Frisch aus dem Ofen: Ein Brot mit Feta, Dill und Zwiebeln

Gibt es was Schöneres als den Duft von frischgebackenem Brot? Und gibt es was Leckereres als eine Scheibe noch warmen, frischgebackenen Brotes, nur mit etwas guter Butter? Nein? – Gut, dann sind wir uns ja einig 😉 .

Das Brot, welches ich Euch heute mitgebracht habe, ist wirklich sehr einfach und schnell gebacken und kommt ganz ohne Hefe aus. Trotzdem ist es schön locker und weich. Durch den frischen Dill, die geschmorten Zweibeln und natürlich den Fetakäse ist es zudem würzig und aromatisch. Also unbedingt ausprobieren!

Fetabrot
Zutaten für eine Kastenform:

400 g Mehl (Typ 550)
150 g Quark
200 g guten Feta
1 Bund Dill
1 rote Zwiebel
2 Eier
1 TL Salz
1 Päckchen Backpulver
etwas Öl

Fetabrot Zubereitung
Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in etwas Öl glasig anschwitzen. Abkülen lassen. Den Dill fein hacken.

Mehl, Salz und Backpulver vermischen. Eier, Quark, fein zerbröselten Fetakäse, gehackten Dill sowie die geschmorte Zwiebeln hinzufügen und mit Hilfe der Knethaken zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig zu trocken sein, ggf. etwas Milch hinzufügen.

Den Teig nun zu einer dicken Rolle formen und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Bei 160°C ca. 40 Minuten backen.

Fetabrot

Zander! na na na na na na naaaa naa

Na, wer errät welchen Song ich im Titel meinte? Ist nicht schwer, oder 😉

Heute habe ich – wie ihr es  Euch nun sicher denken könnt –  leckeren Fisch mitgebracht und zwar krossgebratene Zanderfilets in Begleitung von einem wirklich wunderbaren Paprika-Sauerkraut. Ein Klassiker quasi ;-).

Da der Fisch mit der Haut serviert und gegessen wird, ist es wichtig, dass diese vorher natürlich gründlich geschuppt wurde und schön kross angebraten wird. Das Erstere übernimmt in der Regel der Fischhändler gerne für Euch. Ich brate den Zander am liebsten fast ausschließlich auf der Hautseite und drehe ihn wirklich nur ein mal kurz vor dem Servieren für ca. 30 Sekunden um. Mit in die Pfanne kommen ein paar Zweige frischen Rosmarin und eine angedrückte Knoblauchzehe zum Aromatisieren. Und zum Schluß ein schönes Stück Butter – mehr braucht der Fisch nicht.

Dazu gibt es ein leckeres Paprika-Sauerkraut mit etwas Rahm verfeinert. Wer mag reicht dazu ein paar Salzkartoffeln, aber auch angebratene Schupfnudeln passen ganz wunderbar!

Zander mit Sauerkraut

Für 2 Personen:

1 Zanderfilet mit Haut
1 Zweibel
1 rote Paprika
200 g Sauerkraut (abgetropft)
100 ml Sahne
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 Lorbeerblatt
Salz und Pfeffer
2 Zweige Rosmarin
1 Knoblauchzehe
1 TL Butter

etwas Öl zum Anbraten

Zuerst wird das Sauerkraut vorbereitet. Dafür die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. In etwas Öl die Zwiebel glasig dünsten, dann die Paprikastreifen hinzufügen und ein paar Minuten mitdünsten.

Salz, Pfeffer, die beiden Paprikapulver sowie das Lorbeerblatt hinzufügen und mit etwas (ca. 100 ml) Wasser ablöschen. Dann das Sauerkraut hinzufügen und bei kleiner Hitze ein paar Minuten köcheln. Nach ein paar Minuten die Sahne angießen und ein paar weitere Minuten köcheln lassen.

Zander auf der Haut gebraten

In der Zwischenzeit den Zander vorbereiten: waschen, ggf. Gräten ziehen, mit etwas Salz würzen und in handliche Portionen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Filets darin auf der Hautseite anbraten.

Wenn der Zander dreiviertel gar ist, 1TL Butter, eine angedrückte Knoblauchzehe und die Rosmainzweige hinzufügen. Den Fisch so zu Ende braten und nur die letzten 30 Sekunden wenden und in der Butter durchschwenken.

Das Sauerkraut jetzt noch abschmecken und mit dem kross gebratenem Zander servieren.

Ein gemütlicher Abend mit Freunden: Käse-Zupfbrot zum Wein

Ob ganz kuschelig zu Zweit oder in geselliger Runde mit Freunden – was gibt es schöneres, als einen gemütlichen und entspannten Abend mit viel Lachen und Quatschen? Der Wein ist besorgt, die Freunde sind auf dem Weg. Jetzt fehlt zum perfekten Abend nur noch eine Kleinigkeit zum snacken – am liebsten eine, die (fast) keine Arbeit macht.

So ein Käsezupfbrot ist der ideale Begleiter zu einem (oder zwei ;-)) Gläschen Wein. Und dabei ist die Zubereitung so einfach und schnell, dass man diesen Snack jederzeit ganz schnell vorbereiten kann, wenn sich liebe Freude zum spontanen Plausch ankündigen. Alles was man benötigt ist ein schönes Brot. Ich verwende gerne ein helles Krustenbrot. Dazu etwas Meersalzbutter, ein paar frische Kräuter und Knoblauch sowie ein paar Scheiben Käse. Und schon kann es losgehen.

Das hier ist nur die ganz einfache Variante mit Kräuterbutter und Käse. Selbstverständlich kann man das Ganze aber auch noch zusätzlich mit Schinken und getrockneten Tomaten aufpeppen. Oder man verwendet einfach drei verschiedene Käsesorten für das Brot, z.B. Cheddar, Gouda und Mozzarella. Wie so oft, sind der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt!

In diesem Sinne: Zum Wohl, machts Euch gemütlich!

Käse-Zupfbrot

Zutaten:

1 Laib helles Krustenbrot
70 g weiche Meersalzbutter
1 Knoblauchzehe
je ein paar Steile Petersilie, Dill und Schnittlauch
ca. 250 g Käse in Scheiben (hier Gouda)

Zupfbrot mit Käse

Für die Kräuterbutter zunächst die Knoblauchzehe schälen und fein reiben. Die Kräuter waschen und fein schneiden. Butter, Knoblauch und Kräuter gut vermischen.

Das Brot nun zunächst quer, dann längst mit einem Sägemesser einschneiden (Achtung: nicht durchschneiden!), sodass kleine Vierecke entstehen. Dann  die vorbereitete Kräuterbutter gleichmäßig in den einzelnen Brot-Rillen verteilen.

Jetzt noch die Käsestückchen in die einzelnen Brot-Ritzen stecken und das Ganze bei 180°C ca. 20 Minuten lang backen, bis der Käse schön verlaufen ist. (Damit das Brot von oben nicht zu knusprig wird, kann man es auch mit etwas Alufolie abdecken.)

Zupfbrot mit Käse

Ich bin wieder da und habe Kuchen dabei!

Ihr Lieben!
Nach einer längeren Blog-Pause bin ich pünktlich zum Beginn des neuen Jahres wieder da und habe Euch neben einem neuen Blogdesign auch einen Kuchen mitgebracht: einen Mandarinen-Joghurtkuchen – passend zur Zitrusfrüchte-Saison.

Jetzt im Winter, wo es oft lange dunkel und kalt ist und sich die Auswahl an saisonalem Obst eher in Grenzen hält, kommen die süß-sauren Früchtchen gerde recht! Sie bringen mit Ihren leuchtenden Farben ein wenig „Sonne“ auf den Tisch und versorgen uns zudem mit reichlich Vitaminen.

Der Kuchen, den ich Euch heute mitgracht habe, wird statt mit Mehl mit geriebenen Mandeln gebacken und ist durch den Joghurt und die frischen Mandarinen sehr saftig. Beim Backen wir Eure Küche zudem in einem herrlich fruchtigen Duft eingehüllt. Probiert es aus!

Übrigens: Zum Kuchen reiche ich gerne einen Vanille-Schmand. Das passt so richtig gut.

MandarinenkuchenZutaten für eine 26er Form

50 g Butter
3 Eier
250 g Zucker
1 Prise Salz
150 g Joghurt
4-5 Mandarinen (Bio)
200 g fein gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
2 EL Vanillezucker
etwas Butter zum Einfetten und etwas Paniermehl

Für den Teig die Eier trennen und die Eigelbe mit der Butter und dem Zucker schaumig rühren. Joghurt, eine Prise Salz,
sowie den Abrieb und Saft einer Manderine unterrühren. Die gemahlenen Mandeln und das Backpulver hinzufügen und einrühren.

Die Eiweiße zum Eischnee steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

MandarinenkuchenNun die Springform fetten und mit Paniermeht ausstreuen. Den Teig einfüllen und die Oberfläche glatt streichen.

Die restlichen Manarinen schälen und in ca 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Kuchen mit dem Mandarinenscheiben belegen und das Ganze dann im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 35-40 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Vor dem Servieren mit dem Vanillezucker bestreuen und ggf. Vanille-Schmand dazureichen.

Oster-Special: Rezeptideen für Ostern

In einer Woche ist bereits Ostern. Die Fastenzeit ist dann vorbei und es kann wieder geschlemmt werden. Im Hause Amika freuen wir uns schon sehr auf die Leckereien 😉 .

Aus diesem Grund habe ich Euch ein Oster-Special zusammengestellt, mit einigen unserer liebsten, internationalen Osterspeisen. Falls Ihr also noch nach einer Inspiration für die kommenden Ostertage sucht, seid Ihr hier goldrichtig 😉 .

Wie wäre es zum Beispiel mit duftenden Hot Cross Buns? Diese nach Zimt, Nelken und Muskatnuss duftenden Hefeteigbrötchen haben in England eine lange Karfreitags-Tradition. Oder darf es doch lieber was Italiensches sein? Dann hätte ich für Euch ein Rezept für Torta Pasqualina, einen herzhaften Kuchen gefüllt mit gekochten Eiern, Ricotta und Spinat – bei mir in der Mini-Version. Oder vielleicht doch eher was Osteuropäisches? Dann hätte ich den polnischen Klassiker „Zurek“ (saure Mehlsuppe) in Angebot, der zum Osterfrühstück mit Weißwurst und gekochtem Ei als Einlage serviert wird.

Rezeptideen für OsternZum Osterbruch eignen sich diese Rosmarin-Vanille-Kränze aus Hefeteig hervorragend. Sie schmecken nicht nur lecker, sondern sind auch äußerst dekorativ. Was Süßes darf natürlich auch nicht fehlen. Was passt da besser zum Kaffee als saftige Möhren-Muffins mit Frsichkäse-Topping? Und zum Nachtisch vielleicht ein (oder zwei 😉 ) süße Eier?

Rezeptideen für OsternUnd was kommt bei Euch Ostern auf den Tisch?

Vegetarisch: Blumenkohl und Couscous

Heute habe ich ein vegetarisches Gericht mit Blumenkohl für Euch: einen lauwarmen Couscous mit ofengeröstetem Blumenkohl und Mandelblättchen.

Früher gab es bei uns Blumenkohl meist in der gekochten Variante: mit Butterbröseln oder Sauce Hollandaise als Gemüsebeilage serviert oder natürlich als Suppe oder Püree. Lecker, aber es geht auch anders.

Denn gerösteter Blumenkohl schmeckt im Vergleich dazu viel nussiger und intensiver. Und er ist so einfach zuzubereiten: den Kohl einfach in kleine Röschen zerteilen, mit Olivenöl beträufeln, etwas salzen und im Ofen mit Grillfunktion anrösten. Die Zugabe von gerösteten Mandelblättchen hebt den nussigen Geschmack noch etwas mehr hervor. Mit einem milden Couscous entsteht so ein richtig leckeres Gericht.

BlumenkohlcouscousZutaten für 4 Personen:

1 Blumenkohl
200 g Couscous
100 g Mandelblättchen
4 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
etwas gehackte Petersilie
2 Lauchzwiebeln
Salz, Pfeffer

Den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Mit Salz und ca. 2 EL Olivenöl vermengen und auf einem Backblech im Ofen mit Grillfunktion ca. 20 Minuten rösten.

BlumenkohlcouscousDie Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten (Vorsicht: nicht unbeaufsichtig lassen, da die Blättchen schnell verbrennen können), zur Seite stellen.

Den Couscous in eine große Schüßel geben und salzen. Mit kochendem Wasser übergießen, so dass das Wasser ca. 1 cm über dem Couscous steht und quellen lassen. Ab und zu umrühren um den Couscous zu lockern.

BlumenkohlcouscousFür das Dressing die Frühlichszwiebeln in feine Ringe schneiden, die Petersile hacken. Zitronensaft, Salz, Pfeffer sowie 2 EL Öl vermischen. Lauchzwiebeln und Petersilie unterrühren.

Sobald der Blumenkol geröstet ist, alle Zutaten in der Schüßel vermengen und direkt servieren.

Blumenkohlcouscous

Mal wieder alles aus einem Topf: Oliven-Zitronen-Huhn

An langen, stressigen Arbeitstagen bevorzuge ich Gerichte, die sich ohne viel Aufwand, „quasi von selbst“ kochen und nach Möglichkeit aus nur einem Topf kommen. Wenn Sie dann noch so gut schmecken, dass sich die Laune schlagartig verbessert und der Tag einen versöhnlichen Ausklang findet, dann nenne ich es Seelenfutter 😉 .

Genau so ein Gericht ist mein heutiges Oliven-Zitronen-Huhn. Die Hühnchenstücke werden mit etwas Knoblauch, Salz und Paprika eingerieben und dürfen dann mit würzigen, grünen Oliven, saftigen Zitronenscheiben und Kräuter-Kartoffeln in Ofen schmoren. Ein kleiner Schuß Weißwein schadet auch nicht 😉 .

40 Minuten später kann das Oliven-Zitronen-Huhn serviert werden. Ein kleiner Salat dabei – Seele was brauchst Du mehr?

Probiert es aus – Ihr werdet es lieben!

Oliven-Zitronen-Huhn

Zutaten für 4 Personen:

4 Hühnerkeulen, 2 Brüste
150 g grüne und schwarze Oliven
2 Biozitronen
1 Knoblauchzehe
2 TL Paprikapulver
1 kg kleine Kartoffeln (Bratlinge)
1 TL Kräuter der Provence (getrocknet)
3 EL Olivenöl
100 ml Weißwein

Salz und Pfeffer

Den Knoblauch schälen, fein hacken und mit 1 TL Salz und Paprikapulver zu einer Paste verreiben. Die Hühnerteile waschen, trockentupfen und rundherum mit der Würzpaste einreiben.

Die Kartoffeln waschen und halbieren. Eine Zitrone in Scheiben schneiden. Von der Zweiten die Schale abreiben und den Saft auspressen.

Oliven-Zitronen-HuhnNun die Kartoffeln, Zitronenscheiben und Oliven in einem Bräter geben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence würzen. Olivenöl, Weißwein, Zitronensaft und Zitronenschale hinzufügen.

Die Hühnerteile dazwischen legen und im Ofen bei 180°C ca. 35 Minuten backen, bis alles goldgelb ist. Mit einem einfachen, grünen Salat servieren.

Oliven-Zitronen-Huhn

Asiatisches Linsengemüse mit Reis

Mögt Ihr Linsen? Dann habe ich heute mal eine asiatische Variante für Euch: mit Curry, Ingwer, Chili und Kokosmilch. Verwendet habe ich für dieses Gericht übrigens zweierlei Linsen: die eher festkochenden, schwarzen Belugalinsen und die aus Indien stammenden roten Linsen, die man von dem indischen Nationalgericht Dal kennt und die beim Kochen immer ein wenig zerfallen.

Beide Linsensorten haben eine unterschiedliche Kochzeit (die Roten werden sehr viel schneller gar), weshalb ich sie jeweils getrennt gekocht und erst später mit den übrigen Zutaten vermengt habe. Mit etwas Hühnerfleisch, Spinat und Reis ist es ein wunderbar wärmendes Gericht für kalte Wintertage geworden.

Linsen asiatischZutaten für 2 Personen:

eine handvoll Belugalinsen
eine handvoll rote Linsen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 TL Currypulver
1 Chilischote
2 Lorbeerblätter
100 ml Kokosmilch
150 ml Hühnerbrühe

1/2 Hühnerbrust
2 handvoll Babyspinat
1 EL Sojasauce
1 EL Öl

Salz und Pfeffer
optional: Basmatireis

Beide Linsensorten getrennt in einem Topf mit je 1/2 Chilichote, 1 Lorbeerblatt und einer dünnen Scheibe Ingwer in etwa der 3-fachen Menge Wasser gar kochen (Kochzeit laut Packungsbeilage beachten!). Abgießen und beiseitestellen. Diesen Schritt kann man übrigens wurderbar bereits an Vortag erledigen, dann ist das Essen am nächsten Tag innerhalb von 30 Minuten auf dem Tisch 😉 .

Linsen asiatisch2Das Hühnerfleisch in dünne Streifen schneiden. Die restliche Ingwerwurzel reiben und das Fleisch mit dem Ingwer sowie dem Curry vermengen.

In etwas Öl zunächst das gewürzte Fleisch anbraten und dann die vorgekochten Linsen sowie den Spinat hinzufügen. Mit Sojasauce, Salz und Pfeffer würzen. Kokosmilch und Hühnerbrühe hinzufügen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Basmatireis servieren.

Linsen asiatisch3

Wintersalat mit gefülltem Camembert

Eine dampfende Schüssel Käsespätzle auf der Skihütte, ein dampfendes Gratin direkt aus dem Ofen oder doch das würzige Käsefondue? Käserezepte erfreuen sich besonders im Winter großer Beliebtheit. Das liegt wahrscheinlich daran, dass diese meist doch sehr deftig sind.

Ich habe im heutigen Rezept einen gefüllten Camembert für Euch, der in Begleitung von einfach angemachten Winterblattsalaten daher kommt, was das Ganze etwas leichter ausfallen lässt, aber nicht minder schmackhaft. Gefüllt wird der Käse mit gebratenen Birnenscheiben, gerösteten Mandelblättchen und feingehackter Petersilie. Gewürzt mit etwas Thymianhonig und wird der Käse kurz in der Pfanne angebraten und direkt warm serviert. Dazu noch ein Stück Brot. Mehr braucht es wirklich nicht!

gefüllter Camembert*Inspiration: Essen aus Engelchens Küche

Zutaten für 2 Personen:

2 Camembert
2 Birne
2 EL Mandelblättchen
1 TL Thymianhonig
etwas gehackte Petersilie
etwas Butter
gemischte Blattsalate nach Belieben (ich hatte Radicchio und Endivie)

Die Mandelblättchen in der Pfanne ohne Fett kurz anrösten (Vorsicht: verbrennen schnell, deshalb lieber dabei bleiben!). Die Birne waschen, entkernen und in Scheiben schneiden. Die Birnenscheiben in etwas Butter kurz anbraten.

gefüllter CamembertDen Camembert jeweils mittig quer halbieren und aufklappen. Eine Seite mit Thymianhonig bestreichen und die gerösteten Mandelblättchen darauf verteilen. Auf die andere Hälfte die gehackte Petersilie streuen und die Birnenspalten auflegen.

Beide Hälften wieder zusammendrücken und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten kurz anbraten, bis der Käse anfängt zu verlaufen.

Dazu gibt es  einfach mit Olivenöl und Zitronensaft angemachte Blattsalate und Baguette.

gefüllter Camembert

Orangenduft liegt in der Luft: Orangenrote Marmelade

Ich gebe zu, ans Marmelade einkochen denke ich normalerweise eher im Sommer oder Frühherbst, wenn die süßesten Beerenfrüchte in satten Mengen an den Sträuchern hängen und nicht gerade jetzt im Januar. Doch für diese wunderbar fruchtige Orangenmarmelade, für die insbesondere die Briten weltberühmt sind, ist genau jetzt, im Januar bzw. Februar, die richtige Saison.

Für meine Marmeladenversion habe ich nicht die klassischen Bitterorangen (oder Pomeranzen wie sie auch genannt werden) verwendet, sondern die rotfleischigen Blutorangen, denn die mag ich besonders gerne.

Mit ihrer süß-fruchtigen und zugleich leicht herben Note eignet sich diese Marmelade nicht nur hervorragend zum Frühstück aufs Brot, sondern auch zur Verfeinerung von Desserts und Kuchen oder zum Glasieren von Fleisch (wie z. B. Ente oder Lamm).

Beim Kochen wird das ganze Haus zudem herrlich in einen fruchtigen Orangenduft eingehüllt und eine Vorfreude auf den Frühling macht sich überall breit.

blutorangenmarmeladeZutaten für 4 Gläser á 200 ml:

7 Blutorangen (nach Möglichkeit Bio, zumindest eine sollte aber auf jeden Fall Bio sein)
1 Zitrone
500 g Gelierzucker (1:2)

Eine der Blutorangen (Bio!) mit Hilfe eines Sparschälers abschälen und die Schale in dünne Streifen schneiden. Die Orangen dann filetieren, also das Fruchtfleisch herauslösen und die Orangen anschließend gut auspressen. Auch die Zitrone auspressen.

blutorangenmarmeladeDen aufgefangenen Orangensaft mit den Filets, der Orangenschale und dem Zitronensaft in einen großen Topf geben, den Gelierzucker hinzufügen, umrühren und das Ganze ca. 2 Stunden stehen lassen.

Nach etwa 2 Stunden wird der Topfinhalt erhitzt und unter Rühren einige Minuten lang, leicht sprudelnd eingekocht.

blutorangenmarmeladeDen entstehenden Schaum abschöpfen und nach einer gelungenen Gelierprobe (einen Klecks Marmelade auf einen kleinen Teller geben. Wird diese bereits nach kurzer Zeit fest, ist die Gelierprobe bestanden, andernfalls wird noch weiter eingekocht.) die Marmelade in sterilisierte Gläser abfüllen. Diese direkt fest verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

blutorangenmarmelade