Salzgurkensuppe: Der polnische Klassiker modern aufgemotzt

Die polnische Küche kennt sehr viele Suppenvariationen, auch solche die bei uns eher unbekannt sind. Dazu zählt auch die Salzgurkensuppe.

Das folgende Rezept beschreibt meine eigene „gepimpte“ Version des Klassikers, mit dem Sie Ihre Gäste sicher überraschen werden.

Besonders gut schmeckt diese Suppe übrigens, wenn man Salzgurken aus dem Fass dafür verwendet. Diese bekommt man manchmal auf dem Wochenmarkt. Aber auch mit herkömmlichen Dill-Salzgurken aus dem Supermarkt ist die Suppe ein wahrer Genuss.  

Und was reicht man dazu? Am Besten eine dicke Scheibe in Butter gebratenes Bauernbrot mit einer Knoblauchzehe kräftig eingerieben.

Und ich verspreche: ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall!

Zutaten (für 4 Portionen):
 
4-5 große Salzgurken
1 mittelgroße Karotte
1 Stück Lauch
4 mittelgroße Kartoffeln
 500 ml kräftige Rinderbrühe
1 Bund  Dill   
200 ml Sahne
1 EL Butter
Salz, Pfeffer, 1 Lorbeerblatt
 
Die Karotte schälen, den Lauch putzen. Auch die Kartoffeln werden geschält und bis auf Eine in grobe Stücke geschnitten. Das Gemüse wird dann in der Rinderbrühe zusammen mit einem Lorbeerblatt weichgekocht.
Parallel werden die Salzgurken (hier wieder eine für die Einlage beiseitelegen) grob geraspelt und in einem separtem Topf mit ein wenig Gurkenwasser ca. 10 min gedünstet.
 
Für die Einlage die übriggebleibene Salzgurke in feine Würfel schneiden und beiseitelegen.  Die Kartoffel ebenfalls fein würfeln und in einer Pfanne in Butter goldgelb braten.  Gurken und Kartoffelwürfel vermischen, beiseitestellen.
 
Wenn das Gemüse in der Suppe gar ist, das Lorbeerblatt herausnehmen, den Dill, Sahne und die Salzgurkenraspeln hinzufügen und alles gemeinsam fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und ggf. noch etwas Gurkenwasser würzen. 
Heiß in Teller füllen und in der Mitte je einen großzügigen Löffel der Einlage platzieren. Mit einem Dillzweig garnieren.
 

Ich wünsche allen viel Spaß beim Nachkochen 😉

Ich bin Amika und freue mich dass Du da bist!

Dieser Blog “Essen ohne Grenzen” soll keinesfalls bedeuten, dass man beim Essen kein Ende finden soll, sondern viel mehr, dass Essen alle Menschen, Völker und Kulturen verbindet und somit keine Grenzen kennt, so wie man mit einem guten Essen die ganze Familie und Freunde - mögen sie noch so unterschiedlich sein - alle an einen Tisch bringt.

In diesem Sinne: Lasst uns KOCHEN ohne Grenzen!

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