch und Zitronenschale aromatisiert werden. Kurz und bündig. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, außer: Lasst es Euch schmecken ;-) .

ZucchinigemüseZutaten für 4 Personen:

4 mittelgroße Zucchini
2 Bio-Zitronen
2 Konblauchzehen
4 EL Olivenöl
3 EL Panko (alternativ Paniermehl)
4 EL geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer

Zucchinigemüse2Den Knoblauch schälen, ganz fein würfeln und zusammen mit dem Abrieb der beiden Zitronen und dem Olibenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zucchini waschen und in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zucchinischeiben auf ein Backblech legen und jede Scheibe großzügig mit dem Knobi-Zitronen-Öl bestreichen.

Nun das Pankomehl sowie den Parmesan darüberstreuen und im Backofen ca. 15 Minuten bei 180°C backen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und servieren.

Zucchinigemüse3

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Alltagsküche, Gemüse, Vegetarisch | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Was Süßes zum Kaffee: Orangen-Mohn-Muffins

Pünktlich zum Wochenende gibt es hier heute frischgebackene Orangen-Mohn-Muffins mit einem Frischkäsetopping. Dieser Kuchenteig, den ich übrigens von Dorota (www.mojewypieki.com) entdeckt und nur leicht verändert habe, ist aktuell mein Lieblingsteig, deshalb will ich ihn Euch auch nicht vorenthalten ;-) . Er schmeckt so fruchtig frisch und leicht durch die Zugabe von Buttermilch und duftet herrlich nach Orange. Unbedingt probieren!

Ich habe in den vergangenen Wochen aus diesem Teig bereits einen Gugl und einen Kastenkuchen gebacken, jeweils mit einem Guss aus weißer Kuvertüre. Wirklich lecker!

In der heutigen Version sind es Muffins mit einem Frischkäsetopping geworden.

MuffinsZutaten für 10 Stück:

125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
180 g Mehl
2 EL Speisestärke
75 ml Buttermilch
1 Bio-Orange (Schale und Saft)
2 EL Mohn
1 TL Backpulver

Topping:

200 g Frischkäse
Schale einer Bio-Orange
1 TL Mohn
2 EL Puderzucker

Die weiche Butter mit dem Zucker schön schaumig schlagen. Nacheinander die Eier hineinschlagen und gut unterrühren. Die Schale der Orange abreiben und den Saft auspressen. Orangensaft und Schale sowie den Mohn unter die Butter-Ei-Mischung heben.

Muffins2Backpulver, Mehl und Speisestärke vermischen und jeweils löffelweise abwechselnd mit der Buttermilch unter den Teig mischen.

Den Teig in die Muffinformen füllen und bei 160°C ca. für 25 Minuten backen.

Muffins3Für das Topping den Frischkäse mit Zucker und Mohn cremig schlagen und auf die ausgekühlten Muffins spritzen. Mit Orangenzesten bestreuen. Wer mag kann auch noch ein paar Schokospliter oben drüber geben.

Muffins4

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Kuchen, Süsses | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ein guter Start in den Tag: herzhaft gefüllte Baguetteschiffchen

Heute möchte ich Euch eine Frühstücksidee zeigen, die ich bereits öfters mal bei Pinterest gesehen habe und nachmachen musste: mit Ei, Würstchen und Käse gefüllte Baguettschiffchen.

Diese herzhaften Baguettes eignen sich perfekt für ein spätes Wochenendfrühstück. Aber auch zu einem gemütlichen Fernsehabend kann ich sie mir gut vorstellen.

Die Füllung kann dabei nach belieben variiert werden: mit Champinons und Schinken statt Wurst oder mit Paprika und Tomaten für die vegetarische Variante.

gefüllte BaguetteschiffchenZutaten für 4 Portionen:

4 Aufback-Baguettebrötchen
6 Eier
1 EL Creme fraiche
2 Lauchzwiebel
1 große Cabanosi
150 g Gauda
Salz und Pfeffer

Mit einem Messer in jedes Baguettebrötchen eine ovale Öffnung schneiden und die Brötchenkrümmel vorsichtig rauskratzen, so dass ein Schiffchen entsteht.

schiffchen2Die Eier mit Creme fraiche verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Lauchzwiebel waschen und in Ringe schneiden, die Cabanosi würfeln. Den Käse auf einer groben Reibe reiben.

Alles zusammen mit den Eiern vermischen und vorsichtig in die Schiffchen füllen. Die Baguettes nun im Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

schiffchen3

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Frühstücksideen | Verschlagwortet mit , , | 4 Kommentare

Schneller Kuchen zum Kaffee: Blätterteig-Apfel-Rose

Ich bin tatsächlich keine Kaffeetrinkerin. Doch so ab und zu habe ich dann doch Lust auf eine schöne Tasse Kaffee mit viel Milch und Zucker und am liebsten in Gesellschaft ;-) . Doch dann muss auch was Süßes zum Kaffee her.

Heute war mal wieder so ein Tag: ein schöner, ruhiger und entspannter Samstag. Was fehlte war ein Stück Kuchen. Daher habe ich schnell diese Blätterteig-Apfelrose gebacken. Das Rezept dafür ist so simpel und schnell, dass sie quasi prädestiniert ist für einen spontanen Kaffeeklatsch.

Übrigens: statt einer großen “Rose” kann man auch aus jedem Streifen ein kleines “Portionsröschen” backen.

ApfelroseZutaten:

1 Rolle Blätterteig
3 rote Äpfel
1-2 TL Zimt
2-3 EL Zucker

Den Blätterteig ausrollen und mit einem Teigrädchen längst in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Den Teig mit Zimt und Zucker bestreuen.

Die Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelviertel in dünne Scheiben schneiden. Nun die Blätterteigstreifen mit den Apfelstückchen belegen und vorsichtig zu einer “Schnecke” aufdrehen. Da wo das erste Teigband endet, direkt das nächste ansetzen. Am besten geht das Ganze direkt in der Kuchenform.

Zubereitung ApfelkuchenDer Anfang ist zwar etwas knifflig, sobald man aber die erste Runde geschaft hat, geht es ganz leicht. Wer es leichter haben will, blanchiert die Apfelspalten 2 Minuten in Zuckerwasser mit einem Spritzer Zitrone vor, so lassen sie sich besser biegen.

Die fertige Spirale im Ofen bei 180°C für ca. 30 Minuten goldgelb ausbacken.

Der Kuchen schmeckt am besten noch lauwarm ;-) .

apfelrose3

Inspiration: http://inspiredreamer.com/apple-rose/

 

Veröffentlicht unter alle Rezepte | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

Ausflug in die Vegane Küche: Spaghetti meets Toastbrot

Es ist nicht schwer zu erraten, dass ich mich nicht wirklich vegan ernähre. Dafür probiere ich einfach zu gerne alles aus, das gilt auch für Fisch und Fleisch. Natürlich ist mir die Herkunft der Produkte schon sehr wichtig und ich versuche darauf zu achten, wo mein Essen herkommt.

Doch auch wenn ein komplett veganer Lebensstil für mich persönlich nichts ist, so gibt es bei den Amika´s regelmässig auch vegane und vegetarische Gerichte auf dem Tisch.  Schließlich wollen wir doch alle abwechslungsreich und gesund geniessen ;-) .

einfach vegan kochenDaher möchte ich Euch heute auf ein neues Kochbuch aufmerksam machen: “…einfach mal vegan kochen”. Das tolle an diesem Buch ist, dass man darin nicht nur tolle, einfache und schnelle vegane Rezepte findet, sondern auch viele Hintergrundinformationen zur gesunden Ernährung (wie z.B. Heißhunger entsteht) im Allgemeinen und zur veganen Küche im Besonderen (z.B. gute Gründe für eine veagne Ernährung) bekommt. Somit ist es, wie der Untertitel es auch verrät “mehr als nur ein Kochbuch”.

Ich habe aus diesem Kochbuch das Rezept für die Zitronenspaghetti an Vollkorntoast ausprobiert. Klingt ungewöhnlich? Ist aber sehr, sehr lecker und unbedingt zu empfehlen. Leider ist das Foto dazu nichts geworden, aber vielleicht zeige ich es Euch beim nächsten Mal. Denn das Gericht gibt es demnächst sicherlich nochmal ;-) .

spaghetti

Also nichts wie ran und mal ins Buch schauen ;-) . Die netten Jungs von www.wir-essen-gesund.de freuen sich auf Euren Besuch.

v1-1_kochbuch_468x60

Veröffentlicht unter alle Rezepte | Hinterlasse einen Kommentar

Kartoffel-Möhrenpuffer mit Lachs-Dip

In Köln nennt man sie Rievkooche, außerhalb von Köln wohl eher Kartoffelpuffer oder Reibekuchen. Die kleinen, in Öl ausgebackenen Küchlein aus geriebenen Kartoffeln. Man serviert sie gerne z.B. mit geräuchertem Lachs  oder mit Apfelmus. In Kölle wird auch gerne Rübenkraut und Schwarzbrot dazu gereicht.

Doch heute geht es nicht um die klassische Variante des Rievkooche, sondern um eine Abwandlung: zusätzlich zu den geriebenen Kartoffeln sind im Teig auch noch geriebene Karotten zu finden. Dafür habe ich auf die Eier und Mehl zur Bindung verzichtet, weil ich die Puffer ohne viel knuspriger finde.

Als Beilage habe ich einen cremigen Dip aus Stremmellachs gemacht und auch das eine oder andere Scheibchen frisch gebeizten Lachs durfte nicht fehlen ;-) .

Kartoffelpuffer mit LachsZutaten für 4 Portionen:

1 kg Kartoffeln
500 g Möhren
250 g Stremmellachs
8 Scheiben Graved Lachs
200 g Schmand
Saft von 1/2 Zitrone
1 Bund Dill
Salz und Pfeffer
Öl zum Ausbacken

Die Kartoffeln und Möhren schälen und auf einer Reibe grob raspeln. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und jeweils portionsweise einen Löffel Kartoffelmasse flach von beiden Seiten knusprig anbraten. Auf einem Küchenpapier das überschüssige Öl abtropfen lassen.

Kartoffelpffer ausbratenFür den Lachsdip den Stremmellachs von der Haut befreien und mit einer Gabel zerzupfen. Mit dem Schmand gut vermischen und den gehackten Dill unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die noch warmen Reibekuchen zusammen mit dem Lachsdip und zwei Scheiben Graved Lachs servieren.

Kartoffelpuffer

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Alltagsküche, Fisch | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kabeljau mit Anis-Zitronen-Kruste

Auch bei dem heutigen Rezept bleiben wir beim Thema Zitronen, denn ich serviere Euch heute ein Kabeljaufilet mit einer Anis-Zitronen-Kruste.

Anis habe ich bisher eher in der Weihnachtsbäckerei verwendet. Das wird dem Gewürz aber so gar nicht gerecht. Ähnlich wie Zimt kann man Anis mit seiner Lakritznote wunderbar in Verbindung mit Fleisch und Fisch kombinieren.  Aber auch zum Würzen von Gemüsegerichten (z.B. zum Fenchel) passt er hervorragend.

Im heutigem Gericht verbindet sich das Gewürz mit Zitrone zu einer schmackhaften Kruste für den Fisch, die neben der Würze auch dafür sorgt, dass der Fisch so besonders saftig bleibt.

FischZutaten für 2 Personen:

2 Kabeljau Filetstücke
1 TL Anissamen
1 Bio-Zitrone
3 EL Paniermehl
1 EL Butter (zimmerwarm)
1 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

Den Fisch abspülen und trockentupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Anissamen im Mörser zerkleinern und zusammen mit dem Abrieb einer Bio-Zitrone, dem Saft einer halben Zitrone sowie Butter und dem Paniermehl gut vermengen. Mit einer Prise Salz würzen.

Fisch2Die Kruste auf dem Fisch verteilen. Die andere Zitronenhälfte in Scheiben schneiden und eine mit Olivenöl eingepinselte, feuerfeste Form damit auslegen. Den Fisch nun auf den Zitronenscheiben platzieren und bei 180°C ca. 15 Minuten im Ofen garen.

Zum Fisch gab es bei uns Kartoffelstampf als Beilage.

Fisch3

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Fisch | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Cremiges Zitronenhuhn mit Reis

Der Startschuß in die Zitrusfrüchtesaison ist gefallen: Nun kommen die Vitamin C-Bomben wieder in allen möglichen Variationen auf den Tisch. Der Klassiker, natürlich neben dem frischgepressten O-Saft zum Frühstück, ist und bleibt  Lemon Curd - hausgemacht einfach unschlagbar!

Auch wenn es Zitronen und Orangen das ganze Jahr zu kaufen gibt, sind sie jetzt besonders schmackhaft und saftig.

Daher gibt es heute also passend zum Thema ein cremiges Zitronenhuhn. Die Sauce ist sooo lecker, dass garantiert kein Tröpfchen übrigbleibt ;-). Und was macht das Gericht noch so unschlagbar? Es ist in ca. 30 Minuten fertig!

Zum Hühnchen gab es bei uns Reis, aber auch ein simples Baguette kann ich mir sehr gut vorstellen.

ZitronenhuhnZutaten für 4 Personen:

4 Hühnerkeulen
1 Hühnerbrust
2,5 Bio-Zitronen
3 Knoblauchzehen
250 g Babyspinat
1 TL geräuchertes Paprikapulver
200 ml Brühe
1 EL Creme fraiche
1 EL Butter

Öl zum Anbraten
Salz und Pfeffer

Die Hühnerkeulen im Gelenk halbieren, die Hühnerbrust in Stücke schneiden. Alle Hühnerteile mit dem geräucherten Paprikapulver und einer Prise Salz einreiben.

Den Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Hühnerteile rundum anbraten (mit den Keulenstücken beginnen, die brauchen länger!). Dann aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Zitronenhuhn2Einen EL Butter in der selben Pfanne erhitzen und den fein gehackten Knoblauch darin andünsten. Das angebratene Hühnchen hinzufügen und mit Brühe ablöschen. Den Saft von etwa 1,5 Zitronen hineinpressen. Die letzte Zitrone in Spalten schneiden und mit zu dem Huhn geben. Mit Salz, Pfeffer und frischen Thymianblättchen würzen und das Ganze ca. eine Viertelstunde auf kleiner Flamme schmoren lassen.

Ist das Huhn gar einen guten Löffel Creme fraiche unterrühren und den gewaschenen Babayspinat hinzufügen. Sobald dieser in der Sauce zusammengefallen ist, das Ganze nochmals abschmecken und servieren.

Zitronenhuhn3

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Alltagsküche, Fleisch | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Knackig und frisch: Fenchel-Orangen-Salat mit Vanille-Vinaigrette und Gorgonzola-Crostini

Heute tische ich Euch einen gesunden Salat auf, der nur so vor Vitaminen strotzt ;-) . Frischer, knackiger Fenchel wird mit Romanasalat und Orangenfilets mit einer Vanille-Vinaigrette angemacht. Als Beilage zum Salat gibt es ofenwarme Gorgonzola-Crostini. Wer mag, toppt den Salat mit ein paar Walnusskernen auf. Ich hatte gerade leider keine mehr zu Hand ;-) .

In diesem Sinne: an den Fenchel, fertig, los ;-) .

fenchelsalatZutaten für 2 Personen:

2 Fenchelknollen
3 Orangen
2 Romanasalatherzen
200 g Gorgonzola (dolce)
1 Baguette
Mark einer Vanilleschote
1 TL Honig
1 TL Senf
3 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer

Das Baguette in Scheiben schneiden und jede Baguettescheibe mit Gorgonzola belegen. Die so vorbereiteten Crostini für ca. 10 Minuten bei 160°C in den Ofen schieben.

fenchelsalat3Den Fenchel putzen, das Fenchelgrün beiseite legen und die Fenchelknollen in feine Streifen hobeln. Den Fenchel anschließend mit je einer Prise Salz und Zucker durchkneten.

fenchelsalat2Die Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen und die Filets zu dem Fenchel geben. Den Romanasalat waschen, die Blätter grob zerschneiden und ebenfalls mit zu dem Fenchel geben.

Für die Vinaigrette je ein TL Senf und Honig mit dem beim Filetieren aufgefangenen Orangensaft vermischen. Das Mark einer Vanilleschote hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluß das Olivenöl unterrühren und mit der Vinaigrette den Salat anmachen.

Salat mit Fenchelgrün bestreuen und zusammen mit den ofenwarmen Crosini servieren.

fenchelsalat4

 

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Gemüse, Salate, Vegetarisch, Vorspeisen | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Winterküche: buntes Wurzelgemüse-Gratin

Auch im Winter kann Gemüse sehr bunt sein. Insbesondere das saisonale Wurzelgemüse bietet eine große Vielfalt an Farben: Karottenorange, Kartoffelgelb, Pastinakenweiß und nicht zu vergessen das dunkle rot von Rote Bete. All diese Wurzelgemüse vereinen sich bei diesem Rezept zu einem herrlichen Winterauflauf.

Es muss aber nicht nur bei den erwähnten Sorten bleiben, denn die Möglichkeiten sind soo vielfältig: Topinambur, Schwarzwurzeln, Petersilienwurzel, Sellerie oder Steckrübe eignen sich ebenfalls sehr gut für dieses Gericht. So kann jeder seine eigenen Lieblingswurzeln auswählen.

Zubereitet wird das Gratin ähnlich wie bei einem klassischen Kartoffelgratin: mit Knoblauch, Kräutern und Gewürzen aufgekochte Sahne und Milch wird über dünne Wurzelgemüsescheiben gegoßen und mit Käse im Ofen überbacken.

Alternativ kann man auch ein Gemüse-Crumble herstellen: Dafür einfach Streuselteig aus Mehl, Butter, Parmesan, und geriebenen frischen Meerrettich herstellen und statt Käse über das Gemüse streuen.

Wurzelgemüsegratin3Zutaten für 4 Portionen:

1 kg gemischte Wurzelgemüse
4 mittelgroße Kartoffeln
250 ml Sahne
250 ml Milch
1 TL Butter
1 Knoblauchzehe
4-5 Zweige frischen Thymian
1 handvoll geriebenen Parmesan
1 handvoll geriebenen Gouda
Salz und Pfeffer

Das Gemüse und die Kartoffeln schälen und mit Hilfe einer Mandoline in dünne Scheiben hobeln.

Wurzelgemüsegratin4Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Butter erhitzen und den Knoblauch darin glasig dünsten. Die Thymianzweige hinzufügen und mit Sahne und Milch aufgießen, ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

WurzelgemüsegratinDas in Scheiben geschnittene Gemüse in einer feuerfesten Auflaufform schichten. Die heiße Sahne darübergießen, ein paar Thymianblättchen und den Käse darüber streuen. Im Ofen bei 180°C zuerst mit Alufolie abgedeckt ca. 20 Minuten garen und dann noch weitere 15 Minuten ohne Folie. So entsteht eine schöne Kruste.

Wurzelgemüsegratin2

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Alltagsküche, Gemüse, Vegetarisch | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Frizle: Spätzle frisch aus der Tüte

Wie werden echte Spätzle zubereitet? Gehobelt? Gepresst? Oder doch vom Brett geschabt?  Wahrscheinlich sind alle drei Möglichkeiten korrekt, vorausgesetzt man kommt nicht unmittelbar aus der Spätzlehochburg. Da gibt es wohl nur eine richtige Lösung ;-) .

Doch nun gibt es auch eine neue Methode die allen Ungeübten und Nicht-Schwaben ermöglich schnell und einfach frische Spätzle zuzubereiten: Frizle.

frizleFrizle ist ein frischer Bio-Spätzleteig aus der Kühltheke. Der Teig wird dann direkt aus der Verpackung in das kochende Wasser gedrückt. Ich habe das Ganze mal getestet und es war tatsächlich sehr einfach. Am besten kriegt man den ganzen Teig gleichmässig raus, indem man die Verpackung einfach von oben her “aufrollt”.

Mein Fazit: die Spätzle schmecken überraschend gut und hausgemacht. Am Aussehen der Spätzle könnte man noch arbeiten, da sie bei meinem ersten Versuch doch schon sehr gleichmässig rauskammen. Das kann man aber sehr gut korrigieren, indem man den Abstand zum Topf variiert. So reißen sie mal früher, mal später ab und sind auch nicht gleichmässig dick. Das ist mir dann beim zweiten Mal besser gelungen ;-) .

Und was gabs zu den Spätzle? Gebratenen Rosenkohl und Champinons, die mit einem guten Löffel Schmand und Speckwürfeln zu einer cremigen Sauce vereint wurden. Ein schnelles und leckeres Winter-Spätzle-Gericht.

Zutaten für 2 Personen:

1 Packung Frizle
400 g Rosenkohl
250 g Wiesenchampignons
150 g gewürfelten Speck
1 EL Schmand
50 ml Weißwein
100 ml Brühe
1 EL Rapsöl

Salz und Pfeffer

Einen Topf mit Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen. Die Frischesiegel von der Spätzlepackung abreißen und den Teig in das kochende Wasser drücken. Sobald die Spätzle oben schwimmen diese herausheben und im kalten Wasser abschrecken.

frizle3

Den Rosenkohl putzen und vierteln, die Champignons in dickere Scheiben schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen und zunächst den vorbereiteten Rosenkohl anbraten. Nach einigen Minuten den Speck hinzufügen und dann die Champignons. Alles zusammen ein paar Minuten dünsten. Weißwein und Brühe angießen und den Schmand einrühren. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem servieren die vorbereiteten Spätzle hinzufügen und in der Sauce kurz erwärmen.

frizle2

Übrigens: Frizle bekommt Ihr unter anderem im “Besser Essen”- Shop von Delinero.de

Veröffentlicht unter alle Rezepte | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fingerfood: Knusprige Filoteig-Häppchen mit Lachs

Wenn man Gäste erwartet, sei es zum kleinen Umtrunk, zum großen Dinner oder zur Party, machen sich kleine Häppchen, die man direkt aus der Hand essen kann, immer gut. Zum Beispiel als Begleiter beim Aperitif oder als Teil eines Partybuffets, kalt oder warm: Fingerfood ist allseits beliebt.

Eine schnelle und einfache Idee für ein solches Fingerfood möchte ich Euch heute vorstellen: knusprige, gefüllte Filoteig-Dreiecke.

Filoteig ist ein ganz, ganz dünner Teig bestehend nur aus Mehl, Wasser, einer Prise Salz und einem Löffel Öl. Er ist zum Glück fix und fertig im Kühlregal zu bekommen, denn so dünn kann ich ihn nicht ausrollen ;-) . Die Füllung der Teigtaschen besteht aus Stremmellachs, einem heißgeräucherten Lachsstück und Frischkäse. Gewürzt wird das Ganze mit Zitrone und viel Dill. Alles ist also schnell zubereitet und somit auch für viele Personen gut vorzubereiten.

Am besten schmecken die Häppchen noch lauwarm, frisch aus dem Ofen. Dazu passt gut ein frischer Joghurtdip.

fingerfood mit filoteigZutaten für  15 Stück:

300 g Stremmellachs
5 Blätter Filoteig
50 g Butter
150 g Frischkäse
1 Bund Dill
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer
ggf. Schwarzkümmel zum Bestreuen

Den Lachs von der Haut abziehen und mit einer Gabel grob zerteilen. Den Frischkäse mit den Lachs vermischen und mit Salz, Pfeffer und dem Saft einer halben Zitrone würzen. Den Dill feinhacken und untermischen.

lachsdreiecke2

Die Butter schmelzen. Jedes Filoteigblatt dritteln, so dass etwa 10cm dicke Streifen entstehen. Jeden Strefen mit flüssiger Butter bepinseln und am unteren Rand ein Teelöffel Füllung platzieren. Nun den Teig zu einem Dreieck nach oben falten und dann das so entstandene Teigdreieck erst nach oben dann nach rechts klappen und dann wieder nach oben und so weiter bis der Rand erreicht ist.

Die Teigdreiecke nun noch mit von außen mit flüssiger Butter bestreichen und mit Schwarzkümmel oder Sesam bestreuen. Im Ofen bei 180°C ca. 15 Minuten goldgelb backen.

lachsdreiecke3

 

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Fisch, Partysnacks, Picknick-Ideen | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

“Green Pasta”: Nudeln mit grünem Gemüse

In den letzten Wochen des Jahres war es hier auf dem Blog eher ruhig. Das lag daran, dass Familie Amika in ein neues Heim umgezogen ist und damit verbunden viel Zeit auf Renovieren, Einpacken und Auspacken drauf gegangen ist. Zwischendurch war auch keine Küche verfügbar. Doch nun sind die gröbsten Arbeiten erledigt und ab sofort gibt es wieder regelmässig neue frische Rezeptideen ;-) .

Den Anfang macht heute ein einfaches Nudelgericht mit frischem grünen Gemüse, eine “green pasta” also. Angelehnt ist das Rezept an die “Weiberpasta” aus Tim Mälzer Greenbox-Kochbuch. Als Gemüse habe ich Brokkoli, Babyspinat und junge Erbsenschoten (nicht die ganz flachen Zuckerschoten, sondern welche in denen sich schon kleine Erbsen gebildet haben) verwendet. In Kombination mit einer zitronigen Cremesauce und Vollkornnudeln war es ein wirklich leckeres Gericht, dass in weniger als 30 Minuten fertig war. Perfekt also für die Alltagsküche ;-) .

Green pasta

Rezept für 2 Personen:

250 g Vollkornnudeln
300 g Brokkoli

250 g Babyspinat
250 junge Erbsenschoten (oder Zuckerschoten)
1 EL Creme fraiche

100 ml Gemüsebrühe
1 Bio-Zitrone
2 handvoll Parmesan
2-3 Zweige frischen Thymian
1 EL Rapsöl
1 TL Butter
Salz und Pfeffer

Das Gemüse putzen: den Spinat abbrausen und abtropfen, den Brokkoli in kleine Röschen zerteilen und von den Erbsenschoten jeweils an den Nahtstellen den Faden abziehen. Die Nudeln in Salzwasser bissfest garen.

greenpasta2In einer beschichteten Pfanne zuerst das Öl und die Butter erwärmen und dann zunächst die Brokkoliröschen darin anbraten und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten dünsten. Ca. 5 Minuten später die vorbereiteten und ggf. halbierten Erbsenschoten hinzufügen und ebenfalls ein paar Minuten anbraten. Nun das Gemüse mit Salz und Pfeffer würzen und den Saft einer halben Zitrone hineinpressen. Mit der Gemüsebrühe aufgiessen und die Creme fraiche sowie eine handvoll geriebenen Parmesan unterrühren. Nochmal mit Salz, Pfeffer, frischem Thymian und Zitronensaft abschmecken.

greenpasta3Sind die Nudeln gar, werden sie abgegossen und dann kommen der Babyspinat sowie die Nudeln mit in die Sauce. Nun noch alles gut durchmischen und sofort servieren. Der Rest des Parmesan wird vor dem Servieren über das Gericht gestreut.

Guten Appetit!

greenpasta4

Veröffentlicht unter alle Rezepte, Alltagsküche, Nudeln, Vegetarisch | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar