Chili-Mania: warmes Chili-Maisbrot mit feurigem Chili con Carne

Paprika und Chili zählen eindeutig zu unseren Lieblingsgemüsesorten. Besonders mein Mann liebt diese kleinen, scharfen Dinger ;-). Also hab ich mir schnell die Ärmel hochgekrempelt und ein fantastisches Chili-Maisbrot gebacken. Und was lag näher als dieses mit einer Schale feurigem Chili con Carne zu servieren?

Zutaten:
1 Tasse Buttermilch
1/4 Tasse Olivenöl
2 Eier
1 Tasse Maismehl
1 Tasse normales Mehl
2 EL Zucker
2 TL Salz
2 TL Backpulver
2-3 Chilis
 
Zunächst in einer Schüssel die Buttermilch mit dem Öl und den Eiern vermischen. In einer zweiten Schüssel nun die trockenen Zutaten (Mehl, Maismehl, Backpulver, Salz und Zucker) vermischen. Nun die trockenen Zutaten unter die flüssigen Zutaten rühren. Das kann man entweder mit einer Gabel (gut rühren) oder einem Mixer tun.
 
Die Chilischoten entkernen und fein hacken. Unter den Maisteig heben und in eine vorbereitete Kastenform füllen. Man kann das Ganze auch als kleine Brötchen in einer Muffinform backen. Das Brot wird nun bei ca. 180°C für ca. 30-40 Minuten gebacken (bis zum sauberen Holzstäbchen). Es wird noch warm mit einer Schale feurgem Chili serviert.
 

Saugut: herzhaft gefüllte Schweinchen fürs Silvester-Buffet

Kleine Schweinchen sind neben den Schornsteinfegern und dem Hufeisen DAS Symbol für Glück, besonders zum Jahreswechsel. Diese gibt es momentan an jeder Ecke zu sehen, ob aus Marzipan, als Pappstecker in Blumensträußen oder als kleine Tonfiguren. Schliesslich kommt das neue Jahr mit großen Schritten auf uns zu.  Klar, dass auch auf einem anständigen Silvester-Buffet diese kleinen Glücksbringer nicht fehlen dürfen. Meine Variante ist mit würzig abgeschmeckten Hackfleisch gefüllt. Wenn das mal kein Glück bringt ;-).

Sind diese kleinen Schweinchen nicht wirklich süß?

Zutaten für ca. 8 Schweinchen:
2 Tassen Mehl
40 g Butter
2 TL Zucker
100 ml Milch
1 TL Backpulver
1 Ei
250 g Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 Stück Sellerie
1/2 Bund Petersilie
Olivenöl
1 kleine getrocknete Chili
ein paar Rosinen
1 Eigelb
Salz, Pfeffer
 
Zunächst den Teig vorbereiten. Dafür das Mehl mit dem Backpulver, Zucker, der Butter, dem Ei, einer Prise Salz und der Milch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dann kurz ruhen lassen. Für die Füllung in einer Pfanne etwas Ölivenöl erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Im Öl anbraten. Die getrocknete Chilichote zerkleinern und ebenfalls in das Öl geben. Dann das Hackfleich hinzufügen und dises schön krummelig anbraten. Die Karotte sowie den Sellerie mit der groben Seite einer Reibe raspeln und mit in die Pfanne geben. Das Ganze weitere 5 Minuten braten. Zum Schluss die feingehackte Petersilie untermischen. Die Füllung leicht abkühlen lassen.
 
Den Teig in 9 gleiche Stücke teilen. 1 Teil dünn ausrollen und mit einem kleinen Ausstecker (ich habe einfach ein Schnapsglas verwendet)  4 kleine Kreise austecken. Jeder dieser Kreise wird dann kreuzweise geviertlet, daraus werden später die Scheineohren. Nun auch noch 8 kleinere Kreise austechen (hierfür habe ich den Deckel eines Filzstiftes verwendet ;-)). In die kleineren Teigkriese werden mit Hilfe eines Holzstäbchens  je zwei Löcher gebohrt, das ergibt nachher die Schnauzen.
 
Nun werden die restlichen 8 Teigstücke leicht plattiert, mit der Hackfleischmasse gefüllt und mit der Naht nach unten auf ein Backblech gelegt. Die Ohren und die Schnauze werden auf jedes Teigtäschchen geklebt und dann bekommen die Schwienchen noch Augen (Rosinen). zum Schluss werden die Schweinchen mit einem verqirltem Eigelb eingepinselt und im Ofen bei 170°C ca. 15- 20 Minuten gebacken, bis sie goldgelb sind.
Ich sage Euch: Schweinelecker 😉
 

Fürs Silvester-Buffet: Waldorfsalat mit Trauben

Nach den kleinen Käsetaschen, heute eine weitere Idee fürs Silvester-Buffet: ein ganz leicht abgewandelter Klassiker, Waldorfsalat mit Trauben. Durch die Zugabe von Weintrauben bekommt der Salat eine besonders fruchtige Note. Er eignet sich auch hervorragend um z.B. Roastbeefröllchen fürs Buffet damit zu füllen.

 
Zutaten:
 
1 mittelgroßer Knollensellerie
2 säuerliche Apfel
250 g kernlose Weintrauben
100 g Walnüsse
Saft 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
3 EL Vollmilch-Joghurt
3 EL Majo
Prise Zucker
nach belieben etwas Feldsalat
 
 
 
 
In einer grossen Schüssel zunächst das Dressing zusammenrühren. Dafür den Joghurt mit der Mayonnaise und dem Zitronensaft gut verrühren. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Knollensellerie schälen und erst in dünne Scheiben und dann in relativ feine Streifen schneiden. Damit er nicht braun wird direkt mit dem Dressing vermischen. Die Äpfel waschen und samt Schale ebenfalls in Streifen schneiden.
 
Die Apfelstreifen zum Sellerie in die Dressingschüssel geben und wieder direkt vermengen. Die Weintrauben halbieren, die Walnüsse grob hacken. Beiden unter den Salat mischen. Den Salat nun mit etwas Feldsalat auf einer Platte anrichten.
 
 

Häppchen: kleine süße und herzhafte Käsetaschen

Zwar sind alle noch voll in den Vorbereitungen fürs morgige Weihnachtsmenü, auch ich,  doch trotzdem wird es langsam auch Zeit an ein paar Silvester-Häppchen zu denken. Schließlich sind es gerade mal 4 Tage vom 2. Weihnachtsfeiertag bis zum 31.12.

Da kommen diese kleinen Käsehäppchen genau richtig, mal süß und mal herzhaft. Schnell vorbereitet und lauwarm und knusprig serviert sind sie ein passender Begleiter zum Glas Sekt oder Champagner. Da braucht man noch nicht mal Teller oder Besteck, denn …mit einem Haps sind sie im Mund ;-).

Zutaten für je 12 Stück:
2 Rollen frischer Blätterteig
300 g cremigen Brie-Käse
6 TL Sauerkirschkonfitüre
1 Ei
2 Frühlingszwiebel
300 g Blattspinat
150 g Feta
1/2 Bund Dill
1 Knoblauchzehe
1 EL Butter
Muskatnuss
Salz und Pfeffer
 
Zunächst wird für beide Varianten der Blätterteig längst in vier gleichbreite Bahnen geschnitten und dann quer nochmal 6 mal, so dass 12 gleich große Quadrate entstehen. Für die süße Variante wird der Brie in kleine Stücke geteilt. Das Ei mit einer Gabel verquirlen. Je ein Blätterteig-Quadrat zunächst mit dem Ei einpinseln, ein Stück Käse daruflegen, 1/2 TL Sauerkirschkonfitüre auf den Käse geben und mit einem zweiten Blätterteigstückchen zudecken. Das Ganze rundum gut andrücken evtl. mit einer Gabel, das gibt einen schönen Rand.
 Für die herzhafte Variante zunächst die Frühlingszwiebel fein schneiden, den Knoblauch fein hacken und den Dill schneiden. Den Blattspinat blanchieren. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch, die Frühlingszwiebeln und den Dill darin andünsten. Den gut ausgedrückten Spinat  hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die Spinatmasse abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Fetakäse grob reiben und mit der abgekühlten Spinatmasse vermischen. Nun analog zu den süßen Taschen vorgehen: Blätterteig mit Ei einpinseln, Füllung drauf, verschliessen und gut andrücken.
 
Die Teigtäschchen werden anschließend mit dem restlichen Ei eingepinselt und im Ofen bei ca. 170°C gebacken bis sie kross und goldgelb sind.
 
 
 
 
 

Weihnachtliche Resteverwertung: Lebkuchen-Dessert mit Cranberry-Topping

Oft ist es doch so, dass man sich noch vor dem eigentlichen Weihnachtsfest am 24.12 so mit den ganzen leckeren Plätzchen, Lebkuchen und Co. sattgegessen hat, dass man diese dann gar nicht mehr unbedigt essen will. Schließlich fängt man damit ja schon 4 Wochen früher an, manchmal sogar noch früher, und irgendwann ist es dann auch gut. Aber was tun wenn noch besagte Plätzchen und Lebkuchen übrig sind? Zum Wegwerfen eindeutig zu schade.

Oder anderes Szenario: auf dem Plätzchenteller sind einfach nur noch Reste übrig, und seien wir ehrlich: ein schöner Plätzchenteller nur mit ein paar Restlebkuchen ist nicht wirklich einladend, oder?

Daher hier eine Resteverwertungsidee für allerlei Weihnachtsleckerei-Überbleibsel, die die verbliebenen Plätzchen zum neuen Leben erweckt:

Zutaten für 4 Portionen:
 
Plätzchen und Lebkuchereste (gerne eine bunte Mischung)
100 g Créme Fraiche
200 g Schlagsahne
1 EL Vanillezucker
1 -4 EL Puderzucker, je nach Geschmack
250 g frische oder gefrorene Cranberries
100 g Zucker
1 EL Zitronensaft
2 TL Speisestärke in etwas Wasser aufgelöst
 
Zunächst für das Fruchttopping die Früchte mit 100 g Zucker vermengen und langsam solange erhitzen, bis sich der Zucker vollständig auflöst und dann ca. 10 Minuten weiter ganz leicht köcheln lassen. Den Zitronensaft und die aufgelöste Speisestärke einrühren und gut vermischen. Das Ganze abkühlen lassen, damit die Fruchtsosse etwas fester wird.
 Die Schlagsahne mit dem Puderzucker und Vanillezucker steif schlagen und mit der Créme Fraiche verrühren. Die Dessertschalen zu 1/3 mit zerbröselten Lebkuchen und Plätzcheresten auffüllen. Darauf die Sahnecreme verteilen und mit der kalten Cranbarry-Sauce abschließen. Fertig ist eine leckere Nachspeise.
 

Steirische Hähnchenbrust mit Thymiankartoffeln

Heute serviere ich Euch ein relativ schnelles und einfaches Gericht: eine zarte Hühnerbrust, paniert mit Kürbiskernen, dazu gibt es krosse Thymiankartoffeln und einen Salat mit Kürbiskernöl.

Jaaammii 😉

Zutaten für 2 Personen:
2 Hühnerbrüstchen
3 handvoll Kürbiskerne
1 Ei
2 EL Mehl
Butterschmalz zum Anbraten
600 g kleine Kartoffeln
1 Bund Thymian
Schuß Olivenöl
Blattsalat (hier Rucola)
3 EL Kürbiskernöl
1 EL Apfelessig
1 Prise Zucker
Pfeffer und Salz
 
Die Kartoffeln waschen und halbieren. Den Thymian ebenfalls waschen und über die Kartoffeln zerrupfen. Die Kartoffeln salzen und mit einem guten Schuß Olivenöl betreufeln. Im Backofen bei 180°C ca. 45 Minuten backen.
In der Zwischenzeit die Hühnerbrüste abspülen und abtupfen. Die Kürbiskerne grob hacken, das Ei mit etwas Salz und Pfeffer aufschlagen.
 
Die Brüstchen zuerst in Mehl wenden, dann durchs Ei ziehen und anschliessend mit den Kürbiskernen panieren. In heißem Butterschmalz auf mittlerer Flamme rundum goldbraun anbraten.
 
Den Salat putzen. Für das Dressing Kürbiskernöl mit dem Apfelessig, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer vermischen und den Salat damit anmachen. Alles zusammen anrichten und sich schmecken lassen 😉
 

Sitten und Gebräuche: weihnachtliche „Öhrchen“

„Anderes Land, andere Sitten“ wie es so schön heißt. So gibt es besonders zu Weihnachten, dem Familiefest überhaupt, eine Vielzahl an unterschiedlichen Traditionen. Die einen schwören auf Kartoffelsalat mit Würstchen oder einen schönen Gänsebraten am Heiligabend. Bei uns dagegen sind die „Öhrchen“, kleine tortelliniartige Nudeltäschchen mit einer Füllung aus Pilzen und Sauerkraut auf der weihnachtlichen Tafel ein MUSS. Serviert werden sie mit einer heißen, klaren  Rotebeetesuppe.

Zum polnischen Weihnachtsessen, das traditionell ganz ohne Fleisch, aber dafür mit zahlreichen Fischgerichten zubereitet wird, gehören insgesamt 12 Speisen, symbolisch angelehnt an die 12 Monate eines Jahres und die zwölf Apostel Christi. Neben den Öhrchen (Uszka) darf auch Karpfen auf keiner Weihnachtstafel fehlen. Doch heute, am 4. ADVENT, soll es erstmal bei den Öhrchen bleiben. Sie sind so lecker, dass es sich empfiehlt, immer eine größere Menge dieser herzustellen.

Zutaten:
 
3 Eier
400 g Mehl
etwas Milch
3 handvoll getrocknete Steinpilze
400 g Sauerkraut
1 große Zwiebel
etwas Butter
Salz und Pfeffer
 
Aus den Eiern, Mehl einer Prise Salz und nach Bedarf etwas Milch einen glatten, elastischen Nudelteig kneten. Diesen in Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit kann die Füllung vorbereitet werden. Dafür zunächst die getrockneten Pilze mit heißem Wasser überbrühen und ca. 30 Minuten einweichen lassen. Die Zwiebel schälen, in Spalten schneiden und in etwas Butter andünsten. Die eingeweichten Pilze (Einweichwasser zum Verfeinern der Rotebeetesuppe aufbewahren), die angedünstete Zwiebel sowie das Sauerkraut durch den Fleischwolf drehen bzw. alternativ mit einer Küchenmaschine fein hexeln. Die Füllung mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
 Nun kommt die Fleißarbeit: Den Nudelteig dünn ausrollen und zu kleinen ca. 2 cm großen Quadraten schneiden. Auf jedes Teigstückchen kommt nun etwas Füllung und das Ganze wird zuerst diagonal verschlossen, so dass ein Dreieck entsteht, und dann werden die gegenüberliegenden Ecken nochmal zusammengeklebt. So entsteht die besagte Öhrchen-Form.
 
Die Nudeltaschen werden im gesalzenen Wasser gekocht, bis sie oben schwimmen und mit einer heißen Rotebeetesuppe serviert. Absolut genial – versprochen!
 

 

Feiner Fenchelbraten

Bei Fenchel denke ich zuerst immer an den Tee aus Kindertagen. Geht es Euch auch so?  Dabei ist Fenchel so viel mehr. Das aromatische Gemüse schmeckt hervorragend roh als Salat, gekocht, gebraten oder gratiniert. Letzteres macht meine Mama sehr gut: ein Fenchel-Tomaten-Gratin. Zum Glück hat sie mir das Rezept dafür schon vor ein paar Jahren in einem selbstgeschriebenen Kochbuch verraten ;-).

Hier möchte ich Euch nun eine weitere Variante vorstellen: einen saftigen Fenchel-Schweinebraten.

Zutaten:
 
ca. 1,2 kg Schweinerückenbraten
2 große Fenchelknollen
1 EL Fenchelsamen
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
1 TL Salz
1/2 TL Pfefferkörner
200 ml Weißwein
150 ml Sahne
 
In einem Mörser werden die Fenchelsamen mit dem Knoblauch, Salz und Pfeffer gemörsert und unter Zugabe von Olivenöl zu einer aromatischen Gewürzpaste verrieben. Der vorbereitete Schweinrücken wird nun mit dieser Paste rundum kräftig eingerieben. Die Fenchelknollen waschen und dann in grobe Spalten schneiden, dabei das Fenchelgrün zur Garnitur aufbewahren.
 
Den Schweinebraten in eine feuerfeste Form legen, die Fenchelspalten rundherum verteilen und das Ganze mit dem Weisswein auffüllen. Mit einem Stück nassem Pergamentpapier abdecken, so bleibt der Braten saftig (dieser Tipp stammt übriges von Jamie Oliver). Der Braten wird nun im Ofen bei 160°C für ca. 65 Minuten gebraten. Nach dieser Zeit das Papier entfernen, die Sahne hinzufügen und offen weitere ca. 20 Minuten im Ofen braten lassen. Nun ist der Braten fertig zum Servieren ;-).
 
 
 
 

Kräftig & deftig: Wallonische Rosenkohlsuppe

Im Moment hat Rosenkohl noch Hauptsaison. Doch ich kenne viele Menschen, die das Nästhäckchen unter den Kohlsorten so gar nicht mögen. Ich dagegen zähle definitiv nicht dazu. Inspiriert von einer Folge der ARTE-Serie „Zu Tisch in…“ bereitete ich neulich also ein leckeres Rosenkohlsüppchen, Potage aux Choux Bruxelles, zu. Es ist ein äußerst simples Rezept aus Wallonien, dafür aber äußerst schmackhaft, vorausgesetzt man hat nichts gegen Rosenkohl 😉

 Zutaten:
75 g Butter
3 EL Mehl
1,5 l gute Hühnerbrühe
600 g Rosenkohl
100 g geräucherter Bauchspeck
Muskatnuss
Salz und Pfeffer
 
 
Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl hinzufügen und gut einrühren. Nun die Geflügelbrühe unter ständigen Rühren zugeben und aufkochen. Den Rosenkohl putzen, dabei die äußeren Blätter entfernen und am Stielansatz kreuzweise einritzen. Die Röschen in der Hühnerbrühe garkochen.
 
In der Zwischenzeit den Bauchspeck kleinschneiden und in einer Pfanne unter Zugabe von etwas Butter anbraten. Wenn der Rosenkohl in der Suppe gar ist, 1 Kelle Röschen herausheben und zum Speck in die Pfanne geben. Das Ganze mit Muskatnuss abschmecken. Die restliche Suppe wird nun püriert und mit Salz und Pfeffer sowie etwas Muskatnuss abgeschmeckt. Die Suppe mit frischen Pfeffer und dem Speck-Rosenkohl als Einlage servieren. Zu dieser deftigen Suppe passt eine schöne Scheibe Bauernbrot mit Butter.