Schneller Kuchen zum Kaffee: Blätterteig-Apfel-Rose

Ich bin tatsächlich keine Kaffeetrinkerin. Doch so ab und zu habe ich dann doch Lust auf eine schöne Tasse Kaffee mit viel Milch und Zucker und am liebsten in Gesellschaft 😉 . Doch dann muss auch was Süßes zum Kaffee her.

Heute war mal wieder so ein Tag: ein schöner, ruhiger und entspannter Samstag. Was fehlte war ein Stück Kuchen. Daher habe ich schnell diese Blätterteig-Apfelrose gebacken. Das Rezept dafür ist so simpel und schnell, dass sie quasi prädestiniert ist für einen spontanen Kaffeeklatsch.

Übrigens: statt einer großen “Rose” kann man auch aus jedem Streifen ein kleines “Portionsröschen” backen.

ApfelroseZutaten:

1 Rolle Blätterteig
3 rote Äpfel
1-2 TL Zimt
2-3 EL Zucker

Den Blätterteig ausrollen und mit einem Teigrädchen längst in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Den Teig mit Zimt und Zucker bestreuen.

Die Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelviertel in dünne Scheiben schneiden. Nun die Blätterteigstreifen mit den Apfelstückchen belegen und vorsichtig zu einer “Schnecke” aufdrehen. Da wo das erste Teigband endet, direkt das nächste ansetzen. Am besten geht das Ganze direkt in der Kuchenform.

Zubereitung ApfelkuchenDer Anfang ist zwar etwas knifflig, sobald man aber die erste Runde geschaft hat, geht es ganz leicht. Wer es leichter haben will, blanchiert die Apfelspalten 2 Minuten in Zuckerwasser mit einem Spritzer Zitrone vor, so lassen sie sich besser biegen.

Die fertige Spirale im Ofen bei 180°C für ca. 30 Minuten goldgelb ausbacken.

Der Kuchen schmeckt am besten noch lauwarm 😉 .

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Inspiration: http://inspiredreamer.com/apple-rose/

 

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Ausflug in die Vegane Küche: Spaghetti meets Toastbrot

Es ist nicht schwer zu erraten, dass ich mich nicht wirklich vegan ernähre. Dafür probiere ich einfach zu gerne alles aus, das gilt auch für Fisch und Fleisch. Natürlich ist mir die Herkunft der Produkte schon sehr wichtig und ich versuche darauf zu achten, wo mein Essen herkommt.

Doch auch wenn ein komplett veganer Lebensstil für mich persönlich nichts ist, so gibt es bei den Amika´s regelmässig auch vegane und vegetarische Gerichte auf dem Tisch.  Schließlich wollen wir doch alle abwechslungsreich und gesund geniessen 😉 .

einfach vegan kochenDaher möchte ich Euch heute auf ein neues Kochbuch aufmerksam machen: “…einfach mal vegan kochen”. Das tolle an diesem Buch ist, dass man darin nicht nur tolle, einfache und schnelle vegane Rezepte findet, sondern auch viele Hintergrundinformationen zur gesunden Ernährung (wie z.B. Heißhunger entsteht) im Allgemeinen und zur veganen Küche im Besonderen (z.B. gute Gründe für eine veagne Ernährung) bekommt. Somit ist es, wie der Untertitel es auch verrät “mehr als nur ein Kochbuch”.

Ich habe aus diesem Kochbuch das Rezept für die Zitronenspaghetti an Vollkorntoast ausprobiert. Klingt ungewöhnlich? Ist aber sehr, sehr lecker und unbedingt zu empfehlen. Leider ist das Foto dazu nichts geworden, aber vielleicht zeige ich es Euch beim nächsten Mal. Denn das Gericht gibt es demnächst sicherlich nochmal 😉 .

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Also nichts wie ran und mal ins Buch schauen 😉 . Die netten Jungs von www.wir-essen-gesund.de freuen sich auf Euren Besuch.

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Kartoffel-Möhrenpuffer mit Lachs-Dip

In Köln nennt man sie Rievkooche, außerhalb von Köln wohl eher Kartoffelpuffer oder Reibekuchen. Die kleinen, in Öl ausgebackenen Küchlein aus geriebenen Kartoffeln. Man serviert sie gerne z.B. mit geräuchertem Lachs  oder mit Apfelmus. In Kölle wird auch gerne Rübenkraut und Schwarzbrot dazu gereicht.

Doch heute geht es nicht um die klassische Variante des Rievkooche, sondern um eine Abwandlung: zusätzlich zu den geriebenen Kartoffeln sind im Teig auch noch geriebene Karotten zu finden. Dafür habe ich auf die Eier und Mehl zur Bindung verzichtet, weil ich die Puffer ohne viel knuspriger finde.

Als Beilage habe ich einen cremigen Dip aus Stremmellachs gemacht und auch das eine oder andere Scheibchen frisch gebeizten Lachs durfte nicht fehlen 😉 .

Kartoffelpuffer mit LachsZutaten für 4 Portionen:

1 kg Kartoffeln
500 g Möhren
250 g Stremmellachs
8 Scheiben Graved Lachs
200 g Schmand
Saft von 1/2 Zitrone
1 Bund Dill
Salz und Pfeffer
Öl zum Ausbacken

Die Kartoffeln und Möhren schälen und auf einer Reibe grob raspeln. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und jeweils portionsweise einen Löffel Kartoffelmasse flach von beiden Seiten knusprig anbraten. Auf einem Küchenpapier das überschüssige Öl abtropfen lassen.

Kartoffelpffer ausbratenFür den Lachsdip den Stremmellachs von der Haut befreien und mit einer Gabel zerzupfen. Mit dem Schmand gut vermischen und den gehackten Dill unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die noch warmen Reibekuchen zusammen mit dem Lachsdip und zwei Scheiben Graved Lachs servieren.

Kartoffelpuffer

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Kabeljau mit Anis-Zitronen-Kruste

Auch bei dem heutigen Rezept bleiben wir beim Thema Zitronen, denn ich serviere Euch heute ein Kabeljaufilet mit einer Anis-Zitronen-Kruste.

Anis habe ich bisher eher in der Weihnachtsbäckerei verwendet. Das wird dem Gewürz aber so gar nicht gerecht. Ähnlich wie Zimt kann man Anis mit seiner Lakritznote wunderbar in Verbindung mit Fleisch und Fisch kombinieren.  Aber auch zum Würzen von Gemüsegerichten (z.B. zum Fenchel) passt er hervorragend.

Im heutigem Gericht verbindet sich das Gewürz mit Zitrone zu einer schmackhaften Kruste für den Fisch, die neben der Würze auch dafür sorgt, dass der Fisch so besonders saftig bleibt.

FischZutaten für 2 Personen:

2 Kabeljau Filetstücke
1 TL Anissamen
1 Bio-Zitrone
3 EL Paniermehl
1 EL Butter (zimmerwarm)
1 EL Olivenöl

Salz und Pfeffer

Den Fisch abspülen und trockentupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Anissamen im Mörser zerkleinern und zusammen mit dem Abrieb einer Bio-Zitrone, dem Saft einer halben Zitrone sowie Butter und dem Paniermehl gut vermengen. Mit einer Prise Salz würzen.

Fisch2Die Kruste auf dem Fisch verteilen. Die andere Zitronenhälfte in Scheiben schneiden und eine mit Olivenöl eingepinselte, feuerfeste Form damit auslegen. Den Fisch nun auf den Zitronenscheiben platzieren und bei 180°C ca. 15 Minuten im Ofen garen.

Zum Fisch gab es bei uns Kartoffelstampf als Beilage.

Fisch3

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Cremiges Zitronenhuhn mit Reis

Der Startschuß in die Zitrusfrüchtesaison ist gefallen: Nun kommen die Vitamin C-Bomben wieder in allen möglichen Variationen auf den Tisch. Der Klassiker, natürlich neben dem frischgepressten O-Saft zum Frühstück, ist und bleibt  Lemon Curd – hausgemacht einfach unschlagbar!

Auch wenn es Zitronen und Orangen das ganze Jahr zu kaufen gibt, sind sie jetzt besonders schmackhaft und saftig.

Daher gibt es heute also passend zum Thema ein cremiges Zitronenhuhn. Die Sauce ist sooo lecker, dass garantiert kein Tröpfchen übrigbleibt ;-). Und was macht das Gericht noch so unschlagbar? Es ist in ca. 30 Minuten fertig!

Zum Hühnchen gab es bei uns Reis, aber auch ein simples Baguette kann ich mir sehr gut vorstellen.

ZitronenhuhnZutaten für 4 Personen:

4 Hühnerkeulen
1 Hühnerbrust
2,5 Bio-Zitronen
3 Knoblauchzehen
250 g Babyspinat
1 TL geräuchertes Paprikapulver
200 ml Brühe
1 EL Creme fraiche
1 EL Butter

Öl zum Anbraten
Salz und Pfeffer

Die Hühnerkeulen im Gelenk halbieren, die Hühnerbrust in Stücke schneiden. Alle Hühnerteile mit dem geräucherten Paprikapulver und einer Prise Salz einreiben.

Den Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Hühnerteile rundum anbraten (mit den Keulenstücken beginnen, die brauchen länger!). Dann aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Zitronenhuhn2Einen EL Butter in der selben Pfanne erhitzen und den fein gehackten Knoblauch darin andünsten. Das angebratene Hühnchen hinzufügen und mit Brühe ablöschen. Den Saft von etwa 1,5 Zitronen hineinpressen. Die letzte Zitrone in Spalten schneiden und mit zu dem Huhn geben. Mit Salz, Pfeffer und frischen Thymianblättchen würzen und das Ganze ca. eine Viertelstunde auf kleiner Flamme schmoren lassen.

Ist das Huhn gar einen guten Löffel Creme fraiche unterrühren und den gewaschenen Babayspinat hinzufügen. Sobald dieser in der Sauce zusammengefallen ist, das Ganze nochmals abschmecken und servieren.

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Knackig und frisch: Fenchel-Orangen-Salat mit Vanille-Vinaigrette und Gorgonzola-Crostini

Heute tische ich Euch einen gesunden Salat auf, der nur so vor Vitaminen strotzt 😉 . Frischer, knackiger Fenchel wird mit Romanasalat und Orangenfilets mit einer Vanille-Vinaigrette angemacht. Als Beilage zum Salat gibt es ofenwarme Gorgonzola-Crostini. Wer mag, toppt den Salat mit ein paar Walnusskernen auf. Ich hatte gerade leider keine mehr zu Hand 😉 .

In diesem Sinne: an den Fenchel, fertig, los 😉 .

fenchelsalatZutaten für 2 Personen:

2 Fenchelknollen
3 Orangen
2 Romanasalatherzen
200 g Gorgonzola (dolce)
1 Baguette
Mark einer Vanilleschote
1 TL Honig
1 TL Senf
3 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer

Das Baguette in Scheiben schneiden und jede Baguettescheibe mit Gorgonzola belegen. Die so vorbereiteten Crostini für ca. 10 Minuten bei 160°C in den Ofen schieben.

fenchelsalat3Den Fenchel putzen, das Fenchelgrün beiseite legen und die Fenchelknollen in feine Streifen hobeln. Den Fenchel anschließend mit je einer Prise Salz und Zucker durchkneten.

fenchelsalat2Die Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen und die Filets zu dem Fenchel geben. Den Romanasalat waschen, die Blätter grob zerschneiden und ebenfalls mit zu dem Fenchel geben.

Für die Vinaigrette je ein TL Senf und Honig mit dem beim Filetieren aufgefangenen Orangensaft vermischen. Das Mark einer Vanilleschote hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluß das Olivenöl unterrühren und mit der Vinaigrette den Salat anmachen.

Salat mit Fenchelgrün bestreuen und zusammen mit den ofenwarmen Crosini servieren.

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Winterküche: buntes Wurzelgemüse-Gratin

Auch im Winter kann Gemüse sehr bunt sein. Insbesondere das saisonale Wurzelgemüse bietet eine große Vielfalt an Farben: Karottenorange, Kartoffelgelb, Pastinakenweiß und nicht zu vergessen das dunkle rot von Rote Bete. All diese Wurzelgemüse vereinen sich bei diesem Rezept zu einem herrlichen Winterauflauf.

Es muss aber nicht nur bei den erwähnten Sorten bleiben, denn die Möglichkeiten sind soo vielfältig: Topinambur, Schwarzwurzeln, Petersilienwurzel, Sellerie oder Steckrübe eignen sich ebenfalls sehr gut für dieses Gericht. So kann jeder seine eigenen Lieblingswurzeln auswählen.

Zubereitet wird das Gratin ähnlich wie bei einem klassischen Kartoffelgratin: mit Knoblauch, Kräutern und Gewürzen aufgekochte Sahne und Milch wird über dünne Wurzelgemüsescheiben gegoßen und mit Käse im Ofen überbacken.

Alternativ kann man auch ein Gemüse-Crumble herstellen: Dafür einfach Streuselteig aus Mehl, Butter, Parmesan, und geriebenen frischen Meerrettich herstellen und statt Käse über das Gemüse streuen.

Wurzelgemüsegratin3Zutaten für 4 Portionen:

1 kg gemischte Wurzelgemüse
4 mittelgroße Kartoffeln
250 ml Sahne
250 ml Milch
1 TL Butter
1 Knoblauchzehe
4-5 Zweige frischen Thymian
1 handvoll geriebenen Parmesan
1 handvoll geriebenen Gouda
Salz und Pfeffer

Das Gemüse und die Kartoffeln schälen und mit Hilfe einer Mandoline in dünne Scheiben hobeln.

Wurzelgemüsegratin4Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Butter erhitzen und den Knoblauch darin glasig dünsten. Die Thymianzweige hinzufügen und mit Sahne und Milch aufgießen, ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

WurzelgemüsegratinDas in Scheiben geschnittene Gemüse in einer feuerfesten Auflaufform schichten. Die heiße Sahne darübergießen, ein paar Thymianblättchen und den Käse darüber streuen. Im Ofen bei 180°C zuerst mit Alufolie abgedeckt ca. 20 Minuten garen und dann noch weitere 15 Minuten ohne Folie. So entsteht eine schöne Kruste.

Wurzelgemüsegratin2

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Frizle: Spätzle frisch aus der Tüte

Wie werden echte Spätzle zubereitet? Gehobelt? Gepresst? Oder doch vom Brett geschabt?  Wahrscheinlich sind alle drei Möglichkeiten korrekt, vorausgesetzt man kommt nicht unmittelbar aus der Spätzlehochburg. Da gibt es wohl nur eine richtige Lösung 😉 .

Doch nun gibt es auch eine neue Methode die allen Ungeübten und Nicht-Schwaben ermöglich schnell und einfach frische Spätzle zuzubereiten: Frizle.

frizleFrizle ist ein frischer Bio-Spätzleteig aus der Kühltheke. Der Teig wird dann direkt aus der Verpackung in das kochende Wasser gedrückt. Ich habe das Ganze mal getestet und es war tatsächlich sehr einfach. Am besten kriegt man den ganzen Teig gleichmässig raus, indem man die Verpackung einfach von oben her “aufrollt”.

Mein Fazit: die Spätzle schmecken überraschend gut und hausgemacht. Am Aussehen der Spätzle könnte man noch arbeiten, da sie bei meinem ersten Versuch doch schon sehr gleichmässig rauskammen. Das kann man aber sehr gut korrigieren, indem man den Abstand zum Topf variiert. So reißen sie mal früher, mal später ab und sind auch nicht gleichmässig dick. Das ist mir dann beim zweiten Mal besser gelungen 😉 .

Und was gabs zu den Spätzle? Gebratenen Rosenkohl und Champinons, die mit einem guten Löffel Schmand und Speckwürfeln zu einer cremigen Sauce vereint wurden. Ein schnelles und leckeres Winter-Spätzle-Gericht.

Zutaten für 2 Personen:

1 Packung Frizle
400 g Rosenkohl
250 g Wiesenchampignons
150 g gewürfelten Speck
1 EL Schmand
50 ml Weißwein
100 ml Brühe
1 EL Rapsöl

Salz und Pfeffer

Einen Topf mit Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen. Die Frischesiegel von der Spätzlepackung abreißen und den Teig in das kochende Wasser drücken. Sobald die Spätzle oben schwimmen diese herausheben und im kalten Wasser abschrecken.

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Den Rosenkohl putzen und vierteln, die Champignons in dickere Scheiben schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen und zunächst den vorbereiteten Rosenkohl anbraten. Nach einigen Minuten den Speck hinzufügen und dann die Champignons. Alles zusammen ein paar Minuten dünsten. Weißwein und Brühe angießen und den Schmand einrühren. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem servieren die vorbereiteten Spätzle hinzufügen und in der Sauce kurz erwärmen.

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Übrigens: Frizle bekommt Ihr unter anderem im “Besser Essen”- Shop von Delinero.de

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Fingerfood: Knusprige Filoteig-Häppchen mit Lachs

Wenn man Gäste erwartet, sei es zum kleinen Umtrunk, zum großen Dinner oder zur Party, machen sich kleine Häppchen, die man direkt aus der Hand essen kann, immer gut. Zum Beispiel als Begleiter beim Aperitif oder als Teil eines Partybuffets, kalt oder warm: Fingerfood ist allseits beliebt.

Eine schnelle und einfache Idee für ein solches Fingerfood möchte ich Euch heute vorstellen: knusprige, gefüllte Filoteig-Dreiecke.

Filoteig ist ein ganz, ganz dünner Teig bestehend nur aus Mehl, Wasser, einer Prise Salz und einem Löffel Öl. Er ist zum Glück fix und fertig im Kühlregal zu bekommen, denn so dünn kann ich ihn nicht ausrollen 😉 . Die Füllung der Teigtaschen besteht aus Stremmellachs, einem heißgeräucherten Lachsstück und Frischkäse. Gewürzt wird das Ganze mit Zitrone und viel Dill. Alles ist also schnell zubereitet und somit auch für viele Personen gut vorzubereiten.

Am besten schmecken die Häppchen noch lauwarm, frisch aus dem Ofen. Dazu passt gut ein frischer Joghurtdip.

fingerfood mit filoteigZutaten für  15 Stück:

300 g Stremmellachs
5 Blätter Filoteig
50 g Butter
150 g Frischkäse
1 Bund Dill
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer
ggf. Schwarzkümmel zum Bestreuen

Den Lachs von der Haut abziehen und mit einer Gabel grob zerteilen. Den Frischkäse mit den Lachs vermischen und mit Salz, Pfeffer und dem Saft einer halben Zitrone würzen. Den Dill feinhacken und untermischen.

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Die Butter schmelzen. Jedes Filoteigblatt dritteln, so dass etwa 10cm dicke Streifen entstehen. Jeden Strefen mit flüssiger Butter bepinseln und am unteren Rand ein Teelöffel Füllung platzieren. Nun den Teig zu einem Dreieck nach oben falten und dann das so entstandene Teigdreieck erst nach oben dann nach rechts klappen und dann wieder nach oben und so weiter bis der Rand erreicht ist.

Die Teigdreiecke nun noch mit von außen mit flüssiger Butter bestreichen und mit Schwarzkümmel oder Sesam bestreuen. Im Ofen bei 180°C ca. 15 Minuten goldgelb backen.

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“Green Pasta”: Nudeln mit grünem Gemüse

In den letzten Wochen des Jahres war es hier auf dem Blog eher ruhig. Das lag daran, dass Familie Amika in ein neues Heim umgezogen ist und damit verbunden viel Zeit auf Renovieren, Einpacken und Auspacken drauf gegangen ist. Zwischendurch war auch keine Küche verfügbar. Doch nun sind die gröbsten Arbeiten erledigt und ab sofort gibt es wieder regelmässig neue frische Rezeptideen 😉 .

Den Anfang macht heute ein einfaches Nudelgericht mit frischem grünen Gemüse, eine “green pasta” also. Angelehnt ist das Rezept an die “Weiberpasta” aus Tim Mälzer Greenbox-Kochbuch. Als Gemüse habe ich Brokkoli, Babyspinat und junge Erbsenschoten (nicht die ganz flachen Zuckerschoten, sondern welche in denen sich schon kleine Erbsen gebildet haben) verwendet. In Kombination mit einer zitronigen Cremesauce und Vollkornnudeln war es ein wirklich leckeres Gericht, dass in weniger als 30 Minuten fertig war. Perfekt also für die Alltagsküche 😉 .

Green pasta

Rezept für 2 Personen:

250 g Vollkornnudeln
300 g Brokkoli

250 g Babyspinat
250 junge Erbsenschoten (oder Zuckerschoten)
1 EL Creme fraiche

100 ml Gemüsebrühe
1 Bio-Zitrone
2 handvoll Parmesan
2-3 Zweige frischen Thymian
1 EL Rapsöl
1 TL Butter
Salz und Pfeffer

Das Gemüse putzen: den Spinat abbrausen und abtropfen, den Brokkoli in kleine Röschen zerteilen und von den Erbsenschoten jeweils an den Nahtstellen den Faden abziehen. Die Nudeln in Salzwasser bissfest garen.

greenpasta2In einer beschichteten Pfanne zuerst das Öl und die Butter erwärmen und dann zunächst die Brokkoliröschen darin anbraten und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten dünsten. Ca. 5 Minuten später die vorbereiteten und ggf. halbierten Erbsenschoten hinzufügen und ebenfalls ein paar Minuten anbraten. Nun das Gemüse mit Salz und Pfeffer würzen und den Saft einer halben Zitrone hineinpressen. Mit der Gemüsebrühe aufgiessen und die Creme fraiche sowie eine handvoll geriebenen Parmesan unterrühren. Nochmal mit Salz, Pfeffer, frischem Thymian und Zitronensaft abschmecken.

greenpasta3Sind die Nudeln gar, werden sie abgegossen und dann kommen der Babyspinat sowie die Nudeln mit in die Sauce. Nun noch alles gut durchmischen und sofort servieren. Der Rest des Parmesan wird vor dem Servieren über das Gericht gestreut.

Guten Appetit!

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Hack. Sauerkraut. Mango. Kartoffelpüree.

Hackfleisch, Sauerkraut, Mango und Kartoffelpüree, das sind die vier Hauptzutaten des heutigen Rezeptes. Und was wird daraus? Ein herzhaft deftiger Auflauf, perfekt für die kalten Tage 😉 .

Der Auflauf ist angelehnt an das britischen Gericht Shepherd’s Pie bzw. das französische Hachis parmentier, bei dem jeweils ebenfalls eine würzige Hackfleischschicht mit einer Kartoffelpüreehaube bedeckt und im Ofen goldbraun überbacken wird.

Bei meiner Variante dieses Auflaufs gesellt sich zu dem würzigen Hackfleisch auch ein fruchtiges Mango-Sauerkraut. Das Mango-Sauerkraut ist übrigens auch “solo” sehr lecker und eignet sich besonders gut als Beilage zum gebratenen Fisch. Das aber nur so am Rande 😉 .

Auflauf
 Zutaten für 4 Personen:
 
1 kg Kartoffeln
500 g Sauerkraut
500 g Rinderhackfleisch
1 reife Mango
200 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
1 Chilischote
1 EL Gänseschmalz
1 EL Panko (alternativ Paniermehl)
frische Muskatnuss
1 EL flüssige Butter
Salz und Pfeffer
 
Zunächst die Kartoffeln schälen und in Salzwasser garen.
 
In der Zwischenzeit das Rinderhackfleisch in einer Pfanne krümmelig anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das angebratene Hackfleisch zunächst beiseitestellen und in der gleichen Pfanne nun das Sauerkraut in Gänseschmalz anbraten, mit der Brühe aufgießen und ca. 10 Minuten schmoren.
 
Auflauf2Die Chilischote waschen und fein würfeln. Die Mango ebenfalls würfeln. Am einfachsten geht das, wenn man rechts und links vom Kern das Fruchtfleich runterschneidet und dann mit einem scharfen Messer ein Karomuster in das Fruchtfleisch schneidet. Nun kann man die Mangowürfel ganz bequem mit einem Löffel herauslöffeln 😉 .
 
Die Mango- und Chiliwürfel nun zum Sauerkraut geben und weitere 10 Minuten zusammen schmoren lassen.
 
Sind die Kartoffeln gar, werden sie abgegoßen, mit Sahne zu einem Püree zerstampft und mit frischer Muskatnuss abgeschmeckt. Nun wird der Auflauf zusammengebaut:
 
Auflauf3Das angebratene Hackfleisch mit dem Mango-Sauerkraut vermischen und in eine feuerfeste Auflaufform geben. Darauf das vorbereitetet Kartoffelpüree verteilen und dabei mit dem Löffel kleine Mulden in das Püree drücken. Das Kartoffelpüree nun mit der flüssigen Butter bepinseln und das Pankomehl darüberstreuen.
 
Den Auflauf bei 200°C bei Oberhitze für ca. 25 Minuten in den Ofen schieben bis er schön goldgelb ist. Direkt heiß evtl. mit einem Salat als Beilage servieren.
 
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Schweinefilet in Pfeffermantel mit Blumenkohl-Dreierlei

Blumenkohl, mit seinen weißen Blütenknospen, ist im Hause Amika sehr beliebt. Damit er beim Kochen schön weiß bleibt, gebe ich immer einen guten Schluck Milch in das Kochwasser. So habe ich es von meiner Mama gelernt 😉 .

Bei meinem heutigen Rezeptvorschlag gibt es den weißen Blumenkohl gleich in drei verschiedenen Varianten: als cremiges Püree, pur gebraten sowie gedämpft und in Butterbröseln gewendet. Jede Variante schmeckt für sich gut, aber vor allem die Kombination aus cremig, knackig und buttrig-weich macht das Gericht wirklich besonders.

Zum Blumenkohl-Dreierlei gibt es ein scharfes Schweinefilet, welches vom frisch gemörsertem Pfeffer umhüllt ist und dazu ein fruchtiges Brombeersößchen. Lecker 😉 .

Dreierlei vom Blumenkohl mit SchweinefiletZutaten für 4 Personen:
 
2 mittelgroße Blumenkohlköpfe
ca. 800 g Schweinefilet
200 ml Sahne
400 ml Milch
50 g Butter
2 EL Paniermehl
1 Zwiebel
100 g Brombeeren (TK)
50 ml Portwein
100 ml Rotwein
100 ml Brühe
1 TL brauner Zucker
1/2 TL rosa Pfefferbeeren
1/2 TL schwarzer Pfeffer
frische Muskatnuss
Salz und Pfeffer
Öl zum Anbraten
 
Zunächst einmal je einen halben Teelöffel rosa Pfefferbeeren und schwarzen Pfeffer im Mörser frisch zerstoßen, mit ca. 1/2 TL Salz mischen und damit das Fleisch von allen Seiten gut würzen. In einer heißen Pfanne das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Ganz zum Schluß einen Stich Butter (ca. 10 g) mit  in die Pfanne geben. Das Filet in eine feuerfeste Form geben, mit der Butter übergiessen und für ca.  25 Minuten  in den Ofen bei 160°C schieben.
 
Zubereitung Schweinefilet
Für die Sauce eine Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Zwiebelwürfel in etwas Öl anbraten und die Brombeeren hinzufügen. Den braunen Zucker dazugeben, leicht karamelisieren und dann mit Portwein, Rotwein und Brühe aufgiessen, mit Salz und Pfeffer abschmecken  und ca. auf die Hälfte einkochen.
 
In der Zwischenzeit den Blumenkohl putzen. Einen ganzen Blumenkohl mit 400 ml Milch und 200 ml Sahne aufsetzen, mit Salz würzen und gar kochen lassen. Ist der Blumenkohl gar, wird die Hälfte der Milch abgegossen und der Blumenkohl mit der restlichen Flüssigkeit püriert. Mit ordentlich Muskatnuss und Salz abschmecken. Den anderen Blumenkohl halbieren und in kleine Rößchen zerteilen.
 
Dreierlei Die eine Hälfte der Blumenkohlrößchen in einem Dampfeinsatz ca. 15 Minuten gardämpfen. Die andere Hälfte in etwas Öl in einer Pfanne rundum anbraten, mit Salz würzen und warm stellen.
 
In einem Topf die restliche Butter schmelzen,  das Paniermehl unterrühren und ein paar Minuten auf kleiner Flamme anrösten. Die Butterbrösel über den fertig gedämpften Blumenkohl geben.
 
Vor den Servieren die Sauce pürieren und wegen der kleinen Kerne durch ein feines Sieb passieren. Das Filet auschneiden und zusammen mit dem Blumenkohl-Dreierlei und der Sauce servieren.
 
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Wildgewürz

Jetzt im Herbst kommt öfter Wildfleisch auf den Tisch. Und für Wild hat jeder so seine eigene bevorzugte Gewürzmischung. Heute möchte ich Euch meine zeigen, die mische ich mir am liebsten selbst, weil ich so die Mengen der einzelnen Komponenten besser bestimmen kann und weglassen kann, was mir nicht so gut schmeckt 😉 .

Unbedingt dazu gehören für mich neben Wachholder, Koriandersamen und Piment auch ein Hauch Nelke, schwarzer Pfeffer und Chili sowie Lorbeer und getrockneter Majoran. Der Letztere ist nicht unbedingt typisch für ein Wildgewürz, aber ich mag es besonders gerne, insbesondere bei geschmorten Wildgerichten. Je nach Gericht mag ich auch gerne die Zugabe von einem Hauch Zimt. Ins Grundgewürz mische ich diesen aber nicht direkt mit rein, da ich dieses Aroma nicht immer dabei haben will.

Übrigens: in ein verschließbares Reagenzglas gefüllt und mit einem schönen Etikett versehen, ist es auch ein tolles Geschenk oder Mitbringsel.

Und wie würzt Ihr Euer Wild am liebsten?

wildgewürz

Zutaten für 1 kleines Gläschen:
 
1 EL Koriandersamen
1 EL getrockneter Majoran
3 Lorbeerblätter getrocknet
3 Nelken
10 Wachholderbeeren
4  Pimentkörner
1 TL rosa Pfefferbeeren
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 getrocknete Chili
 
wildgewürz2
 
Alle Gewürze in einen Mörser geben und mit dem Stößel alles zusammen gut zerkleinern. In ein Schraubglas füllen. Fertig ist das Gewürz für die nächste Wildsaison. Natürlich können die Mengen je nach Geschmack variiert werden.
 
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Sauerkraut-Bratwurst-Kuchen

Sauerkraut und Bratwurst ist eine bekannte und sehr leckere Kombination welche auch sehr gerne in Brauhäusern deutschlandweit serviert wird. Dann natürlich mit der jeweils regionalen Wurstspäzialität.

Heute gibt es genau diese Kombination als herzhaften Kuchen. Ich verwende dafür das selbstgemachte Sauerkraut, welches bereits mit Kümmel und Möhren verfeinert ist. Man kann aber auch “normales” Sauerkraut verwenden und es nach eigenem Geschmack verfeinern.

Auf einen knusprigen Mürbeteigboden kommt eine Schicht Sauerkraut und darauf eine Bratwurstschnecke. Zusammen wird das Ganze im Ofen gegart. Fertig 😉 .

wurstZutaten:
 
250 g Mehl
50 g Butter (kalt)
2 EL Joghurt
1 Ei
400 g Sauerkraut
100 g Schinkenspeck
2 Zwiebeln
1 EL Gänseschmalz
ca. 700 g frische Bratwurst
Salz und Pfeffer
 
 
Mehl, kalte Butter in Stückchen geschnitten, Joghurt, 1 Eigelb und eine Prise Salz möglichst zügig zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ca. 20 Minuten ruhen lassen.
 
Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. Gänseschmalz erhizten und darin die Zwiebelstreifen und Schinkenspeckwürfel anbraten. Das Sauerkraut untermischen und ca. 15 Minuten langsam schmoren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
 
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Den Teig in einer Tortenform auslegen, dabei einen halbhohen Rand ziehen. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und im Ofen bei 180°C ca. 10 Minuten vorbacken.
 
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Das Sauerkraut auf dem vorgebackenen Teig gleichmässig verteilen. Die Bratwürste schneckenartig auf dem Sauerkraut verteilen und leicht andrücken. Im Ofen weitere 30 Minuten backen.
 
Den Kuchen nach belieben mit Schnittlauch garnieren und noch heiß servieren.
 
Die Idee dazu stammt aus dem Magazin Lust auf Genuss 1/2014
 
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Nicht nur fürs Halloween-Buffet: Kürbis-Tortilla Muffins

Heute zeige ich Euch ein Rezept für würzige Tortilla Muffins. Sie werden ähnlich zubereitet wie eine klassische spanische Kartoffeltortilla, nur dass die Hälfte der Kartoffeln durch Kürbis ersetzt wird und das Ganze in einer Muffinform gebacken wird.  Dadurch eignen sich diese Mini Tortillas perfekt für ein herbstliches Buffet z.B. zu Halloween oder Ernte Dank oder aber als kleiner Lunch fürs Büro, denn sie schmecken sowohl kalt als auch warm sehr gut.

Für einen guten Geschmack ist eine kräftige Würzung der Eimasse ausschlagebend,  die Kartoffel-Eier-Masse kann das wirklich gut vertragen. Ich habe meine Tortillas kräftig mit frischem Rosmarin, Knoblauch, Salz und Chili gewürzt. Zusätzlich kamen noch kleine Scheiben einer würzigen Cabanossi hinzu. Da sind Euch aber keine Grenzen gesetzt! Diese kleinen Dinger lassen sich wunderbar, auch mit anderen Gemüsesorten variieren.

Minitortilla mit Kürbis

Zutaten für 12 Muffins:
 
1/2 Hokaido-Kürbis
5 mittelgroße Kartoffeln
3 dünne Cabanossi
4 Eier
200 ml Milch
1 handvoll geriebenen Emmentaler
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
Chili und Salz
optional: Öl und Semmelbrösel für die Form
 
Die Kartoffeln schälen, den Kürbis waschen, Kerne herauslösen und beides in Salzwasser ca. 12 Minuten kochen. Abgießen und auskühlen lassen.
 
Zubereitung Kürbis-Tortilla
 
Die Muffinform gut mit Öl bepinseln und mit Semmelbröseln ausstreuen. Alternativ zum Muffinblech kann man die praktischen Silikonförmchen verwenden, da geht das Auslösen sogar noch viel besser.
 
Die vorgekochten Kartoffeln und den Kürbis in kleinere Stücke schneiden, die Cabanossi in Scheiben. Nun je ein paar Kürbis- und Kartoffelstücke sowie ein paar Scheiben Cabanossi in jede Muffinmulde geben, so dass diese gut gefüllt sind, aber nichts über den Rand rausguckt.
 
Nun die Eier mit der Milch gut verquirlen und kräftig (!!!) mit Salz, Chili, frischem Knoblauch und grob gehacktem Rosmarin würzen. Die Eiermasse über die Kartoffel-Kürbis-Stücke gießen und jeweils ein wenig geriebenen Käse drüber streuen.
 
Das Muffinblech wandert nun für ca. 20-25 Minuten in den Ofen bei 170°C. Die Eimasse geht dabei noch ein wnig auf. Die Muffins können sowohl warm als auch kalt serviert werden.
 
fertige Tortilla mit Kürbis frisch aus dem Ofen
 
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Würzige Herbstküche: Herzhafte Tarte mit Lauch

Nicht nur der Kürbis ist typisch für den Herbst, auch Lauch (oder Porree wie er auch bezeichnet wird) zählt zum typischen Herbstgemüse. Lauch enthält zudem viele Ballaststoffe und nur wenig Kalorien, was ihn außerdem zu einem wirklich gesunden Gemüse macht. Und da er im gegartem Zustand eher einen süßlich-milden Geschmack entwickelt, schmeckt er hervorragend in der Kombination mit würzigem Speck oder Schinken 😉 .

Bei dem heutigen Rezept handelt es sich um eine Art Lauchkuchen. Die Basis bildet ein Mürbeteig, der mit einem Belag aus Lauch, Speck und Schmand belegt und im Ofen gebacken wird. Zur Lauchtarte servierte ich einen frischen Salat.

Lauchtarte

Zutaten für eine rechteckige Form (30×10 cm):
 
3 Stangen Lauch
150 g Schinkenspeckwürfel
250 g Mehl
50 g Butter (kalt)
2 EL Joghurt
3 Eier
200 g Schmand
1 handvoll geriebenen Käse
etwas Öl
frische Muskatnuss
Salz, Pfeffer
 
Mehl, kalte Butter in Stückchen geschnitten, Joghurt, 1 Eigelb und eine Prise Salz möglichst zügig zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ca. 20 Minuten ruhen lassen.
 
Teig für die Tarte
Den Lauch putzen. 1 Stange längst halbieren und dann in ca 10 cm lange Stücke teilen. Den restlichen Lauch in feine Streifen schneiden. Die Lauchstangen ca. 1 Minute in kochendem Salzwasser blanchieren, dann sofort kalt abschrecken.
 
In etwas Öl zunächst die Speckwürfel anbraten und dann den in Streifen geschnittenen Lauch hinzufügen und ein wenig mitdünsten. Mit Salz (vorsicht: der Speck ist schon salzig!) und Pfeffer sowie frischer Muskatnuss würzen und etwas auskühlen lassen. Schmand und die restlichen Eier gut vermengen und zusammen mit dem geriebenen Käse (ein wenig zum drüberstreuen behalten) unter den Lauch mischen.
 
Tartebelag
 
Den Teig ausrollen und die Tarteform damit auslegen. Mit einer Gabel den Teig mehrfach einstechen und ca. 10 Minuten bei 160°C vorbacken. Dann die Lauchmasse gleichmässig auf dem vorgebackenem Teig verteilen und die blanchierten Lauchstangen leicht in die Masse drücken. Die Lauchstangen mit etwas flüssiger Butter bepinseln und ein wenig Käse oben drauf steuen. Im Ofen für weitere ca. 20 Minuten fertigbacken.
 
Dazu passt ein frischer Salat.
 
fertige Lauchtarte
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Herbst-Schnittchen mit Kürbis

Kürbis als Suppe, in Spalten geröstet, als Gratin oder sogar als Kuchen – JA.
Aber Kürbis aufs Brot? UNBEDINGT!

Heute zeige ich Euch eine simple Idee für ein paar herbstliche Schnittchen zum Abendbrot. Und zwar mit Kürbis, der Herbst ist schließlich voll da. In der Kombination mit saftigen Äpfeln schmeckt der Kürbis übrigens besonders gut.

Die Kürbis- und Apfelwürfel werden angebraten, mit Rosmarin und Chili gewürzt und auf frischem Baguettbröttchen mit Ziegenfrischkäse serviert. Schon ist ein leckeres Herbst-Schnittchen fertig.

Das war übrigens mein erster Kürbis der Saison. Und sicherlich nicht der letzte 😉 . Ihr dürft Euch also in den nächsten Wochen auf weitere Kürbisrezepte freuen. Die Ideen mit Kürbis aus den Vorjahren findet Ihr übrigens hier.

Kürbis aufs Brot

Zutaten für 2 Personen:
 
1/2 kleiner Hokaido
1 Apfel
2 Baguettbrötchen
4 EL Ziegenfrischkäse
1 Zweig frischen Rosmarin
1/2 Chilischote
etwas Olivenöl
1 Prise Salz
 
Den Kürbis waschen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Den Apfel schälen und ebenfalls klein würfeln. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Kürbiswürfel kurz anbraten. Dann die Apfelwürfel hinzufügen und weitere ca 3-4 Minuten braten. Das Ganze mit einer Prise Salz, feingehacktem Chili und ein paar Rosmarinnadeln würzen.
 
zubereitung kürbis
Die Baguettbrötchen aufschneiden und evtl. kurz im Ofen anrösten. Die Hälften jeweils mit einem EL Ziegenfrischkäse bestreichen und die warmen Kürbisürfel darauf verteilen.

 Kürbis schnittchen

 

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Hausgemachte Kokospralinen

Mögt Ihr Kokos? Falls ja, dann werden Euch diese Kokospralinen sicherlich gefallen. Sie erinnern ein wenig an die bekannten Schoko-Kokos-Riegel die mit “B” anfangen. Nur dass diese hier hausgemacht sind und Ihr ganz genau wisst, was drin ist. Und das Beste: Sie sind wirklich kinderleicht herzustellen. 😉 .

Wer die Pralinen in einer Erwachsenen-Version herstellen möchte, gibt noch einen Schuß Rum oder Kokoslikör dazu.

selbstgemachte Kokospralinen

Zutaten für ca. 30 Stück:
 
200 g Kokosflocken
2 EL süße Kondensmilch
3 EL Kokoscreme
200 g Zartbitter-Kuvertüre
frische Kokosnuss zum Verzieren
optional: 1 Schuß Rum oder Kokoslikör
 
Die Kokosflocken zusammen mit der Kondenmilch und der Kokoscreme gut vermengen. Wer keine Kokoscreme bekommt, nimmt einfach den festen Teil einer Dose Kokosmilch, die schon etwas länger gestanden hat. Das ist quasi dasselbe. In den meisten Dosen Kokosmilch sind die festen und flüssigen Bestandteile getrennt.
 
Zubereitung Kokospralinen
 
Die so entstandene Masse nun noch, falls gewünscht, mit Rum oder Kokoslikör verfeinern und aus der Masse kleine Kugeln formen.
 
Die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Die Kokosbällchen in die flüssige Kuvertüre tauchen und dann auf einem Backpapier fest werden lassen. Solange die Schokolade noch feucht ist, kann man die Pralinen mit einem Stück Kokosnuss verzieren. Fertig!
 
Kokospralinen
 
 
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Beilage: Knusprige Kartoffel-Petersilienwurzel-Taler

Sättigungsbeilage – ein so unschönes und deprimierendes Wort. Wird es doch den vielen leckeren Beilagenrezepten so gar nicht gerecht, wie ich finde. Insbesondere aus Kartoffeln lassen sich doch so viele verschiedene Leckereien zubereiten, die zum Genuss einladen und nicht nur plump satt machen sollen.

Laut der ostdeutschen Definition (den da stammt dieser Begriff wohl her) von Birgit Wolf ist der Begriff eine „Sammelbezeichnung für die in Gaststätten zu Fleischgerichten gereichten Kartoffeln, Reis, Nudeln, wenn bei Druck der Speisekarte nicht absehbar war, was zur Verfügung stehen würde” (Wikipedia).

Auch heute noch hört man den Begriff, oder besser gesagt das Unwort, immer noch sehr häufig. Schade eigentlich. Denn klingt “kunsprige Kartoffel-Petersilienwurzel-Taler” nicht appetitlicher als schnöde Sättigungsbeilage?

Übrigens: Meine Taler habe ich zu einem leckeren Schweinefilet mit Pfeffersauce gereicht. Sie schmecken aber auch gut einfach nur mit einem schönen Salat 😉 .

Noch mehr Ideen für leckere Kartoffelbeilagen gibt es auch hier ;-).

Kartoffel-Petersilienwurzel-Taler

Zutaten für 4 Portionen:
 
600 g Kartoffeln (mehligkochend)
300 g Petersilienwurzel
2 Eier
2 Frühlingszwiebeln
1 EL Speisestärke
100 g TUC Cracker
frische Muskatnuss
Salz und Pfeffer
Rapsöl zum Anbraten
 
Die Kartoffeln und Petersilienwurzeln schälen, waschen, grob in gleichmässige Stücke teilen und im Salzwasser gar kochen. Abgießen und ausdampfen lassen. Das gekochte Gemüse nun durch eine Kartoffelpresse drücken. Das geht am besten, wenn die Kartoffeln noch warm sind.
Kartoffel und Petersilienwurzeln werden gepresst
Sind die durchgepressten Kartoffeln und Petersilienwurzeln abgekühlt, werden 2 Eier sowie in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln und die Speisestärke hinzugefügt. Mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss abschmecken und  alles zu einem Teig verkneten.
 
Die Cracker zerstoßen. Aus der Kartoffelmasse nun handgroße Taler formen und diese in den zerstossenen Crackern wenden. Alternativ kann man auch gut ungesüßte Cornfalkes für die Panade verwenden.
Kartoffel-Taler werden paniert und gebraten
In heißem Öl bei mässiger Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten und frisch servieren.

 

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Schmorgurkenpfanne mit Wildreis

Schmorgurken haben noch bis Ende September Saison. Im Vergleich zur Salatgurke sind sie kleiner, dicker und oftmals eher gelblicher in der Farbe. Der Haupunterschied zur normalen Salatgurke bestehet aber darin, dass diese nur gegart richtig gut schmecken. Roh sind sie eher bitter und auch die dicke Schale ist nicht unbedingt ein Genuss.

Ähnlich wie Zucchini kann man Schmorgurken auch wuderbar füllen. Im heutigen Rezept zeige ich Euch jedoch eine andere Variante: eine Schmorgurkenpfanne mit Hack. Als Kraut darf natürlich reichlich Dill nicht fehlen und als Beilage gibt es eine Wildreismischung.

Alle die noch nie warme Gurken probiert haben und eher skeptisch sind: unbedingt ausprobieren! Das Gericht hat Potential Eure Meinung zu Schmorgurken nachhaltig zu verändern 😉 .

Schmorgurkenpfanne mit Hack

Zutaten für 2 Personen:
 
2 Schmorgurken
1 Zwiebel
300 g Hackfleisch, gemischt
1 Bund Dill
200 ml Sahne
1 großer EL Senf, bei uns durften es sogar zwei sein 😉
100 ml Gemüsebrühe
etwas Öl
200 g Wildreismischung
Salz und Pfeffer
 
Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und zu kleinen Kugeln formen. In etwas Rapsöl von allen Seiten gut anbraten und dann herausnehmen.
 
Die Gurken streifig schälen (siehe Bild). Die Gurken längst halbieren, das Kerngehäuse herauskratzen (das geht super mit einem Teelöffel) und die Gurken in ca 1 cm breite Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Reis nach Packungsanweisung kochen.
 
SCHMORGURKEN zUBEREITUNG
In der selben Pfanne in der das Fleisch angebraten wurde nun die Zwiebelwürfel andünsten. Die geschnittenen Gurken hinzufügen, würzen und ca. 5 Minuten mitbraten. Mit Sahne und Brühe aufgießen und ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme schmoren. Dann den Senf unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ein Bund fein gehackten Dill hinzufügen. Weitere 10 Minuten schmoren.
 
Schmorgurkenpfanne zusammen mit dem Reis servieren.
 
schmorgurken3
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