Rhabarber-Joghurt-Kuchen im Glas

Rhabarber gehört zum Frühling unbedingt dazu. Neben Marmelade und Kompott ist der Rhabarberkuchen mein Favorit – und zwar in allen Varianten, und davon gibt es so einige ;-).

Mein aktuelles „Rhabarberglück“ ist dieser kleine Kuchen, direkt im Portionsglas gebacken. Unter der süßen Baiserhaube versteckt sich ein saftiger, leicht säuerlicher Rhabarber-Joghurt-Kuchen. Leicht, erfrischend und lecker: ein perfekter Frühlingskuchen. Und daher perfekt für das aktuelle Rhabarberglück-Event.

Übrigens: Frischer Rhabarber lässt sich wunderbar einfrieren. So kann man diesen Kuchen auch noch geniessen, wenn die Saison am Johannistag, dem 24. Juni endet.

Noch mehr leckere Rhabarberrezepte findet Ihr bei Mia beim aktuellen Blogevent „Rhabarberglück“.

Rhabarberglück-Das-Blogevent-im-Kochkarussell-500

rhabarberkuchen im glasZutaten für 6 Gläser á 120 ml:

3 Stangen Rhabarber
200 g Mehl
80 g Butter
200 g Joghurt
2 Eier
125 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 flachen TL Backpulver

Die Eier trennen und die Eigelbe zusammen mit der Butter, Vanillezucker und 50 g Puderzucker schaumig rühren. Den Joghurt untermischen. Nun das Mehl und das Backpulver hineinsieben und gut unterrühren.

rhabarberkuchen im glas2Die Rhabarberstangen waschen und schälen. Dafür an einem Ende der Stange mit dem Messer ansetzen und die Fäden dann der Länge nach abziehen. Den Rabarber dann in Scheiben schneiden und unter den Kuchenteig rühren.

Die Gläser einfetten und mit etwas Mehl ausstreuen. Den Kuchenteig gleichmässig auf die Gläser verteilen. Die Gläser sollten dabei etwas mehr als zur Hälfte gefüllt werden.

rhabarberkuchen im glas3Den Kuchen nun auf dem Rost in den Backofen schieben und ca. 20-25 Minuten bei 180°C backen.

Die übriggebliebenen Eiweiße mit dem restlichen Puderzucker zu Eischnee schlagen. Nach ca. 20 Minuten Backzeit den Eischnee auf den Kuchen verteilen und weitere 5-10 Minuten backen.

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Frühlingsküche: Möhren-Tarte

Endlich ist er da: der Frühling! Und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen kommt der Appetit auf junges frisches Gemüse wieder. Noch müssen wir ein paar Wochen warten bis wir wieder aus dem Vollen schöpfen können, aber die ersten Gemüsesorten sind bereits aus heimischen Anbau zu haben: der erste heimische Spargel, Rhabarbar, Spinat, Radieschen und Möhren. Und die Letzteren spielen im heutigen Rezept die Hauptrolle.

Ich habe heute eine schnelle Möhren-Tarte für Euch. Sie besteht aus einem knusprigen Boden aus Filoteig, einer cremigen und würzigen Kartoffel-Parmesan-Masse und den süßlichen Karotten, die ich zu kleinen Möhren-Röschen gedreht habe. Die Idee ist inspiriert von den zahlreichen Apfelröschenkuchen, die in den letzten Monaten überall im Netz so oft zu sehen waren. Also warum nicht auch mal eine herzhafte Kuchenvariante mit Möhrenröschen?

MöhrentarteZutaten für eine runde Tarteform (24cm):

1 Bund junge Möhren
4-5 mittelgroße Kartoffeln (mehligkochend)
5 Blätter Filoteig
200 g Schmand
2 Eier
100 g geriebener Parmesan
1 Bund Schnittlauch
etwas flüssige Butter
Salz und Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Die Möhren waschen, schälen und mit einem Sparschäler längst in dünne Streifen schneiden. Die Möhrenstreifen in kochendem Salzwasser für ca. 2 Minuten blanchieren, dann eiskalt abschrecken und zur Seite legen.

Karotten-TarteDie Kartoffeln abgießen und mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen. Schmand, geriebenen Parmesan und 2 Eier mit den Kartoffeln verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und den in Röllchen geschnittenem Schnittlauch untermischen.

Die nun abgekühlten Möhrenstreifen zu Röschen eindrehen.

KarottenroeschenDie Tarteform mit den Filoteigblättern auslegen. Dabei die Blätter einzeln, leicht versetzt übereinander legen und jede Schicht mit flüssiger Butter bestreichen.

Karotten5Nun die Kartoffelmasse hineingeben, glattstreichen und die vorbereitetetn Möhrenröschen in die Kartoffelmasse drücken. Die Röschen von oben noch mit etwas flüssiger Butter bestreichen und dann die Tarte bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

Warm mit einem Salat servieren.

Moehren-Tarte

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Zum Kaffee oder Tee: New York Cheesecake

Käsekuchen jeglicher Art erfreuen sich bei Groß und Klein großer Beliebtheit. Besonders lecker ist die amerikanische Variante des Käsekuchens: der New York Cheesecake.

Der Hauptunterschied zu unserem traditionellen deutschen Käsekuchen ist die Verwendung von dem in der Konsistenz festeren Frischkäse (Vollfett natürlich!) anstatt von Quark. Das Backen in einem Wasserbad macht den Kuchen besonders „fluffy“ und cremig.

Der Boden dieser Käsekuchenvariante besteht aus zerbröselten Haferkeksen und Butter. Als Topping habe ich mich für Himbeeren entschieden, weil deren leicht säuerliche Note so herrlich zu der cremigen Käsemasse passt.

Übrigens: am besten schmeckt der New York Cheesecake, wenn er eine Nacht im Kühlschrank „geruht“ hat – auch wenns schwerfällt 😉 .

new york cheesecakeZutaten für eine runde Form (24 cm):

300 g Haferkekse
90 g Butter
500 g Doppelrahm-Frischkäse
200 g Creme fraiche
1 EL Vanillezucker
3 Eier
120 g Puderzucker
1 Prise Salz
600g frische Himbeeren (optional)

Die Haferkekse zerbröseln (entweder mit einem Nudelholz per Hand oder elektrisch mit dem Hexler). Die Butter schmelzen. Keksbrösel mit einer Prise Salz und der flüssigen Butter vermengen und die Kuchenform damit gleichmäßig auslegen und fest andrücken. Den Boden ca. 15 Minuten bei 180°C vorbacken, dann etwas auskühlen lassen.

new york cheesecake bodenFrischkäse mit Creme fraiche, Vanillezucker und Puderzucker cremig rühren. Nacheinander die drei Eier unterrühren. Die Käsemasse nun gleichmäßig auf dem ausgekühlten Keksboden verteilen, glattstreichen und in den Ofen schieben.

Unter den Kuchen eine mit Wasser gefüllte Schale legen. Den Kuchen nun bei 150°C ca. 60 Minuten weiterbacken.

new york cheesecake2Nach dem Backen den Kuchen vollständig auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Für eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Vor dem Servieren einen Teil der Himbeeren pürieren und den Kuchen damit bestreichen. Die restlichen Himbeeren auf dem Kuchen verteilen.

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Ostern auf Italienisch: Mini Torta Pasqualina

Da hat man sich so lange auf Ostern vorbereitet und dann ist es nun fast schon wieder vorbei – aber eben nur fast 😉 .

Nachdem ich Euch in den letzten Tagen bereits eine englische und eine polnische kulinarische Ostertradition vorgestellt habe, will ich Euch heute noch nach Italien mitnehmen.

Dort wird insbesondere am Ostermontag oft ein großes Picknick mit der ganzen Familie zelebriert, bei der eine typische, vegetarisch Speise nicht fehlen darf: die Torta Pasqualina.

Übersetzt heißt Torta Pasqualina einfach nur Ostertorte (das Osterfest heißt in Italien „Pasqua“) und ist ein herzhafter Kuchen gefüllt mit gekochten Eiern, Ricotta und Spinat. Besonders beliebt ist diese Osterspezialität in Ligurien (Norditalien).

Traditionell besteht der Boden der Torte aus 33 dünnen Schichten Teig, bestehed aus Mehl, Wasser, Salz und Olivenöl (für jedes Lebensjahr Jesu eine). Gefüllt wird der Kuchen mit einer herzhaften Mischung aus Spinat und Ricotta in die mit Hilfe eines Löffels kleine Mulden gedrückt werden, in die dann  ganze, rohe Eier hineinkommen. Und davon gleich 12 Stück pro Torte, als Symbol für die zwölf Apostel. Beim Backen werden die Eier fest und leuchten schön gelb beim Aufschneiden der Torte.

In meiner Version habe ich nur kleine Törtchen gebacken: die 33 Teigschichten habe ich spontan durch 3 ersetzt und statt Hühnereier die deutlich kleineren Wachteleier verwendet. So konnten die Mini-Torta-Pasqualina in Muffinförmchen gebacken werden.

Torta PasqualinaZutaten für 6 Stück:

5 Blätter Filoteig
250 g Spinat
1 kleine Zwiebel
150 g Ricotta
100 g geriebener Parmesan
6 Wachteleier

1 TL Rapsöl
etwas flüssige Butter
Salz und Pfeffer

Die Spinatblätter gründlich waschen und die Stiele entfernen. Die Zwiebel schälen und fein hacken. In etwas Rapsöl zunächst die Zwiebelwürfel glasig andünsten und dann den gewaschenen Spinat hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und solange mitdünsten, bis die Blätter zusammengefallen sind. Dann abkühlen lassen.

Ricotta, geriebenen Parmesan und den Spinat gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Torta Pasqualina2Die Filoteigblätter vierteln. Je drei Vierecke übereinander legen und damit eine Mulde der Muffinform auskleiden. Je einen guten Löffel Spinat-Ricotta-Masse hineinfüllen und vorsichtig eine kleine Mulde  in die Masse drücken (geht am besten mit einem kleinen Espressolöffel). In jede Mulde nun vorsichtig ein Wachtelei hineingleiten lassen.

Torta Pasqualina3Nun nur noch die Filoteigblätter über das Ei schlagen und mit flüssiger Butter bestreichen. Im Ofen bei 170°C ca. 20-25 Minuten backen. Schmecken am besten noch lauwarm.

Torta Pasqualina4

 

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Ostern auf Polnisch: saure Mehlsuppe zum Osterfrühstück (Żurek)

„Saure Mehlsuppe“ klingt im ersten Moment vielleicht nicht wirklich appetitlich – doch man sollte sie wirklich erst einmal probieren. Bisher konnte ich jeden Skeptiker überzeugen 😉 .

Ein Teller dieser saueren Mehlsuppe, genannt Żurek,  gehört unbedingt zu einem traditionellen, polnischen Osterfrühstück dazu. Die Basis der Suppe ist ein Sauerteigansatz aus Roggenschrott, der mit Aromaten wie Knoblauch, Lorbeer und Pfeffer einige Tage (ca. 3-5 Tage an einem warmen Ort) vor sich hin gärt, um sich anschließend mit einer Fleischbrühe (oft auf Basis von geräuchertem Fleisch) zur typischen, sämigen und säuerlichen Suppe zu verbinden. Für den Ansatz kann man entweder etwas Natursauerteig (z.B. vom Bäcker) verwenden oder wie ich es aus Kindertagen kenne, eine Scheibe altbackenes Sauerteigbrot mit in das Glas geben.

Serviert wird die Suppe mit geviertelten, hart gekochten Eiern und polnischen Würsten (zu Ostern auch gerne polnischen Weißwürsten, die sich allerdings deutlich von den Bayerischen Weißwürstchen unterscheiden) als Einlage.

Übrigens: diese Suppe ist wird in Polen nicht nur zu Ostern serviert – aber da gehört sie halt unbedingt dazu 😉 .

zurek polnische SuppeZutaten für den Ansatz:

1 Liter warmes Wasser
200 g Roggenvollkornschrot (gibt es im Reformhaus)
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
ein paar schwarze Pfefferkörner
1 Scheibe Sauerteigbrot (am besten den Knust)

Für die Suppe:

2 Liter Wasser
1 Bund Suppengrün
500 g geräucherte Schweinerippchen
150 ml Sahne
1 TL getrockneter Majoran
Salz und Pfeffer
Wurst und hart gekochte Eier als Einlage (optional)

zurek2Den Ansatz muss man ein paar Tage vorher machen: dafür den Roggenschrot in ein Glas geben und mit dem warmen Wasser aufgießen und gut verrühren. Knoblauchzehen schälen, halbieren und mit ins Glas geben. Nun noch 2 Lorbeerblätter, das Stück Brot und ein paar Pfefferkörner hinzufügen und das Glas mit einem Tuch abgedeckt (nicht mit Schraubdeckel verschließen) für ein paar Tage an einen warmen Ort stellen.

Für die Brühe das Suppengemüse putzen und mit den geräucherten Rippchen und Wasser aufsetzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 1-1,5 Stunden köcheln lassen. Die Brühe abseihen und aufkochen lassen. In die kochende und abgeschmeckte Brühe den Saueransatz einrühren. Die Sahne hinzufügen und mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit in Scheiben geschnittenen Würtschen und hart gekochten Eiern heiß servieren.

zurek

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Mini-Möhrenkuchen für die Osterkaffeetafel

Möhrenkuchen kommt bei uns seit einigen Jahren schon auf den Osterkaffeetisch. Passt doch auch so gut zum Thema wie ich finde: auch Osterhasen lieben Möhren 😉 .

Heute gibt es diesen als kleine Miniküchlein oder Muffins. Die geraspelten Möhren im Teig mache den Kuchen besonders saftig. Zum Würzen darf bei mir eine Prise Zimt nicht fehlen. Und statt des klassischen Zuckergusses kommt als Topping eine Mascarpone-Frischkäse-Creme oben drauf. Nicht unbedingt kalorienarm aber dafür mega lecker 😉 .

MoehrenkuchenZutaten für ca 12 Muffins:

300 g Möhren
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g braunen Zucker
2 EL Puderzucker
2 Eier
120 g Butter
1/2 TL Zimt
200 g Frischkäse
Ein paar „Karottenköpfe“ zur Deko

Die Möhren schälen und raspeln. Eier trennen und die Eigelbe mit Butter und braunem Zucker schaumig schlagen. Die Einweiße zu Schnee schlagen.

Zubereitung MoehrenkuchenNun die geraspelten Möhren und die Haselmüsse unter die Eimasse mischen und mit Zimt würzen. Zum Schluß noch den Eischnee unterheben und die Masse in die Muffinförmchen füllen. Im Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

Moehrenkuchen dekorierenFür die Creme den Frischkäse mit dem Puderzucker schaumig schlagen und auf die abgekühlten Muffins draufspritzen. Mit je einer Prise Zimt und einem „Karottenkopf“ garnieren.

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Englische Osterspezialität: Hot Cross Buns

Heute ist schon Palmsonntag, das bedeutet dass wir schon in einer Woche wieder Ostern feiern werden!

Heute möchte ich Euch daher nach England mitnehmen und Euch eine typisch englische Osterspezialität vorstellen.

Es erwarten uns dort herrlich nach Zimt, Nelken und Muskatnuss duftende Hot Cross Buns, die sowohl warm (mit etwas Butter bestrichen) als auch kalt einfach göttlich schmecken und in England insbesondere an Karfreitag gegessen werden.

Ihren Namen verdanken diese Hefeteigbrötchen der aufgespritzten Kreuz-Verziehrung, die den christlichen Glauben symbolisieren soll und in Erinnerung an die Kreuzigung Jesu die Brötchen schmückt.

Doch wie kommt das Kreuz auf die Brötchen? Da gibt es viele Varianten: das Kreuz kann  aus Zuckerglasur auf die fertigen Brötchen aufgespritzt werden oder durch eine kreuzförmige Abdeckung, so dass der Teig unter der Abdeckung hell bleibt entsehen. In der von mir vorgestellten Variante entsteht das Kreuz durch das Aufspritzen einer hellen Mehlpaste (Mehl mit Wasser vermischt) vor dem Backen auf die Brötchen.

hot_cross_buns

Zutaten für 10 Stück:

500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
100 g Puderzucker
1 Ei
2 TL Zimt
1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
300 ml Milch
50 g Butter
1 handvoll Sultaninen

zusätzlich: 35 g Mehl und 40 ml Wasser

hot_cross_buns1Mehl, Zucker und Trockenhefe vermengen. Mit Zimt und Muskatnuss (und nach belieben Nelke) würzen und eine Prise Salz hinzufügen. Butter und Milch erwärmen und zusammen mit dem Ei unter die trockenen Zutaten mischen. Das geht mit den Knethaken am besten. Zum Schluß noch die Sultaninen unterkneten.

hot_cross_buns2Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Nachdem der Teig sein Volumen verdoppelt hat, wird er nochmal kurz mit den Händen durchgeknetet und dann in 12 gleichgrosse Portionen aufgeteilt. Jede Teigportion wird zu einer Kugel geformt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (mit genügend Abstand zueinander) platziert. Nun weitere 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die 35g Mehl mit dem Wasser zu einem glatten Teig verrühren. Diesen in einen Spritzbeutel füllen und auf die gegangenen Brötchen je ein Kreuz draufspritzen.

hot_cross_buns3Die Brötchen nun im Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen. Wer mag kann Sie noch mit Zuckerglasur anpinseln (ich hab nur etwas aufgelösten Honig drüber gestrichen, damit sie schön glänzen).

Schmecken am besten noch warm mit etwas guter Butter.

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Basilikum-Quark-Klößchen mit cremiger Tomatensauce

Ich liebe solche Rezepte wie das, was ich Euch heute zeigen möchte. Gerade an Tagen wenn man gestresst und hungrig nach Hause kommt, will man nicht noch stundenlang was kochen. Aber was Leckeres soll trotzdem auf den Tisch.

Dieses Rezept ist also eindeutig aus der Kategorie Alltagsküche. Die Zubereitung ist sehr einfach, geht wirklich schnell und man braucht wenig Zutaten. Perfekt also für ein Essen nach Feierabend. Dass die Klößchen dazu noch oberaffenhammergeil (wie lange habe ich dieses Wort nicht mehr benutzt – sagt man das überhaupt noch 😉 ) schmecken, muss ich wohl nicht weiter erwähnen.

basilikum_quark-nockenZutaten für 2 Personen:

500 g Magerquark
1 Bund Basilikum
1 Eigelb
4 EL Mehl
1 TL Tomatenmark
100 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
150 ml Sahne
Salz und Pfeffer

Für die Klößchen zunächst den Quark ein paar Minuten in einem mit Küchenkrepp ausgelegtem Sieb abtropfen lassen. In der Zwischenzeit das Basilikum waschen und kleinhexeln.

basilikum_quark-nocken1Den abgetropften Quark mit dem Eigelb und dem Mehl zu einem Teig (klebrig) vermengen. Das kleingehexelte Basilikum unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Wasser mit Salz zum Sieden bringen. Mit Hilfe von zwei Löffeln kleine Klößchen aus dem Quarkteig abstechen und in das siedene Wasser geben. Die Klößchen ca. 5 Minuten ziehen lassen, dann herausheben.

basilikum_quark-nocken2Für die Sauce die getrockneten Tomaten kleinschneiden. Das Tomatenmark in einem Topf anrösten, mit ca. 100 ml Wasser ablöschen und mit der Sahne aufgießen. Die getrockneten Tomaten und ein paar Basilikumblätter hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ein paar Minuten köcheln lassen.

Klößchen zusammen mit der Sauce servieren.

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Kichererbsensalat mit Feta

Dieser Kichererbsensalat ist wirklich sehr einfach und schnell zubereitet, kommt mit wenigen Zutaten aus und schmeckt wirklich super zu gebratenem Fleisch. Damit ist er hervorragend als Grillsalat geeignet. Und die Grillhauptsaison ist ja zum Glück nicht mehr weit weg 😉 .

Wie alle anderen Hülsenfrüchte sind auch Kichererbsen reich an Eiweiß und Ballaststoffen und damit sehr gesund. Besonders aromatisch schmecken die getrockneten Kichererbsen, die dann über Nacht eingeweicht und gekocht werden. Wenn es mal spontan oder einfach nur schnell gehen soll, kann man aber auch (wie ich in diesem Fall) auf die Dosenvariante zurückgreifen.

kichererbsensalatZutaten:

1 Dose Kichererbsen
1 Bund Petersilie
1 Bio-Zitrone
150 g Feta
2 EL Rapsöl
1/2 TL Senf
Salz und Pfeffer

kichererbsensalat2Die Kichererbsen gut abtropfen. Die Petersilie waschen und fein hacken. Den Fetakäse zerbröseln.

Für das Dressing die Schale einer halben Zitrone abreiben und mit dem Senf, Saft einer halben Zitrone sowie Salz und Pfeffer verühren. Anschließend das Öl untermischen.

Nun nur noch alle Zutaten vermengen und nochmals abschmecken. Fertig!

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Zwiebelbrötchen mal anders

Mögt Ihr auch so gerne Hefeteig? Ich finde Hefeteig geht sowohl süß als auch herzhaft prima. Daher gibt es heute hier wieder ein Rezept aus Hefeteig: diesmal Zwiebelbrötchen.

Bei dieser Brötchenvariante (oder besser gesagt Fladen) werden die geschmorten Zwiebeln nicht wie üblich unter den Teig gemischt sondern kommen als eine Art Belag oben drauf. In dieser Form sind sie dann super saftig und eignen sich auch hervorragend als Picknick oder Reiseproviant. Uns schmecken sie als Beilage zu einer kräftige Suppe ebenfalls hervorragend.

Übrigens: in Polen heißt dieses Gebäck „Cebularze“ und wird zusäztlich auch noch oben mit Mohn bestreut.

ZwiebelbrötchenZutaten für 4-6 Stück:

300 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1 Prise Zucker
2 EL Olivenöl
ca. 150 ml lauwarmes Wasser

2 rote Zwiebeln
1 Lauchstange
1 Knoblauchzehe
1/2 TL Kümmelsamen
1 EL Schmand
Salz und Pfeffer

Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, je eine Prise Salz und Zucker sowie Olivenöl mit dem Hefewasser zu einem Teig verkneten. Falls nötig noch etwas Mehl bzw. Wasser hinzufügen, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat. Abgedeckt für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Zwiebelbrötchen3Die Zwiebeln schälen, den Lauch putzen und beides in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln- und Lauchstreifen mit den Knoblauchwürfeln darin glasig anschwitzen. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen und leicht abkühlen lassen.

Ist der Teig genug gegangen, wird er in gleichgroße Teile portioniert und zu flachen Fladen geformt, in die jeweils in der Mitte eine Mulde hineingedrückt wird. Nun muss der Teig nochmals 30 Minuten zugedeckt gehen.

Zwiebelbrötchen2Den Schmand unter die abgekühlte Zwiebelmischung geben und verrühren. Je einen guten Löffel Füllung in jede Hefeteigmulde geben und etwas glattstreichen. Die Brötchen bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

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